Jetzt sitzen wir hier in Lemmer, am Kanal!

Ja, wir sind schon wieder in Lemmer/NL. Wer auf diesem Blog unser steter Gast ist, wird sich sicher erinnern: auf der „Buchalovs Freunde Tour 2019″ im Juni haben wir hier dieses Jahr schon mal Stadion gemacht. Und jetzt sind wir wieder da. Das sei, so Juergen, wahrscheinlich der Appendix zur ersten Tour.

Es gibt zwar vor Ort wenig Kunst zu sehen, aber eben Schiffe. Jede Menge Schiffe. Es ist halt schön hier. Und dann ist da noch der türkische Friseur und Barbier im Zentrum, mit dem Juergen beim letzten Male so zufrieden war. Oder die Fischbude im Zentrum. Und die Sitzbank beim Schleusenwärter, von der aus man so vieles gut beobachten kann.

Zeichnungen sind auch entstanden.

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ein wenig zeichnen und das Wattenmeer

 

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„Komm, wir fahren ein paar Tage zu den Sielen an der Nordseee. Ostfriesland eben. Du schaust aus dem Fenster und ich zeichne ein wenig. Und gemeinsam schauen wir uns das Wattenmeer an.“ Ich fand den Vorschlag von Juergen gut, und so sind wir nach Bensersiel gefahren, haben uns dort ans Meer gestellt, mit dem Fahrrad ging es auch nach Dornumer Siel, und haben die kleine Tour in Schillig schließlich beendet.

Juergen hat auch gezeichnet.

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das Netz der Afrikafrau


Na ja, was man sagt, muss man auch halten. So Juergen. „Afrikafrau“ (s. hier: >>>) hatte auf ihrem Blog das Bild eines Netzes veröffentlicht, hingeworfene und abfotografierte Accessoires, und Juergen hatte angedeutet, das das vielleicht eine Netzzeichnung wert sei. Das Ganze hat ihn jedenfalls inspiriert.

Netze sind zu einem wichtigen Arbeitsschwerpunkt geworden. Für Jürgen sind sie ein zentrales zeichnerisches Element, ähnlich der Linie oder der Schraffur. Er benutzt dieses Motiv als Bindeelemt zwischen anderen Motiven, als Elemnt der Flächengestaltung oder als ganz eigenständiges, bisweilen dekoratives oder ornamentales Element. Eine eigenes Skizzenbuch dazu existiert auch.

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Er kritzelt auf allem Möglichen herum!

Juergen hat so eine Angewohnheit. Er kritzelt auf allem Möglichen herum, wenn es greifbar nahe liegt. Dies hier habe ich gestern gefunden:

Orte, das sind A und B und C. Und so weiter.

Zu den Orten gehört die Bewegung, die von A nach B, oder weiter: das Unterwegsein halt.

Orte sind Knotenpunkte im Netz. Es geht wohl um Orientierung.

Orte sind Haltepunkte: sich orientieren ist notwendig, Verwurzelung ist möglich.

Orte geben Halt und Sicherheit – wenn man sich an ihnen und in ihnen verankert.

Der Ort, den man besucht, zwingt direkt oder indirekt zur eigenen Vergewisserung.

Der Ort, mein Ort: das bin auch ich!

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Buchalovs Freunde Tour 2019: das Ende darf kein Ende sein!

Es ist vorbei. Für dieses Jahr. Münster war der Abschluss. Die „Buchalovs Freunde Tour 2019“ hat ein Ende gefunden. Aber dieses Ende wird kein Ende sein. Nächstes Jahr geht es weiter.

Es war hier in Münster ein guter Abschluss, mit vielen Anregungen. Das müsse erst einmal verarbeitet werden, meinte Juergen. Und eben nicht wieder noch etwas drauf satteln, indem wir einen weiteren Ort ansteuern. Nein! Jetzt gelte es sacken zu lassen.

Dazu gehört auch Sean Scully: Streifen, Wände, Fenster, Netze, Skizzen, Diptychon und und und.

Dann noch: die Beziehung von Linie, Objekt und Flaeche und Raum.

Nicht zu vergessen die Drachen und der Wind: hier schließt sich mit den Arbeiten von Roul Walch ein Kreis. Denn Juergen hat jahrelang Drachen in allen möglichen Variationen gebaut und war infiziert.

Auch der Flashmob im Foyer des LWL gehört dazu:

Im „Pablo Picasso Museum“ spürte Juergen wenig, so sagte er. Er sah zwar viel Energie, weniger das Licht, eher den Rhythmus, aber es war enttäuschend, denn da sprang kein Funke über. Dies Kunst hatte ihre Zeit, in den Fünfzigern, und ins Jetzt war für Juergen nichts mitzunehmen. Nur Pablo Picasso als Besonderheit: ein cooler Typ eben.

Ach ja, da war noch das Foucaultsche Pendel von Gerhard Richter: das Richtige, um nach so einem anstrengenden Tag zur Ruhe zu kommen.

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Buchalovs Freunde Tour 2019: grau!

Heute ist so ein „grau – in-grau- Tag“: eine gute Gelegenheit um mal einen Schritt langsamer zu agieren, beim posten . Ein paar von Juergens Arbeiten, entstanden heute hier in Ditzum, sollen daher genügen:

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