Es gab da …

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Es gab da ein Motiv in Juergens „BFT2019 – Skizzenbuch“. Und es gab da ein Reststück Linolium. Beides fand nun seinen gemeinsamen Weg in die Überdruckung von Restepapier und das wiederum findet seinen Weg in in das Thema „BFT2019 Remember“. Klingt kompliziert. Ist es vielleicht auch. Und das hat mit Jürgens Ansatz zu tun, dem rhizomartigen Vorgehen. Klingt auch kompliziert. Also, so Juergen, solle ich mal lieber die Ergebnisse zeigen. Was ich hiermit tue:

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„Buchalovs Freunde Tour 2019“: Linolschnitte

 

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So, jetzt hat er auch die Linolschnitte und Drucke fertiggestellt, die ihm noch zur Aufarbeitung seiner „Buchalovs Freunde Tour 2019“ fehlten. Insgesamt seien es jetzt schon sechs Fahrten, die er seit 2014 absolviert und so dokumentiert habe. Wenn er so drüber nachdenke sei es an der Zeit das gesamte Projekt, vielleicht auch eine soziale Plastik, in einem Buch festzuhalten.

Jürgen meinte, dass dies, was jetzt hier so liege, alles so unscheinbar aussehe, aber er habe bei einigen Bildern wegen der Vielzahl an Farben doch häufig drucken müssen. Er arbeite ja vorzugsweise nach dem Prinzip der verlorenen Platte. Es stecke verdammt viel Arbeit in den kleinen Arbeiten.

Und wie immer habe er sich auch an einigen Stellen überraschen lassen müssen, weil das Drucken so seine eigenen Gesetze habe und der Zufall immer hineinarbeite – zum Glück. Aber er habe das diesmal gut meistern können. Er sei zufrieden.

Und es habe sich in den letzten Tagen gezeigt, dass er doch noch nicht am Ende ist. Da knospt es noch an zwei Stellen. Bei „BFT2019 Remember“: da geht noch was!

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BFT: Buchalovs Freunde Tour 2019, Scherenschnitte

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So sieht es aus, das ist der Stand, im Moment. Neudeutsch heißt das wohl: work in progress. Jürgen arbeitet an der Aufarbeitung seiner diesjährigen „Buchalovs Freunde Tour.“ Scherenschnitte.

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Projekt ohne Namen: „Kaffee! Noch mehr Kaffee!!! Kaffee ist das …“

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Lange, lange ist es her, da hat Juergen von Susanne einen halbfertigen Satz bekommen, um ihn zu vervollständigen – visuelle und literarisch. Jetzt sitzt er wieder im Atelier und hat die  Zeit und die notwendigen Hilfsmittel oder Materialien um zu antworten. Denn Jürgen arbeitet bei diesem Projekt immer auf Dekorationspapier und druckt in der Regel mit Resten von Druckstöcken. So auch diesmal.

Susanne schrieb: „Kaffee! Noch mehr Kaffee!!! Kaffee ist das …“ 

Zuerst, so sagte er mir, sei nichts passiert. Aber dann sei ihm das Kaffeeseminar in der Rösterei vom letzten Jahr eingefallen, das er besucht habe, und was er da so alles gelernt und im Eigenversuch per Geschmacksprobe erlebt habe. Das war ein großes Erlebnis.

Also: „…was meine Zunge benötigt: rechts und links und vorne und hinten und sauer und bitter und süß.“

Und hier sein Satzanfang für Susanne: „Sie sagen, ich trage die Schuld dafür, dass …“

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