{"id":6545,"date":"2012-11-18T16:15:30","date_gmt":"2012-11-18T16:15:30","guid":{"rendered":"http:\/\/juergenkuester.net\/?p=6545"},"modified":"2012-11-18T16:20:37","modified_gmt":"2012-11-18T16:20:37","slug":"hockney-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/juergenkuester.net\/?p=6545","title":{"rendered":"Hockney 2"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align:left;\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/juergenkuester.net\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/img_0762.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"6634\" data-permalink=\"https:\/\/juergenkuester.net\/?attachment_id=6634\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/juergenkuester.net\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/img_0762.jpg?fit=1024%2C751&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"1024,751\" data-comments-opened=\"1\" data-image-title=\"IMG_0762\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/juergenkuester.net\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/img_0762.jpg?fit=1024%2C751&amp;ssl=1\" class=\"aligncenter  wp-image-6634\" title=\"IMG_0762\" alt=\"\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/juergenkuester.net\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/img_0762.jpg?resize=560%2C410\" height=\"410\" width=\"560\" \/><\/a>Juergen sa\u00df im Atelier an seinem Zeichentisch &#8211; er zieht momentan in kleinen Schritten in die neuen R\u00e4ume um, aber davon sp\u00e4ter mal mehr &#8211; und hatte vor sich den dicken &#8222;Hockneyw\u00e4lzer&#8220; liegen: &#8222;David Hockney, a bigger picture, Verlag Hirmer&#8220;.<\/p>\n<p>Er sei zwiegestalten, sagte Juergen. Auf der einen Seite finde er es toll, dass er mit seinem Ansatz das iPad zu nutzen nicht alleine sei, auf der anderen Seite habe das wieder so den Touch als wenn man einem gro\u00dfen K\u00fcnstler, n\u00e4mlich Hockney, nach\u00e4ffe. Dabei verwende er, Juergen, das iPad aus eigenem Antrieb jetzt schon seit gut zwei Jahren. Da habe er von Hockneys Liebe zum Pad noch nichts gewusst. Juergen ist n\u00e4mlich sein eigener Ansatz sehr wichtig. Es g\u00e4be aber auch eine ganze Szene, die sich mit dem Zeichnen auf dem iPad besch\u00e4ftige. Als Beispiel nannte er mir die folgende Seiten: <a href=\"http:\/\/www.sketchbook.com\" target=\"_blank\">Sketchbook<\/a>, <a href=\"http:\/\/simki68.wordpress.com\" target=\"_blank\">Simki68<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.fingerpainted.it\" target=\"_blank\">fingerpainted<\/a> &#8230;<\/p>\n<p>Er sei mir auch noch einmal sehr dankbar daf\u00fcr, dass ich seine <a href=\"http:\/\/juergenkuester.net\/2012\/08\/13\/digitales-zeichnen-erkenntnis-eins-bis-vier\/\" target=\"_blank\"><strong>Erfahrungen mit dem digitalen Zeichnen<\/strong><\/a> im Blog ver\u00f6ffentlicht habe.<\/p>\n<p>In der Ausstellung in K\u00f6ln seien die ausgedruckten iPad &#8211; Bilder ja die gr\u00f6\u00dften gewesen. Das Problem der Pixeliegkeit bei Vergr\u00f6\u00dferung der Zeichnungen habe Hockney mit Hilfe einer Software gel\u00f6st, nur welche, sei ihm, Juergen, \u00a0immer noch nicht bekannt. Aber das w\u00e4re wichtig. Vielleicht kann ja jemand aus der Bloggemeinde mit seinem Wissen \u00a0helfen.<\/p>\n<p>Dass er die Drucke dann auf Dibondplatten aufgezogen habe, sei technisch eine wirklich gute L\u00f6sung. F\u00fcr ihn, Juergen, sei das aber zu teuer. Da m\u00fcssten dann Tr\u00e4gerplatten aus anderem Material her. Er denke an Holz, weil er Holz liebe. Oder \u00e4hnlichem Material.<\/p>\n<p>Hockney arbeite auf dem iPad auch anders als er, meinte Juergen. Hockney gehe als Maler nat\u00fcrlich malerisch an die Sache heran: Hintergr\u00fcnde erstellen und Schicht f\u00fcr Schicht durch Punkte, Linien und Schraffuren das Bild aufbauen, wenig radieren.<\/p>\n<p>Er, Juergen, gehe so vor, dass er von der Kontur her komme, zeichnerisch das Blatt f\u00fclle und durch die farbige Fl\u00e4che den Figuren das Volumen gebe. Und ganz wichtig: er arbeite mit Layern, d.h. mit verschiedenen Ebenen, die sich \u00fcbereinander legen lassen, in ihrer Transparenz ver\u00e4ndern lassen und baue so Schicht f\u00fcr Schicht das Bild auf. Mit den Layern lasse sich auch gut experimentieren und verschiedene farbliche sowie kompositorische Varianten ausprobieren. Und er radiere viel, auf den Layern, weil durch die Radierl\u00f6cher die anderen Schichten zum Vorschein k\u00e4men und das nicht immer kalkulierbar sei und daher dem ganzen Bild viel Lebendigkeit gebe. Juergen meinte, er sei ja auch kein Maler, sondern eher ein Zeichner.<\/p>\n<p>Die Schnelligkeit des Vorgehens im Vergleich zur Aquerellierung als Versuch der Skizzierung wisse er genau wie Hockney schon sehr zu sch\u00e4tzen. Das m\u00f6chte er nicht mehr missen. Und vom Zeichnen mit dem Finger sei er auch weg. Er benutze schon lange einen Stift. Er habe dann ein besseres Gef\u00fchl.<\/p>\n<p>Buchalov<\/p>\n<p>For my english readers:<\/p>\n<p>Juergen was sitting in the studio at his drawing board and was reading a big book of Hockney: &#8222;David Hockney, a bigger picture, Hirmer Verlag.&#8220;<\/p>\n<p>He was divided, said Juergen. On the one hand it&#8217;s great, that he can use the iPad with his own approach and he is not alone in doing this On the other hand it looks like imitation of the \u00a0great artist Hockney. He, Juergen, uses the iPad \u00a0now for over two years by its own initiative. At this time he hadn&#8217;t any knowledge about Hockney and his love to the iPad. His own approach is very important for Juergen. However, there is also quite a scene using the Pad for there drawings.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Juergen sa\u00df im Atelier an seinem Zeichentisch &#8211; er zieht momentan in kleinen Schritten in die neuen R\u00e4ume um, aber davon sp\u00e4ter mal mehr &#8211; und hatte vor sich den dicken &#8222;Hockneyw\u00e4lzer&#8220; liegen: &#8222;David Hockney, a bigger picture, Verlag Hirmer&#8220;. Er sei zwiegestalten, sagte Juergen. 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