Skizzenbücher und anderes

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Es gibt ein Skizzenbuch für seine „OrtsMarken“.

Es gibt eins fuer seine vielen Orte.

Dann noch eines für seine Netze.

Und es gibt ein Skizzenbuch für all das, was thematisch auf den ersten Blick nicht zuordbar ist, so wie die Skizze oben.

Das sind Juergens Skizzenbücher, die er momentan auf seiner Reise benutzt. 

Es gibt aber auch eine  große Schachtel mit losen Blättern im DIN A4 Format. Sie liegt immer griffbereit in seiner Nähe. Es gibt weiterhin beliebige Papieruntergründe wie Zeitungspapier, Pappreste, Servietten, Verpackungstüten, Kartons und alles das, was man unterwegs so findet und als Zeichengrund benutzen kann.

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sieben Orte

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Die Sieben ist eine besondere Zahl, keine Frage. Also, so Juergen: warum solle er nicht mal die nächsten sieben Orte zeigen, aus der Liste der Orte, die er so im Laufe der Zeit zeichne. Kurzfristig gehe es um hundert dieser Stellen. 500 sei das langfristige Ziel. Gezeigt werden jetzt hier die Orte 49 bis 56.

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mal wieder die Wand …

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Vorher – nachher: Jürgen weiß oft gar nicht mehr, was vorher war, wenn er so seine Wand anschaut. Aber so steht sie im Moment vor ihm, das genügt.

Und morgen ist ein neuer Tag!

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eine besondere Ortsmarke

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Man solle sich ja nicht selbst loben: aber diese „OrtsMarke“ sei schon etwas besonderes. So Juergen. Geplant sei aber was anderes gewesen. Daher können das, was da an der Wand herunterhänge, tatsächlich nur ein Zwischenergebnis sein. Es solle eine Bodenplastik werden, aus Papier, als OrtsMarke, nach dem Vorbild einer „Origami – Hexenleiter“ Er habe das Ziel noch nicht erreicht, aber auch nicht aus dem Blick verloren. Es sei nicht ganz einfach, aber das werde schon.

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Papiersteine

Auch Steine sind OrtMarken. Selbstverständlich. Und Papiersteine erst recht. Sie entstehen momentan in Juergens Atelier – work in progress halt. Und er habe verdammt viel „rumgefummelt“, auch wenn man es nicht sehe, sagte er mir. Das Material: Papierreste, Kleber, Binder, Ponal und etwas Acrylfarbe. Jetzt liegen sie auf dem Boden, oder hängen an der Wand, aber fertig, das spüre er, seien sie noch nicht.

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noch ein Gitter oder Netz

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Drei Drucke waren missglückt und landeten auf dem großen Stapel mit den schrottigen Ergebnissen in Juergens Atelier. Aber dieser Zustand dauerte nur einen Tag. Dann fischte Juergen sie wieder heraus, zerschnitt sie in Streifen, mischte die Streifen und klebte alles wieder neu zusammen. Transformation? Vielleicht ist es auch nur ein Weg, um den Frust über misslungene Arbeiten zu kompensieren? Na ja!

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Papier sei gut

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Die OrtsMarken, die OrtsMarken, die OrtsMarken, die OrtsMarken: das ist der neue Arbeitsschwerpunkt. Juergen ist diszipliniert, Glaubt er jedenfalls, denn er arbeitet thematisch das ab, was auf seiner Liste in seinem Handy steht. Und „BFT 2018 remember“ ist vorbei und die OrtsMarken sind jetzt halt dran. Seine Wand ist freigeräumt worden. Nackt, oder fast nackt schaut sie ihn an.

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Er schneidet und klebt,  kein Plan, ab und an eine Skizze, nur der Prozess ist wichtig. Er nimmt das Material, Papier und Pappe, das als Ausschuss auf einem kleinen Haufen in seinem Atelier herumliegt.

Papier sei gut, Papier liebe er. Papier sei im Überfluss im Atelier vorhanden. Reste seien auch gut. Reste liebe er. Reste seien ebenfalls im Überfluss im Atelier vorhanden. Und Verpackungsmaterial. So sagt er.

Er jetzt baut er OrtsMarken als Plastiken, große und kleine, dicke und dünne, bunte und fleckige, eckige und runde.

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