mühsam

Vier Stunden hat es heute gedauert bis Juergen am Punkt war. Es sei mühsam gewesen, meinte er. Es gab wohl vieles zu bedenken. Und die Erinnerung war schön.

Er hat das gesamte Material seiner „Buchalovs Freunde Tour“ vom Sommer gesichtet, gewogen, bewertet, sortiert, neun Skizzen ausgewählt, und die Wand begonnen, an der er alles zum Thema deponiert- situativ und rhizomartig. Auch dort kommt er manchmal den Dingen auf die Spur.

Und beim Verlassen des Ateliers ist das noch eine Skizze entstanden: wer weiß schon warum. Armin Rohrs Kommentar zur Zeichnung als Drahtstück auf weißem Papier als Hintergrund von gestern geisterte wohl noch durch seinen Kopf.

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XXX -Woche: Tag 5

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Es war der letzte Tag heute. Die „XXX – Woche“ mit dem Themenschwerpunkt „Porträt“  fand heute ihr Ende. Für dieses Jahr jedenfalls.

Und Antje hat Juergen die Kontrolle über seine blutroten Köpfe wiedergeben, mit denen er die letzten Tage so gehadert hatte. Sie waren am Samstag schon auf dem Stapel der Bilder gelandet, die aussortiert worden waren. Von dort hat Antje sie wieder auf den Tisch geholt und collageartige Vorschläge entwickelt, die Juergen so überzeugten, dass er sich wieder reingestürzt hat in die Gestaltung dieser Serie.

Das, was Antje da vorgeschlagen hatte, ist allerdings als Idee nicht so einfach vom Himmel gefallen, sondern fand seine Anbahnung schon im Laufe der letzten Woche, weil das Collagenartige schon Anwendung woanders in Anwendungen gefunden hatte, weil  die Komposition des Körpers in der Fläche schon Thema war, und weil Antje Papierbögen mitgebracht hatte, die von ihr schon vorweg als Hintergrundbögen angelegt worden waren. Sie konnte jetzt wunderbare zerrissen und eingeklebt werden

Juergen fand nach diesem Motivationsschub auch Zugang zu seinem „Heiligen Titus von Isselhorst“ und drei kleinen Tuscheskizzen.

 

Im Januar werden sich Juergen und Antje wiedertreffen, denn  sie mögen sich, sie agieren auf Augenhöhe, unkompliziert und offen, und sie wollen experimentieren. Das Thema wird dann wahrscheinlich „der Zwickel“ sein, weil er als Gesprächsgegenstand während der letzten Tage  oft im Raum stand und bei Beiden zu den wildesten Assoziationen führte.

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Die XXX-Woche: Tag 1

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XXX, das steht dafür, das Juergen und Antje und Elke bisher nicht so genau wussten, was thematisch anstehen könnte. Gemeinsames Arbeiten, das ja, das war der Plan. Eine Woche lang. Und jetzt setzen Sie das um und arbeiten gemeinsam in Juergens Atelier, seiner „Zelle k5“.

Mittlerweile wissen sie auch, um was es gehen soll: „Portraits.“ Das wird ihr Thema sein. Das XXX hat sich damit eigentlich erledigt. Und mit diesem Thema sind sie heute gestartet. Zum Mittag gab es Kartoffelsalat und Würstchen.

Hier ein paar visuelle Eindrücke!

Und auf Instagram ist auch etwas zu sehen: https://www.instagram.com/stories/buchalov/

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im Halbschlaf

Im Halbschlaf, morgens, gehe ihm so manches durch den Kopf, meinte Juergen zu mir.

Heute Nacht habe er gespürt, dass es hier in Oliva so langsam zuende gehe. Ende nächster Woche starte ja die Rückfahrt. Er habe daher im Halbschlaf das, was im Skizzenbuch so in den Wochen entstanden sei, thematisch geordnet. Eine komische Sache, so etwas zu tun, im Halbschlaf. Na ja!

OrtsMarken:

Was weiß ich schon von …

Meeresgetier:

Mir ist langweilig:

Ein paar freie Seiten habe das Skizzenbuch noch und es blieben ja auch noch ein paar Tage bis zur Abfahrt. Er bleibe also dran!

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Meeresgetier oder Ähnliches

Sie bringen ihm wieder Stücke, wie im letzten Jahr: Steine. Muscheln. Plastikteile. Und daraus wird momentan gezeichnetes Meeresgetier, oder Ähnliches. Ab und an ist auch eine OrtsMarke dabei.

Sie, das sind einige von den Frauen, die Juergen beim Spülen trifft, beim Plausch auf dem Weg oder am Strand oder die sehen, dass er unentwegt in sein Skizzenbuch zeichnet. Und die wissen, weil man sich das erzählt, und weil sie es sehen, dass er so etwas sucht und sammelt.

Und weil hier am Strand viel herumspaziert wird, rauf und runter, bringen Sie die Fundstücke zu ihm. Juergen freut sich jedes Mal.

Die Männer scheint das alles nicht zu interessieren.

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Was das Skizzenbuch noch so hergibt …

Er will den Flow nicht abreißen lassen und daher entstehen im Skizzenbuch von Juergen auch Zeichnungen, die erst einmal thematisch isoliert im Raum stehen. Für irgend etwas seien Sie schon gut , meinte er aber. Abwarten sei angebracht.

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Wo kommen denn auf einmal die Türme her?

„Wo kommen denn auf einmal die Türme her?“, fragte ich Juergen.

Und er hat rumgedruckst und von archaischen Motiven geredet, von seinem Turmbuch, das er vor Jahren mal gekauft habe, von Kindheitsmotiven, von Miro und der Mas Miro, von Türmen und OrtsMarken und Marken wie Türmen und deren Zusammenhang und und und. Ich glaube, er weiß es selbst nicht.

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