Über juergenkuester

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Sommerpause

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Eine kurze Pause gab es ja schon vor einiger Zeit. Und das war auch gut so.

Nun wollen Juergen und ich im Juli auf diesem Blog noch einmal die Füsse ruhig halten und sie nicht bewegen. Wir sind nämlich mal wieder unterwegs, diesmal im Norden Europas. Und wir wissen nicht so genau, ob wir da die Zeit und Möglichkeiten für das Posten von Beiträgen finden oder nicht. Dann machen wir doch lieber mal eine Sommerpause! Besinnung auf wichtige Dinge kann ja nicht schaden.

Buchalov

das Ende der BFT 2018, Teil 1

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Ein kleines Künstlerbuch sei es schon geworden, sagte Juergen. Er meinte das Skizzenbuch, das er mit dem Tag des Startes seiner „Buchalovs Freunde Tour“ begonnen hatte und das nun gefüllt ist, bis auf die letzte Seite.

Von den letzten zehn schnellen Skizzen zeige ich hier nun die ersten fünf.

Buchalov

7-Schmerz

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Am Anfang stand Staunen über eine Wandskulptur in der Pfarrkirche St.Heinrich und Kunigunde in Neuhaus. Sieben Schwerter bohrten sich in den Körper einer Frau.

Dann kam das Fragen: Wer mag das sein? Antwort: natürlich die sieben Schmerzen der Maria. So die Küsterin, oder jemand Verantwortliches, mehr als erstaunt über unser Unwissen.

Und dann wurde von uns nachgelesen, bei Wikipedia: >>> [hier klicken]

Und es entstanden sieben kleine Zeichnungen zu diesem Motiv in Juergens Skizzenbuch zur „Buchalovs Freunde Tour 2018“.

Doch warum nur, warum? Juergen meinte, es sei der Schmerz, unabhängig vom religiösen „Brimborium“. Es sei die Tatsache, dass der Schmerz eine existentielle Seite habe. Jeder von uns kenne ihn ja schließlich. Und dass wir es wahrscheinlich als Trost empfinden, wenn eine andere Person diesen Schmerz wie wir selbst erlebt und  für uns trägt, symbolisch, bildhaft, stellvertretend. Deshalb die Zeichnungen.

Buchalov

ein Zettel

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Juergen hat mir einen Zettel zugesteckt. Darauf stehen einzelne Worte. Es sind Notizen, die er sich während der „Buchalovs Freunde Tour“ gemacht hat, und die er wohl nicht ohne Grund notiert hat. Aus welchen Gründen hat er mir allerdings nicht verraten.

Hier die Notizen, garniert mit ein paar Skizzen, die noch im Nachklang entstanden sind oder noch entstehen:

Ararat

.

Menschen und Landschaft, Körperlandschaft

Ella

Heimat

Heikes Kartenprojekt

Nakba

Jenny Saville

Laderäume

Schloß Neuhaus

Asia-Teller

Unger: Die Heimat der Wölfe, Die Heldenreise des Kuenstlers

Dame von Welt auf wp

Futtersäule

Foo Fighters

Von wegen Lisbeth

Faber

.

B. heißt Sebastian

Whitewall

Esoterik im Schwarzwald, Todtmoos, Ruette, Schopfheim?

Lupus Autoimmunkrankheit

The dead south

Die Geschichte von Tui-Tiu, Eichhörnchen Verlag

Gemüsebrühe Erntesegen

.

Marc Kuhn, COL Art

Köln Kunsstation St. Peter, Neumarkt

Sault Steinberg

Halloumi

Radweg: Via verdes, Via verde Vals Zafan

Bess Dreyer

Buchalov

Ich glaube, ich habe die „Farbe blau“ entdeckt.

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„War ja klar: die „Buchalovs Freunde Tour 2018″ führte auch zu mir. Nicht nur an fremde Orte. Nicht nur zu Personen. Auch zu mir.“ So Juergen heute zu mir.

„Und ich glaube“, fuhr er fort, “ ich habe die Farbe Blau entdeckt.“ Denn das war so sein Eindruck, als er heute das Material der Fahrt sichtete und einige Skizzen genauer in den Focus nahm.

Buchalov

 

Buchalovs Freunde Tour, Tag 16 und Ende

Dies ist ein Photo. Ein Bild vom Rinckenhof, das ich schon vor Tagen veröffentlicht habe, als ich Irgendlink besuchte.

Und dies hier ist ein Gedicht von Bess Dreyer, genau zu diesem Photo, das uns aus den Tiefen des Internets zugeflattert kam.

eingeladen

ein schwarzes strumpfband

über dem arm

finger hoch geworfen

zur begrüßung

cancan

.

achtzehn rostige briefkästen

in drei reihen übereinander

namensschilder schlüsselloch

und unten die verräterschlitze

über sendung oder nicht

.

an der wohnzimmerwand

sind sie montiert

vier der türen geöffnet

puppen, eine tierfigur und wichte

stehn wie hauseigentümer

.

oder sind sie

die erwartete post

(bess dreyer)

Was bedeutet das nun? Es bedeutet, dass Juergen seine Position revidieren muss. Und es wohl gerne tut. Er hatte nämlich Zweifel daran, dass das, was man da im Blog veröffentlicht überhaupt eine Wirkung habe, außer für sich selbst natürlich. Und wurde nun eines Besseren belehrt. Irgendlink antwortete mit dem Bild von dem Sähmann, der einfach den Samen ausbringt und nicht weiß, welches Saatkorn aufgeht und wo wann etwas entsteht. Und Klaus Harth meinte, dass kein Bild ohne Wirkung sei, generell, wenn es in welcher Form auch immer öffentlich werde.

Die im Blog gezeigten Dinge haben Wirkungen, so scheint es, Gott sei dank!

Buchalovs Freunde Tour, 25-06-2018, irgendwo am Rhein bei Koblenz, dort, wo die Tour jetzt ausläuft. Irgendwann ist ja immer Ende. Aber: irgendwann ist auch immer Start.