einige Zeichnungen, Skizzen

Hier ein paar der Zeichnungen, die immer zu Beginn der Arbeit im Atelier entstehen würden. Einiges sei sicher schon gezeigt worden. Ich solle es einfach tun, meinte Juergen, und es noch einmal zeigen und mich nicht so anstellen.

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etwas steigt hoch

Da steigt etwas hoch, bei Juergen, ein Wort, ein Wort, das schon einmal vor Jahren im künstlerischen Beisammensein mit Peter Maschke herumgeisterte, in Juergens Geschichte von Lato (hier der Link: >>> ) vorkommt und nun bei der Beschäftigung mit Per Kirkeby wieder von unten nach oben steigt:

  • Sediment
  • Sediment
  • Sediment
  • Sediment
  • Sedime
  • Sedim
  • Sedi
  • Sed
  • S

Und dann ist da ja noch die Methode des rhizomartigen Vorgehens. Ich bin ja wirklich gespannt, wo das hinführt und ob das Wort „Sediment“ an der Oberfläche bleibt, und wächst, und ob er es zu fassen bekommt, der liebe Juergen.

Buchalov

Klausurwoche, Tag 5

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Am Anfang war da der Regen, der von außen ans Fenster im Atelier trommelte. Heftig, heftig! Und dann war da die Musik, die dagegen ankämpfte – und klar gewonnen hat. Juergen war nun den fünften Tag hintereinander im Atelier fleissig. Sein Gesicht zeigte Zufriedenheit als ich ihn dort traf.

Ach ja: Eine Tuschezeichnung ist heute natürlich auch entstanden und wurde von mir an die Rhizomwand gehängt. Morgen zeige ich vielleicht Bilder dieser Wand.

Fleißig gedruckt hat Juergen auch und sich herangetastet an die zentrale „BFT – Edition“. Bei Instagram kann man einiges, das noch im Werden ist, als kurze Story sehen: >>>>>

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Klausurwoche, Tag 3

Zuerst habe er mal wieder eine Zeichnung gesetzt. Heute im Atelier. So Juergen. Danach habe er an einigen Hintergründen fuer die „Linolschnittedition BFT“ gearbeitet. Das, was in den letzten Tagen entstanden sei, habe er nun an seine Wand gebracht. Überhaupt die Wand: sie sei in den letzten Wochen zu seinem roten Faden geworden, denn dort lasse sich schön alles das, was entstehe und bedeutsam sein anbringen und zu einem Ganzen zusammenfügen. Rhizomartig halt!

Und dann sei „Rudolf der Bildhauer“ vorbeigekommen und man habe gemeinsam eine der wichtigsten künstlerischen Aktivitäten abgewickelt: reden und Kaffee trinken.

So sei der Tag heute gewesen, sagte Juergen.

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Klausurwoche, Tag 2

Er sei heute alleine gewesen im Atelier, die gesamte Zeit über. Aber viel Zeit habe er auch  dort heute nicht verbracht, nur den Vormittag, denn nachmittags habe ein musikalischer Termin angestanden. Dennoch, so Juergen, sei es ihm gelungen die Linolplatten für die „BFT – Edition“ zu schneiden. Den Druck habe er auf morgen oder die nächsten Tage verschoben.

Mit drei kleinen, skizzenhaften Zeichnungen habe er den Tag im Atelier heute begonnen.

Tja, so sei es heute gewesen.

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zwei Dinge, vielleicht nicht ganz unwichtig

1. Die Karmareinigung

„Cambrascade“ schreibt auf ihrem Blog: „Man erzähle und schreibe die eigene Lebensgeschichte von der Geburt bis jetzt. Immer am Lebensfaden entlang – erinnern, was alles war, mit den Details, den Mustern, den Begegnungen. Die Kindheit durchwandern, die Feuer, an denen wir saßen, das Erwachsen. Alles betrachten, schauen, den eigenen Weg bezeugen, ehren, anerkennen wie es war, loslassen, was Zeit ist. Das kann dauern, bis man angekommen ist im Jetzt.
Dann wird alles nochmal erzählt, zurück in der Zeit, von jetzt bis zur Geburt. Auch das darf dauern. Beim zweiten Mal beginnt sich Manches zu verändern. Andere Schichten schieben sich nach vorne, einiges ist bereits runderzählt. Aus den Unterströmungen könnten neue Geschichtenteile an die Oberfläche kommen. Das Licht bricht sich an bestimmten Stellen anders. Einiges ist verschwunden, anderes schält sich heraus, wieder anderes verdichtet sich oder wird transparenter und manches ist ver-rückt.
Aller guten Dinge sind drei. Ein letztes Mal möge man die Lebensgeschichte erzählen, wieder zurück zum Jetzt.“ Das fasziniert Juergen, einmal wegen der strengen Methodik des Vorgehens, aber auch wegen der möglichen Ergebnisse, die einen vielleicht zu sich selbst führen.

2. Liebe – Hoffnung – Glaube

Und im Krankenhaus lag der ältere Theologe neben Juergen im Krankenzimmer und versuchte seinen Schlaganfall im Gehirn zu verarbeiten. Sie redeten, Juergen und er, und sie deuteten an wie sie mit ihrer Last und der Diagnose umgehen würden. Und bei diesem älteren Mann lag alles in der Bündelung der drei Worte „Liebe, Hoffnung, Glaube“. Und Juergen dachte, das man das Religiöse vielleicht wegnehmen müsste und dann könnte es stimmen, für ihn persönlich, für Juergen.

Das alles erzählte er mir, der liebe Juergen.

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ein paar Köpfe

Ein paar Köpfe aus „Zelle k5“ gibt es zu sehen,  vielleicht auch Portraits – aber wer weiß das schon. Sie sind in den letzten Wochen entstanden. Einiges ist dabei sicher vereinzelt schon einmal hier im Blog gezeigt worden.

Latos Köpfe

Langeweile-Köpfe

Köpfe aus der XXX -Woche

Selbstportrait

Was weiß ich schon von …

„Zelle k5“, das ist der Name für Juergens Atelier, in dem ich oft und immer öfter mit Juergen umherstreune. Mit Zelle, so hat er mir gesagt, meint er weniger Gefängniszelle als eine Klosterzelle, den Rückzugsraum, der als Energiequelle dient und von dem etwas ausgehen kann.

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