pingpongpeng #2 und #3 | der Löwe und Buchalov | fotografisches Projekt Altglasfotografie |

„pingpongpeng#3“ ist folgerichtig die Fortführung von „pingpongpeng#2“. Denn so lautet die Vereinbarung in diesem Projekt zwischen Jürgen und dem Löwen: ein Vorgabenbild soll assoziativ fortgeführt werden.

Jürgen sagt zu seinem Photo “pingpongpeng#3″:

„Daumen nach oben bedeutet: alles gut. Es ist ein positives Zeichen, das der Löwe in seinem Photo „pingpongpen#2“ zeigte. Also wollte ich mit einem positiven Photo antworten.

Was mich momentan, in dieser grauen Zeit, stets positiv beeinflusst ist die Sonne. Bei diesem grauen Winterwetter und dieser bisweilen tristen pandemischen Stimmung ist jeder Sonnenstrahl für mich ein Grund, nach draußen zu gehen und die Natur wirken zu lassen. Ich besuche dann in der Nähe den Hoogen Dyck, einen Wirtschaftsweg. Natur und Licht zu erleben: das finde ich positiv. Und es tut mir gut. Es ist gut.“

Kamera: Sony NEX 5
Objektiv: Heidosmat f2.8 85mm MC, adaptiert mit einem 3D-Druck M42-Selbstbauadapter mit Schlitzblende

Für die, die unser Projekt auf Instagram verfolgen wollen, hier der Link: Instagram: pingpongpeng

(C): Jürgen / Bernhard

Buchalov

pingpongpeng #2 | first reply | it is running | der Löwe und Buchalov | fotografisches Projekt | Altglasfotografie |

Der Löwe hat geantwortet und auf das erste Bild reagiert: hier der komplette Beitrag!

Der Löwe sagt zu seinem Photo „pingpongpeng#2“:

„Die Kamera am nächsten Tag auf den Tisch gelegt, ISO 800, 10 Sek. Selbstauslöser, Schlitzblende auf ca. 2 Uhr eingestellt. Dann den Auslöser gedrückt, Daumen hoch ungefähr im Schärfebereich, und dann 5 .. 4 .. warum dauerert das so lang … piep, piep, klack … Oh, ein wenig zu schnell die Hand weggenommen. Ich habe bewußt kein zweites Bild gemacht. Mir hat die Dynamik gefallen. So ist der Daumen durch die Schlitzblende und der Bewegung etwas länger geworden, die Hand etwas dicker und das Hemd war eigentlich kariert und nicht liniert.Der Rest war gewohntes Vorgehen, Entrauschen, einen monochrom-Fotostyle genommen und ein Rähmchen angedeutet … Das Bild soll sagen: “Top, das fotografische Projekt ist geritzt.

Kamera: Sony NEX 5 
Objektiv: Heidosmat f2.8 85mm MC adaptiert mit einem 3D-Druck M42-Selbstbauadapter mit Schlitzblende

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Copyright von Buchalov’s Bildern: Jürgen

Copyright von Löwen’s Bildern: Bernhard

Buchalov

pingpongpeng | die Idee eines Projektes | der Löwe und Buchalov | Altglasfotografie mit Schlitzblende

Manchmal wird aus einer Frage etwas Großes. Zum Beispiel ein Fotoprojekt. Tatarata!!

Manchmal treffen sich Menschen und es passt. Zum Beispiel Bernhard, der Löwe, und Juergen/Buchalov. Tschabumm bumm bumm!

Und manchmal macht es einfach Spaß etwas Zukünftiges zu planen und mit kreativem Material zu spielen.

Die Frage war die, was denn eigentlich eine Schlitzblende sei, und ob man die selbst herstellen könne. Der Fragensteller war Juergen, aber er hatte die Rechnung bzw. Antwort ohne Bernhard gemacht. Denn der besitzt einen 3D- Drucker und ungeheuer viel Wissen und Elan, was Linsen anbelangt: der Amateurphotograph >>> [ …]. Und dann entwickelte sich da was.

Das Ergebnis heißt jetzt „pingpongpeng“ und nach dem Prinzip von call und response realisieren die beiden ab sofort ein Fotoprojekt: man antwortet fotografisch und inhaltlich auf ein Foto des anderen. Es bilden sich fotografische Assoziationsketten. Und man lernt. Und versteht. Und begreift. Und entdeckt. Und riskiert. Und experimentiert. Und spielt. Und hat Spaß.

Die technische Seite – wie so oft in der Fotografie – ist das eine. Das war die erste Schnittstelle zwischen den Beiden. Aber das Inhaltliche vom Motiv über die Bildgestaltung und Bildaussage bis hin zum Bildgehalt ist das Andere.Und das soll sich nun entwickeln.

Anhang – das Technische: Beide arbeiten mit der gleichen Kamera, dem gleichen Objektiv und den gleichen Schlitzblenden/Aufsatzblenden (Kamera Sony NEX5, Objektiv Heidosmat 2,8 /85mm, adaptiert mit 3D-Druck auf M42, zusätzlich Schlitzblenden und anderem Blendenmaterial als Objektivaufsatz, Altglasfotografie)

In ihren Blogs, auf Instagram (@pingpongpeng ) und auf Facebook lassen sie Interessierte daran teilhaben (hashtag: #pingpongpeng).

Achtung, wichtiger Hinweis: es besteht Blenden – Suchtgefahr.

Buchalov

ABC – Projekt: Z wie Zugezogener

Das bin ich, im Sommer, im Alten Wasserwerk, ein Zugezogener am Niederrhein. Eine „Ureinwohnerin“, die hier schon in x-ter Generation lebt, sagte vor langer Zeit zu mir: du wurdest angeschwemmt. Na ja, so ist das eben.

Hier geht es zum Projekt: >>>>

Buchalov

Hoogen Dyck | Wandbild | it isn’t the end | part 1

Der Hoogen Dyck ist ein Wirtschaftsweg in der Nähe von Kerken am Niederrhein und den untersucht Jürgen schon seit geraumer Zeit. Hin und wieder ist er vor Ort und in den beiden Ateliers wird das Gesehen verarbeitet. Ein Ende ist offenbar noch nicht in Sicht.

Buchalov

Projektohnenamen #75 | S: „Handstandmachend schaue ich aus dem Fenster …“ |

Weil Jürgen so lange im Süden unterwegs war, hat es diesmal gedauert bis er auf Susannes Halbsatz geantwortet hat. Jürgen und Susanne schicken sich nämlich im Wechsel immer Halbsätze zu, die der andere vervollständigen soll. Literarisch und zeichnerisch. Das Vorhaben nennt sich „Projektohnenamen“.

Susanne schrieb: „Handstand machend schaue ich aus dem Fenster …“ und Jürgen vervollständigte „…… und denke, ich sei Herr Baselitz.“

Zur Verfügung stand auch Folgendes:

… und bilde mir ein ich sei der Herr Baselitz

… und sogar die Zahlen stehen Kopf

.. und man sieht den Boden vor sich

… und Ich schließe die Auge

Der Herr Baselitz ist es geworden. Es war so wohl am Einfachsten.

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Für Susanne hat Jürgen jetzt folgenden Satz: „Ein Kuckkuckskind weiß …“

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Auf Instagram kann man das Projekt verfolgen: >>> [ Projektohnenamen ] <<<<

Buchalov

Die „Parzelle 268“ bleibt, doch die Menschen um uns herum wechseln | project “parzelle 268” again | ein letzter Beitrag | Oliva, Spain |

„Parzelle 268“ war von Jürgen und mir belegt. Wir waren seit Ende August dort und sind jetzt auf der Rückfahrt. Die Menschen auf den Parzellen um uns herum wechselten. Sie kamen und sie gingen. Sie bauten auf und sie bauten ab. Einige blieben länger. Einige blieben für sich. Andere suchten den Kontakt. Ich mag sie alle. Es gab unter anderem:

Die spanische Familie mit den zwei Kindern, die beim nachmittaeglichen Zeichnen neugierig schauten.

Die Berliner, beide über achtzig, die wieder überwintern, zum letzten Male, im März zurückfahren und mit zu plastikobjekten zerschnittenen Plastiklaschen ihre Parzelle verschönerten.

Die vierköpfige Familie mit Hund, mit ihren vielen Freunden, verteilt über andere Parzellen und mit dem Hang zum mitternächtlichen Feiern.

Die Engländer aus Calpe, deren “Good morning” nach Insel klang und die den Brexit für eine irre Angelegenheit hielten.

Der Freund von ihnen, ebenfalls Engländer, Alleinfahrer, ein wenig einsam, schien uns, der seine spanische Freundin mit Pudel nachkommen ließ. Er hatte seine Gründe.

Das junge Spanische Paar im kleinen Van und die kleine, wilde Katze, die sie angefüttert hatten.

Das spanische Paar und ihre Leidenschaft zu nächtlichen Strandbesuchen.

Das Ehepaar aus Köln, das die anderen Kölner hier bewusst mied.

Der Aussteiger aus dem Oberallgäu auf der Dünne mit seinem lieben Australien Shepard und einer von Hand angetriebenen Waschmaschine. Er wusste wie die Welt funktionierte und pflegte sein Anderssein – ein richtig netter Kerl.

Die Regensburger, die in Gretna Green vor über vierzig Jahren geheiratet haben und mit denen man sich zum Plausch im Wasser traf.

Die Darmstädter, die hier auf der Durchreise sind nach Fortuna bei Murcia, zu den Thermen, die wissen, wo es das beste deutsche Brot gibt, und die fünfzehn Jahre in Amerika gelebt haben.

Die zwei Schweizer, deren schweizerdeutsch einfach faszinierte und die so richtig kontaktfreudig waren. Von ihm lernte ich wie die Schweizerdemokratie funktioniert.

Der Stuttgarter, der sich einigelte und seinen Benz vor dem Staub mit Folien und Waschen schützte, der aber dennoch jeden und jede hier kannte.

Die zwei aus Erfurt, denen die Preise für alles extrem wichtig sind, die alle billigen Restaurants im Umfeld kennen und ihr Wissen gerne teilten.

Die zwei aus Herne, die sich so klein und unscheinbar machten.

Die zwei aus Hannover, bis kurz vor der Wende in der ehemaligen DDR lebend, die sich über den Körper, die Leistung im allgemeinen, über preußische Tugenden und über den Sport definieren.

Der Doktor aus Neuss, der ebenfalls auf der Dünne stand, Denksportaufgaben liebte, auf seine polnische Lebensgefährtin wartete und an Lumbargo litt und nicht wusste, wer seinen Hund ausführen könnte.

Die eingeschworene Kölner-Campergemeinschaft am Rande des Platzes, die zwischen zwei Bäumen ein Banner gehängt haben. Aufschrift: Domplatte.

Viva la vida!

Buchalov

Blitze in der Nacht | project “Parzelle 268 again” | Altglasfotografie | Oliva, Spain

Es war schon dunkel, die Sony NEX 5 lag neben mir, der Himmel verdunkelte sich, Geräusche gab es keine, aber am Himmel spielte sich einiges ab.

Buchalov