pingpongpeng #52 und #53 | Buchalov und seine Gitarre | photo-collaboration

Der Löwe und Buchalov realisieren ein gemeinsames Fotoprojekt – beide mit dem gleichen Equipment. Der eine führt das Bild des anderen fort.

Buchalov sagt zu seinem Foto: „Der Löwe hat ja recht: In diesen momentan trüben Zeiten sollten eigentlich unsere Wege zu den positiven Dingen führen- damit das Trübe erträglich wird. Im Falle von Buchalov ist es seine Gitarre, denn die Gitarre ist der Weg der Musik. Wenn er Mittwochs mit seiner Band spielt, den Blues, die alte Popmucke und ein paar Folksachen, dann geht ihm und den anderen Drei das Herz auf. Gut, zwischendurch wird auch ein wenig über das Klima, die Inflation, den Krieg und die Energiekrise gesprochen, aber die werden dann durch die Musik klein, sehr klein. Das ist erst einmal gut so.“

Dieses Foto hat es nicht geschafft:

Kamera: Sony NEX 5
Objektiv: Heidosmat f2.8 85mm MC adaptiert mit einem 3D-Druck M42-Selbstbauadapter mit Schlitzblende

Copyright von Buchalov’s Bildern: Jürgen

Copyright von Löwen’s Bildern: Bernhard

Für die, die unser Projekt auf Instagram verfolgen wollen, hier der Link: Instagram: pingpongpeng

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Buchalov

vom Aufräumen | Entscheidungen treffen |

Um mit neuen Themen starten zu können, muss man bisweilen „klar Schiff machen“: aufräumen. An den Start gehen. Es stellen sich aber Fragen. Und wie immer in der Kunst müssen Entscheidungen getroffen werden:

Was muss in die Schränke eingelagert werden?

Was gehört nicht mehr in die Schränke, sondern in die Box mit den Restepapieren?

Was gehört auf den Müll? (bewußte Entscheidung oder Bauchgefühl?)

Was geschieht mit den vielen Schnipseln und kleinteiligen Ergebnissen? (Inspiration oder Abfall?)

Was kann aus den Schränken entsorgt werden? (eine Qualitätsfrage)

Was soll Neues an die Wand?

Buchalov |

the last rose of summer | Thomas Moore läßt grüssen |

Antje bringt immer eine Blume oder etwas Gewachsenes mit in Jürgens Atelier „Zelle k5“, wenn sie ihn besucht. Diesmal ist es die letzte Rose aus ihrem Garten gewesen: the last rosé of summer.

Buchalov

4 | Zwickelbüro was open | it did come to an end | nov 22

Das Zwickelbüro ist wieder geschlossen – bis zum nächsten Male. Vier Tage wurde gemeinsam gearbeitet, diskutiert, besprochen, nachgedacht und gelacht. Als Abschluss soll das Zeigen einer Bildergalerie mit einigen Ergebnissen genügen:

Buchalov

3 | Zwickelbüro was open | it went deeper and deeper |nov 22

Der erste und zentrale Gedanke galt dem, was fertiggestellt werden sollte: der Zwickel als Urform und die Zwickelsammlung als Papercut. Das Ziel wurde noch nicht ganz erreicht.

Ein weiterer nicht unwesentlicher Gedanke zum Thema der eigenen Standortbestimmung ergab sich im Gespräch. Am Anfang vor Jahren stand in diesem Projekt die Beschäftigung mit dem Thema „Zwickel“. Der Gegenstand faszinierte und regte an. Daraus wurde dann im Laufe der Zeit das „Zwickelbüro“. Das Zwickelbüro ist nun mittlerweile der künstlerische Raum und Ort, wo gemeinsam der Zwickel zwar das dominierende Thema geblieben ist. Jetzt sind aber andere Themen dazugekommen, und das Zwickelbüro ist der Ort des offenen Austausch und Arbeitens geworden, und auch ein Ort des Nachdenkens über das, was uns künstlerisch bewegt – Bewusstseinsbildung, Standortbestimmung, Selbstrefkexion.

Buchalov |

2 | Zwickelbüro was open | Zwickelformen und Sprossung | nov 22

Der erste Gedanke war: wie bekommt man die Vielzahl an Zwickelformen gebändigt und angemessen präsentiert? So könnte es gehen:

Der zweite Gedanke: welche Sprossungen haben sich im Arbeitsprozess ergeben und verlangen nach mehr?

Der dritte Gedanke: gibt es eine Urform des Zwickels? Jürgen hat diese beiden hier zu Urformen erklärt:

Buchalov

13 | Parzelle 268 again and again | investigation | Fundstücke als Ortsmarken | drawings | the end

Die „Parzelle 268“, auf der Juergen im Wohnmobil lebte und deren Untersuchung war sein letztes Projekt.

Die Frage lautet: Welche auffälligen Kennzeichen/Marken gibt es auf der Parzelle und der Umgebung?

Daraus leitet sich folgender Arbeitsauftrag ab: Sammle Fundstücke und zeichne daraus Ortsmarken.

Buchalov |

10 | Parzelle 268 again and again | investigation | the spirit of this place | Haikus

Die „Parzelle 268“, auf der Juergen momentanen im Wohnmobil lebt, und deren Untersuchung ist sein aktuelles Projekt.

Die Frage lautet: Wie stellt sich die Athmosphäre hier vor Ort dar?

Arbeitsauftrag: Beschreibe durch Haikus die Athmosphäre des Ortes und lasse den Ort zusätzlich durch einen Spaziergang wirken, den Du in freien Zeichnungen festhälst.

1

Zuerst die Hitze

mit Schweiß aus allen Poren:

in stillen Nächten.

2

Dann Wochen später

der Starkregen und Fluten:

(das) Herz in der Hose.

3

Die Sonne brennt ein

und der Meereswind glättet.

Der Regen bleibt Null.

4

Inselhaft Leben,

weit weg von Krieg und Leiden?

Nein, nein: ein Trugschluss!

5

Man lernt sich kennen

und trifft sich hier, dort und da:

aber flüchtig, flach.

6

Der Duft kommt vom Grill

und Fleisch zischt wie die Schlange.

Fett tröpfelt gelb rot.

7

Niemand beredet

oder nimmt den Krieg ins Visier.

Schließt man die Augen?

8

Ja, manche Hand hilft,

denn das einfache Leben

macht das notwendig.

9

Die Nachbarn wechseln:

das Kommen und das Gehen

weht die Namen fort.

10

Rotgelb die Sonne,

dunkel die Nacht und der Strand.

Ich bin klein und schaue.

Buchalov |