Auf den Film „Buchalovs Garage“ bin und war ich immer sehr stolz. Jürgen hat nun begonnen, den letzten Druck nach dem Prinzip der verlorenen Platte, der den Film mit den dazugehörigen Zeichnungen bei Ausstellungen einbettet, anzufertigen. Wurde auch Zeit, den der Film ist schon seit einem Jahr im Umlauf.
Einen erstes Zwischenergebnis seines Drucks hat er mir auch gezeigt.
Wer reist sucht. Und findet sich vielleicht in Teilen selbst. So auch bei meinem Besuch zur Biennale in Venedig.
Und wenn man schaut, focussiert man sich zuerst auf das, worin man sich selbst wiederfindet, was zur eigenen Lebenswelt gehört. Also habe ich die Zeichnungen gesucht, die Videos und das Grafische- also die Themen, die sich mit meinem Selbst und meinem Sein beschäftigen.
Die Sparte Zeichnungen/Skizzen habe ich so gut wie nicht gefunden. Sie kamen nicht mehr in dieser Form des Ausstellungsbetriebes auf der Biennale vor. Es gab eine Ausnahme: in der zentralen Ausstellungshalle des Arsenals fand sich eine kleinere Installation mit beamerprojezierten Zeichnungen..
Das Gleiche gilt für das Druckgrafische. Franz West zeigte zwar ein provokantes Exponat – Mann und Frau zerstören ihre Geschlechtlichkeit während des Aktes: das wars. Mehr war nicht zu finden und ich habe intensiv geschaut.
DasThema „Gesellschaft“ allerdings fand ich in einer mich anspringenden Form im Pavillon der Chilenen. Aber nur dort und echt und direkt und radikal und im Mix der Stile, Schwerpunkt Video. Das hat mich berührt und bis heute gedanklich beschäftigt.