pingpongpeng #1 | first photo | | it is starting now | der Löwe und Buchalov | fotografisches Projekt | Altglasfotografie |

pingpongpeng #1

(Kamera Sony NEX5, Objektiv Heidosmat 2,8 /85mm, adaptiert mit 3D-Druck auf M42, zusätzlich Schlitzblende als Objektivaufsatz, Altglasfotografie)

Jürgen sagt zu seinem Werk:

Es ist ein bedeutungsvolles Bild, denn es markiert den Anfang eines wichtigen fotografischen Projektes. Ein beliebiges Motiv hätte nicht genügt. Mir war zudem wichtig, dass in dem symbolischen Akt des Händeschüttelns deutlich wird, was mir stets bedeutsam war: das Lebendige.

Buchalov

ABC – Projekt: W wie Wasserwerk

Das ist das Alte Wasserwerk in Wachtendonk heute. Das ist der Ort, an dem Jürgen sich gerne aufhält, der ihm über die Jahre ans Herz gewachsen ist, und den der Kulturkreis Wachtendonk für Ateliertätigkeiten zur Verfügung stellt. Das Wasserwerk liegt in einem Naturschutzgebiet am Rande des Ortes, mitten in der Natur, und hat daher so seine eigene Atmosphäre.

Und so sah es in den Fünfzigern dort aus.

Hier der Link zum Projekt: >>> ABC – Projekt.

Buchalov

dem Zwickel, und was immer das sein mag, auf der Spur | das Zwickelbüro öffnet | collaboration | coming soon | work in progress

In regelmässigen oder unregelmässigen Abständen wird am Ostwall 5 in Geldern im Atelier „Zelle k5“ bei Jürgen das Zwickelbüro geöffnet. Man trifft sich. Eine Collaboration halt. Im November ist es wieder soweit. Heute ging es so halb los und Jürgen startete erst einmal alleine – ihm war langweilig. Antje, Elke und Martina stoßen dann am Wochenende dazu. Und dann läuft das Zwickelbüro so richtig.

Und diese Skizzen von Juergen existieren schon. Er nimmt Fahrt auf.

Die Ergebnisse können parallel auf Facebook und Instagram angesehen werden, Stichwort „buchalov“ und „Zwickelbüro“.

Buchalov

Projekt ohne Namen #72 | „Rucke di gu, rucke di gu, Blut ist im Schuh …“

Als leicht eklig und befremdlich empfand Jürgen diesen halben Satz den Susanne ihm zugeschickt hatte. Was sie schrieb, war irritierend. Wer will schon gerne Blut im Schuh haben. Diesen Lebensssaft. Und woher kommt das Blut? Und Blutflecken bekommt man ja nicht mehr so leicht aus den Sachen raus.

Die Recherche ergab natürlich eine Quelle als Ausgangspunkt für diesen halben Satz, die immer schon durch gruselige und blutrünstige Aussagen bekannt war: die deutschen Märchen der Brüder Grimm, Aschenputtel.

Susanne und Jürgen schicken sich immer gegenseitig halbe Sätze zu, die der Andere vervollständigen und illustrieren soll. Das machen sie seit 2016. Auf Instagram kann man das hier sehen: >>> projektohnenamen.

Parallel zum Märchen von Aschenputtel las Juergen in der Apotheken- Zeitschrift etwas über die Plasmatherapie und die Möglichkeiten einen diabetischen, offenen Fuß mit dieser Methode zu heilen. Das war dann die thematische Brücke für ihn. Und es bedient sein momentanes Lieblingsthema: wie leben wir wohl in der nahen Zukunft.

Und so laut ist der ganze Satz nun:

#72: S: „Rucke di gu, rucke di gu, Blut ist im Schuh … und von irgendwoher muss es ja kommen: diabetischer Fuß vielleicht?“

Und an Susanne schickt Jürgen nun folgenden Satz: „Mir fehlt meine Morgengymnastik ….“

Buchalov

ABC – Projekt | N wie Nette und Niers treffen sich

Na ja, die Niers ist nun nicht einer von den Flüssen, die man überall kennt. Oder kennen sollte. Und für die Nette gilt das erst recht. Diese Aussage hat aber nur Gültigkeit für Menschen außerhalb des Niederrheins. Hier vor Ort sind die beiden Flüsse nicht ohne Bedeutung, s. auch: „Nette trifft Niers“ Und nördlich von Wachtendonk treffen diese Beiden dann aufeinander.

Hergeht es zum ABC – Projekt: >>>… <<<

Buchalov

Projekt ohne Namen: # 71 | „Spontan gesagt: Puff, Paff, zwei sind genug!“ |

Was soll man da schon für eine Satzergänzung suchen, wenn einem solch ein schwieriger Halbsatz entgegengeflogen kommt: „Spontan gesagt…“. Das meinte Jürgen zu mir. Susanne und Jürgen schicken sich immer Halbsätze zu, die der andere ergänzen soll, literarisch und bildlich. Diesmal hat Jürgen nicht erst den spontanen Text gesucht, sondern, spontan, eine Collage erstellt und diese dann betitelt: Puff, Paff, das wars. Jetzt haben wir also als Ganzes: „Spontan gesagt: Puff, Paff, zwei sind genug!

Und an Susanne schickt er jetzt folgenden Halbsatz: „Oh, the time is coming: …“

Buchalov

P.S.: auf Instagram kann man das gesamte Projekt verfolgen: >>> [projektohnenamen…] <<<

Buchalov

I have never been in the Altes Wasserwerk before | wo ist hier die Zukunft? | +4

Vorgestern war Sonntag. Das Projekt im Alten Wasserwerk ist am Sonntag beendet worden. Ein guter Tag, denn Montags beginnt ja die Woche. Die Nachbereitung wird Jürgen wohl in den nächsten Tagen abwickeln. Alles muss gesichtet werden, geordnet werden, untersucht werden. Und dann soll es seinen Weg in ein selbstgebundenes Buch finden, eine Sammlung von Zeichnungen und Fotos, unsortiert, wild, bruchstückhaft, offen.

Sammeln, dokumentieren, zeichnen, fotografieren: das ist das eine. Eine Stichwortliste soll Jürgen bei der Klärung der Frage helfen, wie seine Beziehung zu diesem Ort nun aktuell aussieht. Die Stichworte sind: Vertrautheit, hell und dunkel, zeitlos, Spuren und Geschichten, abgenabelt, remember, hat das Gebäude eine Zukunft?, Funktionalität, genug, wohin habe ich mich verändert?, Körperlichkeit, wo sehe ich die Zukunft dieses Ortes?, überwuchern, umspannen, groß.

Er habe nun vier Tage hier den Raum belebt, in ihn hineingehört, einen Raum, der ihm bis vor zehn Jahren ungewöhnlich nahe gewesen sei. So Jürgen. Und jetzt? Wie gehe es writer? Was bringe die Zukunft? Wie sei die Beziehung? Passiere zwischen ihm und dem Ort bald mehr?

Buchalov

Projekt ohne Name #69: „die Wahrheit liegt zwischen den Faltungen, weil …“

„Die Wahrheit liegt zwischen den Faltungen, weil …“

Das war der Halbsatz, den Susanne geschickt hatte, und der sich auf Jürgens aktuelles Projekt der Faltungen bezog, aber auch auf die Frage, was denn eigentlich die Wahrheit sei. Eine ernste Angelegenheit. Ein philosophisches Unterfangen.

Jürgen und Susanne schicken sich schon seit Jahren gegenseitig Halbsätze, die der andere vervollständigen muss, inklusive eines kleinen Werkes. Und das zeigen sie dann hier auf Jürgens oder Susannes Blog. Und auf Instagram: projektohnenamen.

Am Frühstückstisch gab es dann, wie fast immer, ein kurzes Brainstorming mit mir und das ergab dann folgende Halbsätze:

… sie sich gerne versteckt.

… sie Schutz sucht.

… sie ein scheuer Zeitgenosse ist.

… der Gral der Wahrheit nicht so einfach zu finden ist.

… die Wahrheit ein scheues Reh ist.

… es so viele Wahrheiten gibt.

Und geworden ist es dann: … die Wahrheit ein scheues Reh ist.

Jetzt haben wir also folgenden ganzen Satz: „Die Wahrheit liegt zwischen den Faltungen, weil … … die Wahrheit ein scheues Reh ist.

Und vom philosophischen Teil hat Jürgen nur noch erwähnt, dass es ja immer viele Wahrheiten der einen Sache gebe, und dass das Bezugssystem von Bedeutung sei, um zu wissen, was wahr sei. Das Bezugsystem müsse man kennen oder erforschen, eine mühsame Angelegenheit, der sich heute in der Schnelle der Zeit und der Schnelle der sozialen Medien nicht alle unterwerfen möchten. Und gepaart mit den narzistischen Anwandlungen der Einzelnen werde ja oft die abweichende Meinung gar nicht mehr zugelassen. Die abweichende Wahrheit habe dann eben keine Chance. Im Mainstream sind die einfachen Wahrheiten ja auch einfacher zu vertreten, die Differenzierung hat es da schwer.

An Susanne schickt Jürgen nun folgenden Halbsatz: „Eine alte Dachdeckerweisheit lautet: …“

Buchalov

Projektohnenamen #67: …“ da und da und da!“

„Dadaismus ist …“ „Mein Gott“ hat Jürgen gedacht als er das las. Susanne hatte ihm wieder einen Halbsatz zugeschickt, den er vervollständigen sollte. Sein Gedanke: Jetzt wird es kunsthistorisch. Jetzt wird es gewichtig. Susanne hatte ihm da einen Halbsatz zur Vervollständigung geschickt, der hatte es wirklich in sich. Man kann ja schließlich hier im Block keine Abhandlung darüber schreiben, was Dadaismus ist. Aber die Wortbedeutung könnten man mal nachschlagen, hat er sich wohl gedacht. Und fand da neben vielem anderen die Erklärung, dass der Dadaismus seinen Namensursprung in der Bezeichnung eines französischen Spielzeugs haben soll. Französische Kinder nannten wohl ihr Steckenpferd Dada. Ob das wohl stimmte?

Egal: Der Dadaismus ist groß, gewaltig und eine Kunstströmung, die nicht mehr wegzudenken ist und – für Juergen ganz wichtig – das Konventionelle ablehnt, nach neuen Wegen suchte und Nichtkonformistisch daherkam. Oder kommt, denn den Neodadaismus gibt es ja auch schon. Für den Rest nehme man das Internet.

Nach einigem Zögern hat Jürgen dann eine Notiz geschrieben. Die hatte Bestand, auch nach Tagen noch, und Jürgen hat also vervollständigt mit „…da und da und da!“ Der ganze Satz geht jetzt also so:

Dadaismus ist da und da und da!

Und Susanne bekommt von Jürgen jetzt folgenden Satzfetzen zugeschickt: „Wenn ich einen rostigen Nagel fotografiere …“

Buchalov

ABC-Projekt: H wie Himmel und Hundertmorgenweg

Wenn man auf die Karte Deutschlands schaut, dann sind wohl der Breisgau und der Niederrhein in Deutschland vom Klima her bevorzugte Gegenden. Dennoch: die Luftfeuchtigkeit macht uns schon zu schaffen und bisweilen braut sich richtig was zusammen.

Auch auf seinen Radtouren übers flache Land ist der Himmel immer nahe und mit ihm der Hundertmorgenweg, der über die Felder von Wachtendonk nach Kerken führt – solche Namen tragen hier am Niederrhein die Dörfer.

Buchalov

https://wortman.wordpress.com/2021/04/18/projekt-abc-h-wie-hilferuf/