für Myriades Impulswerkstatt im Februar: der Zwilling ist der Schatten.

Da gibt es dieses Bild in der Impulswerkstatt von Myriade (>>> [ …] <<<), wo ein Junge im Breakdance einen Schatten auf den Boden wirft. Das erinnerte Jürgen an eine kleine Tuschzeichnung auf Restepapier, die er zum Thema „der Schatten ist der Zwilling“ gezeichnet hatte.

Juergen findet ja immer etwas aus seinem Fundus, das zu den Bildern von Myriades Impulswerkstatt assoziativ passt. Bisher jedenfalls. Und das ihn gedanklich weiterwandern läßt.

Auf Myriades Blog steht das literarische Schreiben im Mittelpunkt, aber das ist nicht unbedingt Jürgens Ding. Da fühlt er sich nicht so sicher. Er ist immer fasziniert, was da in den Beiträgen und Kommentaren für Wortschöpfungen herumgeistern und wie mit den Worten Gedankengebäude gebaut werden.

Buchalov

das Zwickelbüro am Samstag

Denken, zeichnen, planen, sich beraten, versuchen, spielen, wachsam sein: das sei für ihn der Kern des Arbeitens heute im Zwickelbüro. Sagte Jürgen zu mir als wir ins Atelier fuhren. Dawumm dada, dawum haha! Das kam aus seinem Mund während er lenkte und es zeugte von großer Zufriedenheit.

Vor Ort dann hat er zügig mit einigen Versuchen zu den Monotypien begonnen. Und die gingen im ersten Durchlauf in die Hose. Irgendwie hatte er das aber auch erwartet.

Also gab es weitere Versuche, die aber auch nicht viel besser gelangen.

Zum Abschluss hat er dann begonnen, weil er etwas Erfolgreiches brauchte, ein kleines Heftchen zusammenzukleben mit einigen der Blätter, die gestern und heute entstanden sind. Der Impuls kam von “Hermann, dem Vernetzer”, der Juergen einen Account auf Instagram mit kleinen selbst gestalteten Heftchen empfohlen hatte. Na, und dann war die Welt wieder so leidlich in Ordnung.

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künftig/bald/nach vorne: Eden3 – im Inneren der Utopie

Vorgestern war Samstag und ein Haiku ist entstanden: „Welt und Gegenwelt/ Realität und hoffen: / das Zentrum suchen“

Nachdem zum Ort Eden nun einiges an Zeichnungen vorliegt, zeigte mir Jürgen heute die Anfänge eins Holz – und eines Linolschnittes, Arbeitstitel der beiden Platten: „im Zentrum der Utopie“. Wenn Eden auch als Utopie beschrieben werden kann, als Versuch Zukunft in einem gedanklichen Gegenentwurf zur Realität zu kreieren, dann hat er sich jetzt dabei auf die drei Begriffspaare „die Zeit, das Ganze, die Natur“ fokussiert, und sie zu fassen versucht. Hier die Skizzierung der Platten:

Gestern vor 52 Jahren hat John Lennon mit Yoko Ono sieben Tage lang öffentlich in einem Hotelbett gelebt, dem „bed in“, und „give peace a chance“ mit allen Anwesenden zum Besten gegeben und eingespielt. Jürgen schaute mich an und sagte, dass er damals 19 gewesen sei und nichts kapiert habe von diese Utopie, die da aus einem Hotelbett in New York herüberschwabte. Klar, die Kernaussage dem Frieden eine Chance zu geben sei vor dem Hintergrund des Vietnamkrieges auch sein Ding gewesen. Aber die Form, in der diese Utopie von der Absolutheit der Liebe transportiert wurde, habe er damals nicht so richtig verstanden. Dennoch: es sei ein Teil ihres Garten Edens, den ihm der Beatle und die japanische Künstlerin damals da zugeschickt hätten. Das Verstehen benötige manchmal seine Zeit.

Diese drei Begriffspaare „Natur, Zeit und Ganzheitlichkeit“ seien ihm bei einem grafischen Schreibversuch zu Eden3 letzte Woche vor die Füsse gefallen. Mittlerweile könne er sie auch inhaltlich genauer fassen und konkretisieren. Dazu später mehr. Heute hat er dann die Seiten seiner Schreiberei zu einem Objekt zusammengefügt.

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Eden3: ein Pool an Fragen

Seid gewarnt: Das ist ein langer Text. Ich soll Euch hier die Fragen und Handlungsanweisungen zeigen, aus denen sich Jürgen die nächsten Tage bedienen wird, um Antworten auf seine Fragen zu Eden zu finden. Das kann von ihm nur punktuell geschehen, denn die Liste der Möglichkeiten ist für solch einen knappen Zeitraum viel zu groß.

Und wer sich bei diesen Fragen bedienen möchte, kann es gerne tun. Wenn es etwas zu veröffentlichen gibt, vergesst bitte das Verlinken zu diesem Blog nicht.

Eden3 – Fragen an das Paradies/ eden3 and questions about the paradise 
Was ist Eden? Jeder kennt diesen Begriff, bisweilen mit unterschiedlicher Begrifflichkeit und verbindet damit etwas. Schneide bitte aus Restepapier lange wellenförmige Papierstreifen, Klebe sie zu einem langen Band zusammen, befestige es an einer Wand und stecke damit den Garten Eden ab. Danach fülle ihn mit all den Dingen, die In Deinem Kopf liegen, die zu Deinem Eden gehören und eine Form gefunden haben.

Wo liegt Eden? Das, was man von Eden sieht, sind Bilder von Orten, so wie man sich Eden vorstellt. Also ist Eden in erster Linie eine Vorstellung und damit im Kopf. Wenn Eden im Kopf der Menschen liegt, dann sind die Bildwerdungen von Eden so unterschiedlich wie wir Menschen sind. Das Zeichnen von drei Köpfen/Portraits und ihrem Innenleben hilft vielleicht der Klärung.

Was kann Eden? Eden ist eine Sehnsucht. Eden ist eine Zuflucht. Eden ist ein Ort. Eden ist Rückzug. Eden ist Schutz und Sicherheit. Eden ist frei von dem, was uns schadet. Suche in Zeitschriften und Büchern, Prospekten und Heften die Bilder, die dies bezeugen und gehe zum Copyshop um sie zu kopieren. Klebe die Kopien zu einem Schutzraum als Collage zusammen.

Was sagen andere zum Garten Eden? Um zu erfahren, was andere über Eden denken, sollten wir sie fragen und uns ihr Paradies beschreiben lassen. Ein Blogaufruf oder ein Instagramaufruf könnte hilfreich sein.
In welcher Form sehen die verschiedenen Kulturen das Paradies als Garten Eden? Wikipedia gibt Auskunft über das Paradies als Garten Eden in den verschiedenen Kulturen. Vielleicht führt das Wissen zu Bildern oder Gegenständen oder Geschichten. Erstelle vorher eine Stichwortliste.

Ist Eden der vollkommene Ort? – Eden ist ein Ort, der Ort der Orte und solche Orte sind vielleicht beschreibbar. Ich bitte Dich, solch einen zuversichtlichen Schritt zu wagen und das Paradies in einem Haiku und in einer Skizze eines Raumes zu beschreiben.

Ist Eden ein Idealzustand? – wir leben mit und in Diskrepanzen. Man könnte sie sammeln und zeigen. Nimm bitte eine dieser Diskrepanzen und forme sie um zu einem störungsfreien Zustand, indem Du zwei großformatige Tuschebilder mit Colorierung zeichnest: die Diskrepanzen eines Tages und ihr Gegenteil.

Was suchen und was finden wir dort? – Der Rückzug ins eigene Atelier oder Studio kann Klarheit in vielen Dingen schaffen. Also bitte ich Dich: schließe Dich in deinem Studio für drei Stunden ein, wähle einen Sehnsuchtsgegenstand und baue oder bastele oder schaffe diese Sehnsucht aus Deinem Restepapier als Papierobjekt mit Hilfe der Origamitechnik und Buchleim.

Kann Eden in mir selbst sein? – Alles ist in uns, alles, die gesamte Welt – wenn wir wollen und es zulassen. Gluecksmomente gehören dazu. Momente der Harmonie ebenfalls. Sie zu sehen und zu beschreiben und für andere sichtbar zu machen wäre der Auftrag. Gehe auf grafische Zimmerreise in Deinem Atelierraum und beschreibe das, was dieses Positive wiederspiegelt in Form von Monotypien.

Muss das Paradies ein Garten sein? – Es ist einen Versuch wert, nicht den Garten, sondern einen anderen Ort als Ort für das Paradies darzustellen. Wähle dazu aus einer Kunstzeitschrift einen Ort aus, der Paradiespotential hat und bilde ihn plastisch ab.

Warum verbinden wir mit Eden die Vorstellung eines Gartens?– In der Ganzheitlichkeit des Gartens findet sich alles, was existenziell ist: Wasser, Pflanzen, Erde, Geist. Ich möchte Dich bitten, Eden kreativ auf ein Gemüsebeet, ein Kräuterbeet oder einen Blumentopf zu reduzieren.


Steht Eden für Glück, Harmonie und Vollkommenheit? Für was steht Eden eigentlich? – Eine Beschreibung Deiner Vorstellung von Eden- in welcher Form und mit welchen Mitteln auch immer, vielleicht in Form einer gefüllten Kiste, wäre hilfreich für eine Klärung darüber, was Glück, Harmonie und Vollkommenheit sein könnte..

Ist Eden jetzt oder später? – Nichts ist wie es ist und nichts bleibt wie es ist. Im Laufe von zwei Tagen geschieht viel. Öffne eine beliebige Tür, gehe vorsichtig einige Schritte in den Raum, schließe die Augen und stelle dir den vollkommenen Gegenstand in diesem Raum vor. Schritte in den Garten Eden gehören sicher dazu und würden uns interessieren. Ebenso kannst Du den Moment beschreiben, der Dich heute an diesen Ort gebracht hat.

Wie stellte man sich in alten Zeiten den Garten Eden vor? Da gibt es Bilder von Paradiesgärten. Oder vom Paradies. Sie zu suchen und zu untersuchen könnte sich lohnen. Stelle vom Garten Eden einen kleinen Holzschnitt nach alten Vorlagen her.

Kann natürliches Material zu geistigem werden? Ist Eden nur eine Idee? – Dieses Mal ermutige ich Dich, das Material des Gartens oder Waldes zu verwenden / es sich anzueignen / sich von ihm inspirieren zu lassen, seine Form zu ändern und es so umzuwandeln, das es mit Deinen Gedanken verbunden wird und eine druckgrafische Form findet.

Wie stellt man sich das Paradies vor? – Der Baumarkt oder das Atelier liefert das Material, aus dem man sich die Teile seiner Welt bauen kann. Wenn die Vorstellung von Eden dazugehört, dann nutze im weitesten Sinne die Möglichkeiten des Baumarktes oder des Matriallagers im Atelier.

Wie kommt man ins Paradies? Versuche in den Schriften der Religionen Antworten zu finden. Ist Eden der Ort der Geschichten? Versuche durch Internetrecherche herauszufinden, welche Geschichten es zum Garten Eden gibt, sammle sie.

Sind Inseln Paradiese? – Immer dort, wo der Rückzug möglich ist, entsteht eine Insel im weitesten Sinne. Ich möchte Dich bitten, einen solchen Rückzug zeitlich begrenzt zu vollziehen, erkläre einen Raum zur Insel,  und das Ergebnis zu zeigen.

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Buchalov

Projekt ohne Namen: „Bla ist grüner als La blau…“

Szene Eins: wir sitzen am Frühstückstisch und werfen uns gegenseitig halbe Sätze zu, die irgendwie mit dem ersten Satz von Susanne Haun, den man oben lesen kann, zu tun haben.

Szene zwei: Jürgen erfindet Halbsätze ohne Sinn und Verstand – einfach so.

Szene drei: es gibt so tolle Tiere. Man könnte eines davon im farbigen Zusammenhang verwenden.

Ihr fragt Euch sicher, wovon ich schreibe. Das Projekt “Projektohnenamen” geht weiter. Dabei schicken sich Susanne Haun und Juergen gegenseitig Halbsätze zu, die der andere vervollständigen soll und zusätzlich visualisiert. Surreales, Nonsens, Dada, Ernstes, Alltägliches: alles das ist möglich. Der letzte Beitrag erschien im November 2020. Aber jetzt geht es weiter. Und oben habe ich beschrieben wie Jürgen und ich diesmal mit der letzten Zusendung von Susanne umgegangen sind.

Susannes Halbsatz lautete: „Bla ist grüner als La blau…“

Und Juergen antwortet nun: „… und der Schleimpilz schweigt ein Gelb.“

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Und nun schickt er an Susanne den Halbsatz: der Berg, das Boot, der Baum und schon …

Buchalov

Hoeven: „beelden op de kaart“: die Postkarten

Klar, das Projekt „beelden op de kaart „ schien für Juergen beendet. Ich habe hier berichtet: >>> [ …] <<<.

Doch er hatte wohl übersehen, dass auch noch eine Postkarte erstellt werden sollte. Das sei Teil der Aufgabe, schrieb Anja Middelkoop, die Organisatorin des Ganzen. Jürgen hat das als Pflichtaufgabe verstanden.

Wenn Pflicht Pflicht ist, dann ist Nichtstun ein Ding der Unmöglichkeit. Also hat er nun nachgeholt, was nachgeholt werden musste und hat zwei Variationen der Postkarte nach Millingen geschickt.

Und auf der Seite von Millingen stellt sich das Projekt jetzt so dar: >>> hier klicken <<<

Buchalov

Hoeven: „beelden op de kaart“ – Tour 1 bis 3

Irgendwie war es das noch nicht. Jürgen glaubt, dass seine erste Idee zum Projekt „beelden op de kaart“ alleine so nicht trägt.

Die Gründe sind vielfach: die entstandenen Zeichnungen sind einfach zu allgemein gehalten und könnten auf jeden Ort zutreffen. Das liegt daran, dass Jürgens erste Internetrecherche einfach nichts zu Tage brachte, an dem man ansetzen konnte, an dem man sich festbeißen konnte, das Kannten zeigte. Der Funke sprang einfach nicht über. Es fehlte der Kontakt zu den Menschen, der persönliche Eindruck vor Ort. Zudem ist aus der ersten Idee einer Präsentationsform als Stillleben nun ein Interieur geworden, dass durch Zuviel Elemente einfach diffus wirkt.

Also hat er noch einmal gesucht und nachgedacht. Gefunden hat er dabei ein große Liste an Objekten, Geschäften, Firmen. Zwei kamen in die nähere Wahl: die Fusspflege/Podotherapie und Dedector Plaza. Um diese Beiden herum hat er nun seine Tour nach Hoeven gebaut. Sie nennt er das weitere Einkreisen.

Sein fertiges Ergebnis sieht nun so aus:

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Hoeven Tour1

Lato hat Hoeven besucht, virtuell. Der Ortsteil Hoeven in Uden entstand aus einem Weiler.  So hatte Lato das gelesen und sich das auch vorgestellt. Doch dann: Häuser, nicht als Häuser. Neubaugebiet, Wohnsiedlung, reine Funktionalität?, Schlafstadt?, ein historischer Wanderweg, Gretls Pedicuresalon, Last mile Solution charge Station, zwei Schönheitssalons, eine Podotherapie, den Dedector Plaza, ein Kinderzentrum, eine Fahrschule, das Fitnesszentrum Body + run, ein Kapsalon, die vegane Brotbäckerei, den Carwash, den Zaunfachhandel, die Shell-Tankstelle und und und. Aber: Wo findet man nun das reale Leben? Wo sind die Menschen und ihr Leben? Daran ist er gescheitert.

Er hat den Ort daher erst einmal oberflächlich erkundet und Eindrücke gesammelt. Mehr ging nicht. Diese Eindrücke wurden zu Zeichnungen. In ihrer Verschlüsselung liegt die Botschaft. In Latos Werkstatt bastelte er daraus eine Art von Stillleben/ stillleven – still gleich unbewegt, leven gleich Dasein.

Und so sieht es aus:

Hoeven Tour2

Also: Lato ist ein zweites Mal nach Hoeven gereist und hat den Ort aus der Ferne besucht. Wie schon von ihm erwartet hat er dabei im virtuellen Hoeven, oberhalb des Rondwegs , einen Metallschatz gefunden, der aus mehreren Teilen besteht! Das Ministerium für „beelden op de kaart“ nennt den Fund einen von hoher künstlerischer Bedeutung !!!Lato machte diese Entdeckung mit einem Minelab CTX 3030, den er bei Detector Plaza in Hoeven gekauft haben könnte.Wir alle sind natürlich sehr stolz auf Lato und gratulieren ihm zu diesem fantastischen Fund !!!

Und das ist sein Schatz.:

Hoeven Tour3

Lato ist ein drittes Mal nach Hoeven gereist. Diesmal ging es um Füße. Er hat sich gefreut, dass die Podotherapie im Ort ihm das Fotografieren von Kunden und insbesondere von deren Füßen erlaubt hat: sehr großzügig das Ganze, sehr liberal die Menschen. Das Motto lautete: zeigt her Eure Füße.

Und das sind drei der vielen : 

(das ist Lato: https://issuu.com/juergenkuester/docs/lato__das_buch1 )

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Buchalov

Projekt ohne Namen: “Irgendwann wird der Mensch müde, …”

Im „Projekt ohne Namen“ senden sich Susanne Haun und Jürgen im Wechsel halbe Sätze zu und der andere muss sie vervollständigen und ein Werk der Visualisierungen dazu erschaffen. Seit 2016 machen sie das schon so.

Diesmal hat Jürgen folgenden Satz bekommen: „Irgendwann wird der Mensch müde“. Also, so interpretiert er das: einmal geht es um die Pandemie und was diese mit uns anstellt. Dann geht es wohl auch darum, dass wir der Beschäftigung mit diesem Problem überdrüssig werden und vielleicht in unseren Anstrengungen geschützt mit dem Virus umzugehen nachlassen.

Das Spielerische, das er ansonsten im Projekt auslebt, hat Jürgen diesmal nicht zu packen bekommen. Der Satz hat ihn gehemmt. Diesmal, so sagte er mir, sei es für ihn echt schwer gewesen. Wenn er den Halbsatz von Susanne zugeschickt bekommt, dann bildet er sogleich und unverzüglich weitere Halbsätze, spontan und ungefiltert. So auch diesmal. Folgende Satzfortsetzungen standen alle auf seiner Liste, und das sind nur die, die nach einer Woche übrig blieben, das „ernste Zeug“ hat er aussortiert:

Irgendwann wird der Mensch müde,

… und nimmt sein Doppelherz B12 Vita Energie.

… brüht sich einen Salbeitee und weiter gehts.

… gönnt sich eine kalte Dusche und schaut mal.

… und wirft sich einen Aufheller ein.

… und geht zum Arzt.

… und weint sich beim Zähneputzen aus.

… weint kurz und tritt sich dann selbst in den Hintern.

Geworden ist es nun folgende Konstellation:

Susanne: Irgendwann wird der Mensch müde, …

Jürgen: …hört nur noch auf seinen Bauch und schon steht Satans Thron im Pergamonmuseum.

Für Susanne hat Jürgen nun folgenden Halbsatz als Aufgabe

Für ein Manifest genügt ein Wort: …

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