7-Schmerz

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Am Anfang stand Staunen über eine Wandskulptur in der Pfarrkirche St.Heinrich und Kunigunde in Neuhaus. Sieben Schwerter bohrten sich in den Körper einer Frau.

Dann kam das Fragen: Wer mag das sein? Antwort: natürlich die sieben Schmerzen der Maria. So die Küsterin, oder jemand Verantwortliches, mehr als erstaunt über unser Unwissen.

Und dann wurde von uns nachgelesen, bei Wikipedia: >>> [hier klicken]

Und es entstanden sieben kleine Zeichnungen zu diesem Motiv in Juergens Skizzenbuch zur „Buchalovs Freunde Tour 2018“.

Doch warum nur, warum? Juergen meinte, es sei der Schmerz, unabhängig vom religiösen „Brimborium“. Es sei die Tatsache, dass der Schmerz eine existentielle Seite habe. Jeder von uns kenne ihn ja schließlich. Und dass wir es wahrscheinlich als Trost empfinden, wenn eine andere Person diesen Schmerz wie wir selbst erlebt und  für uns trägt, symbolisch, bildhaft, stellvertretend. Deshalb die Zeichnungen.

Buchalov

Ich glaube, ich habe die „Farbe blau“ entdeckt.

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„War ja klar: die „Buchalovs Freunde Tour 2018″ führte auch zu mir. Nicht nur an fremde Orte. Nicht nur zu Personen. Auch zu mir.“ So Juergen heute zu mir.

„Und ich glaube“, fuhr er fort, “ ich habe die Farbe Blau entdeckt.“ Denn das war so sein Eindruck, als er heute das Material der Fahrt sichtete und einige Skizzen genauer in den Focus nahm.

Buchalov

 

Buchalovs Freunde Tour, Tag 15

Was hält mich hier? Warum bleibe ich noch? Das fragte Juergen mich heute so gegen Mittag. Es geht um unseren momentanen Standort Neumagen-Drohn auf der „Buchalovs Freunde Tour“.

Ich habe damit geantwortet, dass ich ihm noch ein Glas Moselwein eingeschänkt habe, seine Buntstifte anspitzte und den Vorderreifen des Fahrrads aufpumpte. Dass ich sein Gesicht mit Sonnencreme eincremte, ist ohne Belang.

Buchalovs Freunde Tour, 23-06-2018, Neumagen-Drohn

Buchalovs Freunde Tour, Tag 14

Nenne mir den Ort, an dem man nicht über Kunst, sakrale Kunst, moderne Kunst oder Kreatives in der ganzen Bandbreite stolpert! Den gibt es nicht.

Heute hat Juergen Manfred Tomaschewski in seinem Atelier und Verkaufsraum in Neumagen-Drohn kennengelernt. Sie haben lange geplaudert und einiges abgetastet.

Zeichnungen sind auch entstanden. Juergen hat am Moselufer die Erinnerungen von gestern gedanklich herausgeholt und zu fassen versucht: Räume, Projekte, Magie und so was alles.

Buchalovs Freunde Tour, 22-06-2018, Neumagen-Drohn, an der Mosel, dort, wo die rumänische Platzwartin mit Juergen über das Kochen ohne Strom oder Gas mit dem Kohleofen und über Ceausescu geredet hat.

Buchalovs Freunde Tour, Tag 12

Zweimal Juergen heute.

Einmal Juergen Rinck alias Irgendlink. Und einmal mein Juergen alias Buchalov. Treffpunkt: Rinckenhof in Zweibrücken.

Und Irgendlink erzählte davon, dass fuer ihn seine Aktivitäten dem Samen gleichkommen, den der Säher auf das Feld wirft. Was braucht man da noch Ausstellungen.

Und Juergen stellte – wieder einmal- die Frage nach der Sinnhaftigkeit solcher Veranstaltungen.

Teile einer Leinwand, die auch schon Spuren von anderen Besuchern trug, wurden von beiden Jürgens bemalt.

Und zum abendlichen Grillen wollte Klaus Harth auch kommen, fantastisch!

So sah das heute aus!

Buchalovs Freunde Tour, 20-06-2018, Zweibrücken

Buchalovs Freunde Tour, Tag 11

Nichts! So meint man. Keine Kunst! Art is gone! Stimmt nicht, stimmt einfach nicht. Weinreben und Kirschen im Überfluss! Das auch. Und überall die Spuren von sakraler Kunst, von Kunst in historischen Bezügen, von Art und Tourismus. Bis hin zur Gestaltung der Weinetiketten.

Heute sind wir mit dem Rad gefahren, nach Breisach und zurueck. Von A nach B, und B nach A über C und D. Am Kaiserstuhl entlang. Juergen wollte das so und ich bin ihm gefolgt.

Unterwegs war dann unser zentrales Thema wie die Landschaft den Menschen prägt und umgekehrt. Und das auch die Orte diese Symbiose widerspiegeln. Und der Wein und seine Kultur.

Buchalovs Freunde Tour, 19-06-2018, Königsschaffhausen am Kaiserstuhl

Buchalovs Freunde Tour, Tag 10

Der Trubel hat uns wieder, spätestens auf der A5. Das auf sich selbst Zurueckgeworfensein auf dem Berg bei Ulli Gau in Sallneck hat ein Ende. Wenn man will, kann man sich wieder verstecken, meinte Juergen. Aber will man das?

Wir sind nun auf dem Weg zu „Irgendlink“ nach Zweibruecken mit Zwischenstation in Königsschaffhausen am Kaiserstuhl.

Die OrtsMarken sind in Sallneck entstanden.

Buchalovs Freunde Tour, 18-06-2018, Königsschaffhausen am Kaiserstuhl