Parzelle 268: #8

Der Herbst ist nun auch hier in Oliva angekommen: nachts wird es kalt. Tagsüber ist es dagegen noch Immer angenehm warm. Aber unsere Zeit hier ist dennoch vorbei.

Das Bild oben zeigt einen letzten Blick auf die „Parzelle 268“: Heute geht es wieder zurück nach Deutschland. Der Blog wird daher einige Tage pausieren müssen.

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Parzelle 268: #7

Ein paar Zeichnungen und Photos sind in den letzten Tagen noch entstanden. Aber sein Projekt laufe nun langsam aus, meinte Juergen. Die „Parzelle 268“ werde wohl geschlossen werden, denn Ende der Woche gehe es heimwärts.

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Parzelle 268: #6

Parzelle, Parcela, Ort, Platz, Stelle: darum geht es. Und um das, was Juergen dort sieht, was ihm wichtig ist, was er wahrnimmt, was er zeichnet: alles, was auf dem Papier landet, geht durch diesen Filter.

Und der Filter, das sind

Motive, die nur auf dieser Parzelle existieren, nichts darüber hinaus

Motive, die eine Verfremdung zulassen oder wünschen

Motive, die zu den schon vorhandenen Formen auf dem Papier passen, auf welches sie gezeichnet werden

Motive, die charakteristisch für diese Stelle sind

Motive, die Juergen nicht übergehen konnte und die ihm nahe sind.

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Leporello: Muschelzeichnungen

So, ein paar der am Strand gefundenen Muscheln hat Jürgen auf einen Kultur- Flyer der Stadt Essen gezeichnet – bestimmt für Beate, die so fleißig Muscheln lieferte. Als Leporello.

Und für Lato. Denn das zeichnerische Ergebnis ist Teil des Themenblocks „als Lato das Meer sah„. So hat er sich das gedacht.

Im Atelier in Geldern wird das Ganze noch einmal auf Papier aufgezogen, um die nötige Buchqualität und materielle Festigkeit zu bekommen.

Und ob daraus dann noch mehr wird – wer weiß.

(Jedes Bild zeigt zwei Seiten des Leporellos.)

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Muscheln/Muschelreste

Wir gehen ja oft an den Strand. Je nachdem wie die Nacht war, findet man einiges oder weniges an angeschwemmten Dingen- in der Regel mehr Muscheln, kaum Plastik.

Juergens Freundin Beate aber toppt alles. Sie weiß um Juergens Schwäche für kaputte, morbide, beschädigte Muscheln. Es sind wohl die Formen und Konturen, die ihn reizen. Und Beate liefert täglich eine Handvoll von diesen Exemplaren ab. Sie hat wohl auch Freude daran. Und Juergen ebenfalls. Er findet es toll, dass es jemanden gibt, der seine Leidenschaft teilt.

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