das macht er immer so

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Die „XXX – Woche“ mit Antje und Elke ist beendet. Hier der Link: >>> … >>>. Die Arbeit ist erledigt. Ein paar Tage hat Juergen nun alles sacken lassen und hat das Atelier auch nicht betreten, warum auch. Aber heute ist er dann hingefahren, hat alles signiert, eingeordnet  und in den Schubschränken verstaut. Das macht er immer so.

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Der nächste Arbeitsschritt im Atelier sei nun die „Buchalovs Freunde Tour 2018“. So Juergen zu mir. Die ist er nämlich im August 2018 gefahren und hat Heike, Ulli und Irgendlink besucht, vor Ort gearbeitet und sich treiben lassen. Und er meinte mit diesem Satz natürlich die Sichtung des Materials, der Skizzen, das Abrufen der Erinnerungen, das Durchblättern des großen Skizzenbuchs, der vielen Fotos, das Hinlegen der Fundstücke und OrtsMarken und seiner schriftlichen Notizen. Er will sich erinnern und den roten Faden der Fahrt noch einmal erwischen. Das Flüchtige ist nämlich verflogen, das Bedeutsame hat sich verankert und bei einigem weiss man es nicht so genau. Das macht er immer so, schon seit Jahren.

Heute hat er damit begonnen.

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Kleines Handgepäck

Das macht alles nichts: es gibt keine richtige Einladungskarte und auch keinen Flyer. Aber es gibt diese Einladung hier im Blog. Zu was?

Also:

Einladung #1

 

Und wer zwischen 12 und 18 Uhr an diesem 4.11. vorbeikommen möchte,  ist bei der zeitlich verlängerten Vernissage gern gesehener Gast. Sagt Juergen.

Nanni zeigt malerische Arbeiten und Stickbilder, inspiriert durch einen Besuch auf Bali letztes Jahr. Und Juergen präsentiert Zeichnungen, Objekte, Drucke und Scherenschnitte von seinen „OrtsMarken“, entstanden ebenfalls letztes Jahr als er durch Europa tourte.

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die Letzten

Das seien nun die letzten Zeichnungen fuer dieses Jahr aus Oliva, meinte Juergen. Es sei genug. Morgen gehe es heimwärts. Ich bin dabei!

Er freue sich schon auf sein Atelier. Erst werde er aufräumen, die Wände und den Raum fuer Neues leeren und schauen, schauen, schauen, in den Skizzenbuechern, den Bildern, den Unterlagen. Und im November komme dann ja schon Antje vorbei und Portraits seien angesagt.

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Meeresgetier oder Ähnliches, Teil 2

In einer großen, leeren Joghurtdose sammelt Juergen die Strandstuecke, die man ihm bringt oder die er selbst findet. Und dann greift er hinein, fischt ein Stück heraus, der Zufall regiert, und er zeichnet.

So entsteht jeden Tag mindestens eine Zeichnung, oft mehr. Sie kreisen stets um diese kleinen Objekte, aber es gibt Abweichungen und wenn Juergen die erkennt, ergeben sich zeichnerische Seitenarme, die irgendwo hinführen. Einiges verfolgt er dann weiter. So die Türme oder Gesichter.

Aber zu den OrtsMarken und diesem „Getier“ kehrt er immer wieder zurueck.

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Ort: Montroig Bahia

Das Meer liegt uns hier in Montroig/Bahia zu Füßen. Und die Wellen werfen sich in den Sand. Ihr rhythmisches Rauschen beruhige ihn, meinte Juergen.

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Ort: Cambrils/Spanien

Diesmal war uns nach Landstraße, nach tingeln, an der Küste entlangschleichen. Von Palavas le Flot ging es am Etang entlang, aber es war so diesig. Wir könnten das Meer nicht sehen. Daher ging es bei Beziers auf die Autobahn und Hups waren wir über die Berge, La Joncera, und ab nach Barcelona. Abfahrt 37 war dann Cambrils. Und jetzt stehen wir direkt am Meer.

„Die Unterlegscheiben der Heiligen Susanna“ hat Juergen hier gezeichnet. Unterwegs hat er ein Verkehrsschild gesehen auf dem „Santa Susanna“ stand.

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Ort: Palavas le Flot, Südfrankreich

Die Flamingos standen einbeinig um uns herum: so sah es jedenfalls aus, beim Blick aus dem Wohnmobil, als wir Palavas le Flot anfuhren.

Juergen hatte heute keine Zeit zum zeichnen. Das Photo, geschossen vorne aus dem Wohnmobil, müsse genügen, meinte er. Denn die Boote würden den Ort eindeutig markieren.

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