Buchalovs Freunde Tour, Tag 11

Nichts! So meint man. Keine Kunst! Art is gone! Stimmt nicht, stimmt einfach nicht. Weinreben und Kirschen im Überfluss! Das auch. Und überall die Spuren von sakraler Kunst, von Kunst in historischen Bezügen, von Art und Tourismus. Bis hin zur Gestaltung der Weinetiketten.

Heute sind wir mit dem Rad gefahren, nach Breisach und zurueck. Von A nach B, und B nach A über C und D. Am Kaiserstuhl entlang. Juergen wollte das so und ich bin ihm gefolgt.

Unterwegs war dann unser zentrales Thema wie die Landschaft den Menschen prägt und umgekehrt. Und das auch die Orte diese Symbiose widerspiegeln. Und der Wein und seine Kultur.

Buchalovs Freunde Tour, 19-06-2018, Königsschaffhausen am Kaiserstuhl

Buchalovs Freunde Tour, Tag 5

Rund um Paderborn, mit dem Fahrrad, und an besonderen Stationen gearbeitet, gezeichnet! Kunst geht an jedem Ort, ratz fatz!

Und vom Aktzeichnen gestern in Heikes Kurs ist heute morgen nach dem Frühstück ebenfalls ratz fatz Folgendes übrig geblieben:

Buchalovs Freunde Tour, Tag 5, 13-06-2018, bei Heike Schnittker in Paderborn

BFT, Tag 3

Juergen und ich sind mit den Rädern durch Herford gestreunt, auf der Suche nach offenen Kirchen und Kunst, haben nachmittags Freunde besucht und Juergen hat auf die Schnelle zwei OrtsMarken gefunden. Und sich an Ernst Caramelle gestern im „Marta“ erinnert.

Guter Tag!

Buchalovs Freunde Tour 2018, 11 – 06 – 2018, Herford

BFT, Tag 2

Herford, Martha, H2O: drei Stichwort für heute.

Oder anders: wir stehen in Herford, besuchen das Martha und es regnet, ein wenig, na ja!

Jonathan Meese hatte auch was zu sagen!

Und da ist noch der Satz von Huang Yan, irgendwo im Foyer gesehen, dass „eine Landschaft zu malen heißt, einen Menschen zu malen, sich selbst zu malen“.

Buchalovs Freunde Tour, Tag 2, 10 – 06 -2018, Herford

Orte und OrtsMarken

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Eine Marke gehöre zu einem Ort. Sie markiert eine Stelle, einen Platz: eine OrtsMarke also. Diese Markierung ist eine optische und über das Gezeichnete auch eine gedankliche. Die Marke kennzeichnet den Ort.

So ist Jürgens gedanklicher Ansatz. Die OrtsMarken habe er bisher immer gezeichnet, aber nie den dazugehörigen Ort, sagte Juergen zu mir. Jetzt hat er begonnen, beides zu zeichnen. Er schließe nicht aus, dass es hunderte von Zeichnungen von Orten im Laufe der Zeit werden könnten. Daher habe er begonnen sie sofort auch zu nummerieren.

Hier zeige ich nun die Skizzen zu Ort 1 bis 12 – weitere werden mit Sicherheit folgen. „Das werde ein Langzeitprojekt, da sei er sicher!“ meinte Juergen.

die „anderen“ OrtsMarken

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Die „anderen“ OrtsMarken, das sind halt andere OrtsMarken: größer im Format und mit schwarzer und roter und grüner Tusche gezeichnet.

Fuer die, die es nicht wissen: Juergen zeichnet an den Orten, an denen er sich gerade befindet, mit Hilfe der kleinen Fundstuecke, die er dort findet, Skizzen von diesen und nennt sie OrtsMarken.

Und auf der Basis der ersten schwarz-weiß hingeworfenen Skizzen, entstehen dann weitere, z.B . diese hier:

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Fundstück: ein Gedanke

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Juergen schrieb vor einigen Tagen einen Kommentar bei Gerda aus Griechenland und im Nachhinein ist ihm  bewußt geworden, dass er da etwas Grundsätzliches zu seinem Umgang mit seinen „OrtsMarken“ und Fundstücken geschrieben hat. Ich soll ihn hier noch einmal wiedergeben.

„Das was uns umgibt, die Natur und die zivilisatorischen Gegenstände, haben fuer mich eine hohe inspirierende Wirkung, insbesondere, wenn der Verfall spurenmässig erkennbar ist. Ich habe allerdings nicht den Ehrgeiz die Gegenstände wie Du zeichnerisch sehr nahe am Original wiederzugeben, sondern mir reicht die zeichnerisch grobe Annäherung. Fehlendes technisches Können lässt sich so eher kompensieren und das Energetische im Tun besser rüberbringen.
Die Gegenstände, die ich aufhebe, müssen klein sein, beschädigt oder von der Natur bearbeitet und in ihrer Formensprache nicht unbedingt dem Gängigen entsprechen. Als Material geht alles, Holz liebe ich. Aber auch bei mir ist es eher ein unbewusster Vorgang.“

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