ausgelutscht

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„Zuerst die Mathematik“, sagte Juergen.

Acht kleine Motive, auf zwei Druckstöcken verteilt, auf 70 x 100 und auf 70 x 50, jeweils in der Auflage von fünf gedrückt. Und dann die acht Motive einzeln geschnitten, auf acht fotokopierten Papierträgern und auf acht Dekopapieren, in der Auflage von jeweils drei dann weiter gedruckt.

Ergibt in der Summe einen riesigen Stapel von Bildern. Er hat wohl nicht durchgezählt.

Und jetzt tauchen die Motive auch noch in einem kleinen selbst hergestellten „Druckskizzenbuch“ auf. Doch davon später mehr.

Er hat die acht Motive auf den ersten zwei Druckplatten, später acht, wirklich bis zum letzten „ausgelutscht“ – so nennt Juergen das dann immer.

Buchalov

 

Was ist das eigentlich?

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Origami hat ihn immer interessiert. Schachteln hat er daraus schon hergestellt. Oder Leuchtkörper. Und nun hat er eine Form aus „Origami Architektur“ dazu verwendet, einige seine Drucke in Wandobjekte zu verwandeln. Sind das Skulpturen? Oder was ist das eigentlich?

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Kreuzcut: drei Neue

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Die Aufarbeitung der Dinge, die geschehen, aber nicht verloren sind, dauert bisweilen. So geht es Juergen offensichtlich auch mit seiner „Buchalovs Freunde Tour 2018“. Er beschäftigt sich immer noch mit ihr. Und sie, diese Tour, wirkt immer noch nach, heftig und intensiv. Es gibt scheinbar soviel im Nachhinein zu bedenken, nachzuverfolgen, es sind Fragen zu beantworten, neue gedankliche Kombinationen ergeben sich, es gibt einiges zu recherchieren und und und.

Neben den Zeichnungen und Drucken entstehen dabei jedes Jahr im Rückblick auch Scherenschnitte. Bei Juergen laufen sie unter dem Titel „Kreuzcut“. Drei Neue sind entstanden.

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etwas steigt hoch

Da steigt etwas hoch, bei Juergen, ein Wort, ein Wort, das schon einmal vor Jahren im künstlerischen Beisammensein mit Peter Maschke herumgeisterte, in Juergens Geschichte von Lato (hier der Link: >>> ) vorkommt und nun bei der Beschäftigung mit Per Kirkeby wieder von unten nach oben steigt:

  • Sediment
  • Sediment
  • Sediment
  • Sediment
  • Sedime
  • Sedim
  • Sedi
  • Sed
  • S

Und dann ist da ja noch die Methode des rhizomartigen Vorgehens. Ich bin ja wirklich gespannt, wo das hinführt und ob das Wort „Sediment“ an der Oberfläche bleibt, und wächst, und ob er es zu fassen bekommt, der liebe Juergen.

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