Projekt ohne Namen: „…die das Rhizom fressen wird!“

Das „Projekt ohne Namen“ läuft seit 2016. In Zusammenarbeit mit Susanne Haun vervollständigt Juergen halbe Sätze, die ihm von ihr zugeschickt wurden und visualisiert sie anschließend. Susanne macht das Gleiche. Eine Übersicht des bisher Geschaffenen sieht man hier:

2019 und das Projekt ohne Namen – Zeichnung von Susanne Haun

Susanne schrieb als Letztes: „Inhaltsverzeichnisse sind Wissensquellen, die …“

Und Juergen antwortete: „…die das Rhizom fressen wird!“ Und wie fast immer hat er drei Blätter dazu angelegt, mit einem kommt er nie aus, Mischtechnik. Erst hat er mit Holzresten gedruckt und danach mit Tusche gezeichnet.

Juergens neuer Satzanfang für Susanne lautet: „Die Weltenseele ist mir noch nicht begegnet, …“

Buchalov

ein paar Köpfe

Ein paar Köpfe aus „Zelle k5“ gibt es zu sehen,  vielleicht auch Portraits – aber wer weiß das schon. Sie sind in den letzten Wochen entstanden. Einiges ist dabei sicher vereinzelt schon einmal hier im Blog gezeigt worden.

Latos Köpfe

Langeweile-Köpfe

Köpfe aus der XXX -Woche

Selbstportrait

Was weiß ich schon von …

„Zelle k5“, das ist der Name für Juergens Atelier, in dem ich oft und immer öfter mit Juergen umherstreune. Mit Zelle, so hat er mir gesagt, meint er weniger Gefängniszelle als eine Klosterzelle, den Rückzugsraum, der als Energiequelle dient und von dem etwas ausgehen kann.

Buchalov

ein Ende gefunden

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Am Anfang stand die Idee, sich gegenseitig Satzanfänge zuzuschicken und diese dann literarisch und gestalterisch zu vollenden. So war die Absprache zwischen Susanne Haun und Juergen. Spontan ausgedacht, spontan begonnen und wie das so mit Spontanem ist, wurde damals kein Titel gefunden. Daher war es ab sofort das „Projekt ohne Namen“, ein Arbeitstitel halt.

Und die Ergebnisse konnten sich sehen lassen. Aber das ist die persönliche Meinung von Buchalov. Juergen und Susanne können zufrieden sein mit ihren Ergebnissen. Was sie wohl auch sind. Einiges ist zusammengekommen, siehe hier: >>>>>>>>>

Aber jetzt hat es ein Ende gefunden. Dem Vorhaben ist im Laufe der Zeit – wie es bei vielen Dingen im Leben geschieht – die „Luft ausgegangen“.

Buchalov

mühsam

Vier Stunden hat es heute gedauert bis Juergen am Punkt war. Es sei mühsam gewesen, meinte er. Es gab wohl vieles zu bedenken. Und die Erinnerung war schön.

Er hat das gesamte Material seiner „Buchalovs Freunde Tour“ vom Sommer gesichtet, gewogen, bewertet, sortiert, neun Skizzen ausgewählt, und die Wand begonnen, an der er alles zum Thema deponiert- situativ und rhizomartig. Auch dort kommt er manchmal den Dingen auf die Spur.

Und beim Verlassen des Ateliers ist das noch eine Skizze entstanden: wer weiß schon warum. Armin Rohrs Kommentar zur Zeichnung als Drahtstück auf weißem Papier als Hintergrund von gestern geisterte wohl noch durch seinen Kopf.

Buchalov

Buchalovs Freunde Tour, Tag 15

Was hält mich hier? Warum bleibe ich noch? Das fragte Juergen mich heute so gegen Mittag. Es geht um unseren momentanen Standort Neumagen-Drohn auf der „Buchalovs Freunde Tour“.

Ich habe damit geantwortet, dass ich ihm noch ein Glas Moselwein eingeschänkt habe, seine Buntstifte anspitzte und den Vorderreifen des Fahrrads aufpumpte. Dass ich sein Gesicht mit Sonnencreme eincremte, ist ohne Belang.

Buchalovs Freunde Tour, 23-06-2018, Neumagen-Drohn

Buchalovs Freunde Tour, Tag 14

Nenne mir den Ort, an dem man nicht über Kunst, sakrale Kunst, moderne Kunst oder Kreatives in der ganzen Bandbreite stolpert! Den gibt es nicht.

Heute hat Juergen Manfred Tomaschewski in seinem Atelier und Verkaufsraum in Neumagen-Drohn kennengelernt. Sie haben lange geplaudert und einiges abgetastet.

Zeichnungen sind auch entstanden. Juergen hat am Moselufer die Erinnerungen von gestern gedanklich herausgeholt und zu fassen versucht: Räume, Projekte, Magie und so was alles.

Buchalovs Freunde Tour, 22-06-2018, Neumagen-Drohn, an der Mosel, dort, wo die rumänische Platzwartin mit Juergen über das Kochen ohne Strom oder Gas mit dem Kohleofen und über Ceausescu geredet hat.

Buchalovs Freunde Tour, Tag 13

Heute war ein Ruhetag, fast, in Neumagen-Drohn an der Mosel, wichtig als Nachklang zu gestern bei Irgendlink auf dem Rinckenhof.

Gestern war er plötzlich Teil einer kleinen gemeinsamen Malaktion, initiiert von Irgendlink, die dieser eingebettet sah, in das COL-Art-Konzept von Marc Kuhn. Mit dem Konzept will sich Juergen demnächst mal beschäftigen. Jetzt hat er einfach mitgemacht, weil additiv die Bilder der einzelnen Künstler zu einem vereint wurden. Das war einfach für ihn und im Vergleich zu der Arbeitsweise mit Heike und Ulli auf dieser Tour geradezu ein Kinderspiel.

Und abends kam Klaus Harth zum Grillen dazu und sie haben alle drei bis um Mitternacht im Dunkel geredet und geschwiegen und das Künstlerische hin und her gewendet und das private hinzugefügt und Grundsätzlches zu klären versucht und den Glühwürmschen beim Flug zugeschaut und den Geräuschen der der „Wühlmausabwehrmaschine“ zugehört. Klaus hatte viel zu erzählen, da er von den Dreien momentan der Umtriebigste, Fleißigste, am besten Vernetzte und Wildeste ist. Der Spaß an den Inhalten seiner Arbeit war stets spürbar. So etwas imponiert Juergen.

Buchalovs Freunde Tour, 21-06-2018, Neumagen-Drohn an der Mosel, dort, wo Juergen heute schon fleißig mit dem Fahrrad unterwegs war und einiges gedanklich sacken läßt und zeichnet.