Buchalovs Freunde Tour, Tag 11

Nichts! So meint man. Keine Kunst! Art is gone! Stimmt nicht, stimmt einfach nicht. Weinreben und Kirschen im Überfluss! Das auch. Und überall die Spuren von sakraler Kunst, von Kunst in historischen Bezügen, von Art und Tourismus. Bis hin zur Gestaltung der Weinetiketten.

Heute sind wir mit dem Rad gefahren, nach Breisach und zurueck. Von A nach B, und B nach A über C und D. Am Kaiserstuhl entlang. Juergen wollte das so und ich bin ihm gefolgt.

Unterwegs war dann unser zentrales Thema wie die Landschaft den Menschen prägt und umgekehrt. Und das auch die Orte diese Symbiose widerspiegeln. Und der Wein und seine Kultur.

Buchalovs Freunde Tour, 19-06-2018, Königsschaffhausen am Kaiserstuhl

Winterateliers „ArToll Kunstlabor“

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Seit Anfang Dezember laufen wie jedes Jahr die Winterateliers des >>> „ArToll Kunstlabors“ <<< in Bedburg-Hau.

Und am Sonntagnachmittag sind Juergen und ich dann zum Tag der offenen Tür hingefahren und haben uns angeschaut, was über Wochen so entstanden ist. Und haben den Kontakt gesucht. Und gequatscht. Und Musik gehört, bei einer Tasse schönen, schwarzen Kaffees.

Auf der Rückfahrt meinte Juergen, dass man ja immer dass zuerst sehe, was einen selbst beschäftige, was einem im Moment gedanklich nahe sei. So auch heute. Und ins Auge gesprungen seien ihm die Leichtigkeit der Arbeiten, das Feine, das Filigrane. Für seinen Wunsch das Zweidimensionale seiner Holzschnitte und Scherenschnitte irgendwie aufzulösen, habe er daher auch Inspirationen erhalten. Was wolle man mehr.

Hier das, was uns Beiden besonders nahe gewesen ist:

Nicky Murphy

NN

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Rita Beckmann

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Jacqueline Hanssen

Marlies Lebesque

Sigrid Neuwinger

Buchalov

aus Jürgens Materialkiste #22 – 2017

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In Waldshut-Tiengen hat Juergen im Vorbeigehen an der alten Mühle im Ortskern mal so aus den Augenwinkeln hingeschaut und aus der Hüfte mit dem Handy draufgehalten, und fertig war das Bild für die Materialkiste.

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kunstloser Ort?

Heute morgen hat Juergen mich gefragt, ob ich auch den Eindruck habe, dass dies ein kunstloser Ort sei, an dem wir uns momentan befänden?

Was ist denn ein kunstloser Ort, habe ich so gedacht? Denn ich sehe um uns herum ständig Dinge, die Kunst sein könnten, wenn man sie dazu erklären würde.

Aber ich glaube, das meinte Juergen nicht.

Ich sehe aber auch Dinge, die es wert sind in andere Formen und Materialien überführt zu werden. Das kann ja auch Kunst sein.

Und an sakraler Kunst habe ich hier im katholischen Spanien schon einiges gesehen.

Ich werde mich noch genauer umschauen. Und fotografieren!

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das Herz des Mannes 2

Das Bild eines Herzens sei ein starkes Motiv. Und es sei zusätzlich die Symbolhaftigkeit dessen, was sich dahinter verberge. Zum Beispiel: „all you need is love“.

So jedenfalls erklärte mir Juergen gestern, warum einige Zeichnungen “ zum Herzen des Mannes“ entstanden sind.

Und das mit der Liebe gelte auch nach so vielen Jahren des Gesagtseins immer noch. Tja, der John Lennon.

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stellvertretend

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Juergen meinte, dass dieses Bild für ganz schön viele Dinge stellvertretend stehe:

für eine Ortsmarke

für eine Zeichnung mit seinem neuen Tuschefüller, weil Susanne Haun immer von ihren Füllern schwärme

für die Ankündigung einiger Blog-Artikel in der nächsten Woche zur abgelaufenen „Buchalovs Freunde Tour“ in die Schweiz, die zu sofasophia“ und „irgendlink“ führte

und für den Hinweis, dass nächste Woche seine Rhizomwoche bei Barbara in Busch8 starte.

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