OrtsMarken

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Die OrtsMarken sind momentan sein zentrales Thema, keine Frage. Und hier in Montroig findet sich immer etwas, das er vom Boden aufheben kann, das einen zeichnerischen Reiz hat und das später im Atelier durchgearbeitet werden wird.

Obwohl es schwieriger geworden ist, Passende zu finden. Juergen nimmt ja nicht jedes Fundstück in sein Repertoire auf, sondern es muss schon bewußten und unbewußten Kriterien genügen. Doch dazu später mehr. Viele Teile hat er noch nicht gefunden, obwohl er täglich ans Meer geht oder über irgendwelche Geländeteile streicht. Man müsse halt die Ruhe bewahren, meinte er zu mir.

Als er die Zeichnungen fotografiert hat, fand er es sehr anregend, dass die Reflexionen eines Plastikglases, das zufällig auf dem Tisch stand, mit aufs Bild kamen.

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morgens um Acht

Morgens um Acht oder 8:30 Uhr, so ungefähr jedenfalls, nach der Morgengymnastik,  geht Juergen immer zum Meer und schaut und schaut und schaut und fotografiert. Der Verlauf des Wassers im Sand, dann, dieses Spiel, wenn die Wellen heranrauschen oder sich zurückziehen, das findet er spannend. Und unter grafischen Aspekten fasziniert ihn das erst recht.

Die Fotos sind Vorstudien für Zeichnungen, die später einmal Radierungen oder Scherenschnitte werden sollen, und die zu der Serie „als Lato das Meer sah“ gehören werden.

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ein Netz gefunden

Natürlich ist es Plastikmüll. Und darüber, dass diese Art von Müll eine Riesensauerei und zu einer unzumutbaren Belastung der Umwelt geworden ist, muss ich wohl nichts mehr schreiben.

Aber es ist auch, so wie es da liegt, ein Netz. Und Netze sind fuer Juergen ein zeichnerisches Thema.

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Wie sieht so ein erster Tag aus?

Vor einem Jahr waren wir hier das letzte mal, Juergen und ich. Hier, das ist Montroig, Miroland. Wir sind im Süden angekommen.

Und wie sah unser erster Tag gestern hier aus?

Wenn das Wohnmobil steht, geht Juergen erst einmal zum Meer. Unbedingt. Man begrüßt sich. Und von der Düne kann er mit den Augen die Umgebung abtasten bzw. erkunden. In der Regel nimmt er dann danach erstmal Kontakt mit der Nachbarschaft auf. Das ist sein Ankommen. Der Rest ist eher Routine, die Routine beim Ausrichten und Einrichten des Wohnmobils. So war es gestern auch.

Es gab danach ein Herumstreunen, zu Fuß, Juergen hat mich mitgenommen. Und gefunden haben wir alte Bekannte und kleine Fundstücke. Sie liegen jetzt in der Sonne und trocknen.

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