ABC – Projekt: T wie Testzentrum

“Kein Schnaps, kein Bier: wir testen hier”. Das steht in einem Banner über dieser bisher geschlossenen Kneipe. Aus der Kneipe wurde ein Testzentrum. Es nennt sich nun „Schnelltestzentrum Frankys Wirtshaus“. So etwas gibt es hier in Wachtendonk/Niederrhein.

Hier der Link zum Projekt: >>> ABC – Projekt.

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objects | part 1 | „Parzelle 268 again“ | mobile photography

„Parzelle 268“ ist von Juergen und mir auf dem Campingplatz hier in Oliva belegt. Um uns herum gibt es reichlich freie Parzellen, die der unseren gleichen. Juergen benutzt sie zur Präsentation von Objekten.

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„parzelle 268 again“ | die Ergebnisse von vor zwei Jahren |

Vor zwei Jahren gab es schon einmal eine Beschäftigung mit “Parzelle 268”. Daher heißt es jetzt auch “again”.

Die erneute Beschäftigung macht Sinn, da sich durch die pandemische Situation eine Distanz zum Ort ergeben hat, zwangsläufig, einiges Veränderungen unterworfen war und auch Juergen und ich nicht mehr ganz die Alten sind.

Es zeigt sich aber auch, das das Leben hier, die Art den Tag zwischen Bergen und Meer in der Hitze zu gestalten, von großer Kontinuität geprägt ist. Vieles ist trotz Pandemie so geblieben wie es auch in den Jahren vorher war: ein seltsames Spannungsverhältnis von Veränderung und Kontinuität.

Vor Jahren gab es das hier zu sehen: >>>

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colored view at the beach | project: parzelle 268 again | mobile photography | daily look

Fünf Bilder, extrem farbig, denn hier ist alles ein wenig extrem, ein Ort, ein Platz, eine Stelle, ein Experiment: und das alles hat vielleicht auch etwas mit dem Thema Landschaft zu tun.

sketches | project „parzelle 268 again“ | die Ersten |

Ein Ort, eine Stelle, ein Platz: „parzelle 268 again“. Die ersten Skizzen sind fertig geworden und weitere werden entstehen. Juergen zeichnet fast täglich. Kleinformatig. Nach großen Formaten steht ihm in der Hitze hier nicht der Sinn. Er bewegt sich in konzentrischen Kreisen der Motiventdeckung über das Gelände und bezieht mittlerweile auch die weitere Parzellenumgebung mit ein. Mehr gibt es nicht zu schreiben. Im Moment jedenfalls.

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Tischdecke | ein Text von Bess Dreyer | auch wenn es keine karierte Decke ist und ich diese Tischdecke hier schon gezeigt habe

Karierte Tischdecke auf einem Foto

Lange habe ich solche Webmuster nicht mehr gesehen. Nicht auf Tischen. Man isst wieder an blankem Holz oder Stoffdeckchen oder auf Sets verschiedenster Materialien.
Aber keine, die man bügeln muss, rief die Tochter uns noch nach, als wir in die Bretagne fuhren und sie sich eine provencegemusterte Tichdecke wünschte.
Bügelfrei. Kunstfasergewebe. Das allenfalls wird zu besonderen Gelegenheiten aufgelegt. Die anderen Tage sind praktisch in den berufstätigen Haushalt mit zwei Schulkindern und Garten eingerichtet.
Ich erinnere mich, dass die Mutter einen Vorrat an Tischdecken hatte. Damast, hohlsaumgezierte, handgewebte und künstlerische und ungewöhnliche Decken. Teils noch von Großmutter und Urgroßmutter. Mein Respekt, immer wieder, dass diese Dinge so gut gefertigt und über Generationen haltbar waren. Ein Stück Familiengeschichte. Dann die besonderen Decken, die Mutter aus Dekobedarf, schweren Vorhangstoffen, fröhlichen Sofabezügen nähen ließ. Zu einer Zeit, als niemand sonst solche Ideen hatte.
Ich mag das gedämpfte Porzellan- und Besteckgeräusch beim Ablegen auf Stoff. Die geschonten edlen Hölzer, die keine Glas- und Schüsselringe aufweisen.
Ich liebe meine Tischdecken, wenn ich sie auflege, wenn das Praktische, Pflegeleichte, Unbeschwerliche nicht im Mittelpunkt steht. Langsam aber sind die Stapel im Schrank höher, als ich besondere Tage mit Tischdecken im Jahr habe.
Die Kinder mögen keine der wasch- und bügelintensiven (Stärke!) Stücke in ihre Haushalte übernehmen. Vielleicht erlebe ich noch die eigenen Haushalte der Enkel und nähre eine Hoffnung auf Nostalgie, ein Schätzen von Alter, Qualität, Ahnenreihen! (Bess Dreyer)

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Ich weiss garnicht wie ich zu der Ehre gekommen bin. Aber Bess meldet sich ab und an auf meinem Blog und bisweilen ist auch ein kleiner Text mit dabei. So wie der oben. Ich freue mich immer, Jürgen ebenso. Und ein bisschen sind wir auch stolz, dass uns so etwas widerfährt. Danke!

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ein künstlerischer Konzeptentwurf | Stichworte | wenn man mit dem Wohnmobil an einen festen Ort im Süden fährt und dies auch ein künstlerischer Auftrag ist

Arbeitstitel: „Parzelle 268 again“

der Ort: die Parzelle 268 auf dem Campingplatz Ole in Oliva/Espania

die Technik: Herstellung von Skizzen, Zeichnungen und Fotos und Objekten als Faltungen und oder kleine Installationen in der Natur oder auf leeren Plätzen

das Vorgehen: die Umgebung erkunden, die Menschen suchen, die Ereignisse bewußt wahrnehmen, Auffälligkeiten festhalten und Fundstücke bergen

Präsentation: auf Instagram und in „Buchalovs Blog“ auf WordPress, zum Abschluss Herstellung eines selbstgebundenes Buches

Wenn man mit dem Wohnmobil an einen festen Ort in Spanien fährt und dies dann auch ein künstlerischer Auftrag ist, ja, dann muss man sich etwas einfallen lassen. Wenn das Leben Kunst ist und die Kunst das Leben widerspiegelt und einem hilft, zu begreifen, was da so geschieht, ja dann wird dieser Auftrag auch angenommen. Das meinte Jürgen zu mir.

Auf Instagram und Facebook sind schon die ersten Beiträge erschienen.

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