sieben Orte

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Die Sieben ist eine besondere Zahl, keine Frage. Also, so Juergen: warum solle er nicht mal die nächsten sieben Orte zeigen, aus der Liste der Orte, die er so im Laufe der Zeit zeichne. Kurzfristig gehe es um hundert dieser Stellen. 500 sei das langfristige Ziel. Gezeigt werden jetzt hier die Orte 49 bis 56.

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Orte

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Ort 49

Zu den „OrtsMarken“ gehören auch die Orte, natürlich. Juergen hat die Stellen, die Plätze, die Orte, an denen „OrtsMarken“ lagen, an denen er „OrtsMarken“ gefunden hat, dort, wo sie ihm über den Weg gelaufen sind, diese Orte hat er fotografiert – nicht alle, aber viele, und er zeichnet nun schon seit geraumer Zeit ab und an nach diesen Photos. Und jetzt hat er hier in Miroland  die Zeit einiges aufzuarbeiten, zu ergänzen und die Sammlung fortzuführen.

Veröffentlicht habe ich vor einiger Zeit schon das hier:

Orte: >>>[ … ]und das hier >>> [ … ]

Und nun geht es weiter.

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Skizzen von Netzen

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Da waren noch fünf Seiten in dem Skizzenbuch frei, in das Jürgen alles hineinzeichnet, was ihm so über den Weg läuft – der zeichnerische Mix halt. Und diese fünf Seiten hat Juergen jetzt mit Skizzen von Netzen gefüllt. Es sieht so aus, als wenn er danach ein eigenes Skizzenbuch zu diesem Thema anlegen werden wird.

Dieses Motiv des Netzes ist nicht so einfach vom Himmel gefallen. Schon letztes Jahr hat Juergen mir hier in Montroig erste Tuscheskizzen gezeigt, die auf Fundstücken von kleinen Metallnetzen basierten. Bei vielen in letzter Zeit im Atelier entstandenen „OrtsMarken“ taucht es so massiv als Motiv auf, dass er sich ihm jetzt nicht mehr als eigenständigen Teil entziehen will.

Und es gibt die Nähe zu seinem wichtigsten kreativen Baustein: dem Rhizom.

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OrtsMarken

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Die OrtsMarken sind momentan sein zentrales Thema, keine Frage. Und hier in Montroig findet sich immer etwas, das er vom Boden aufheben kann, das einen zeichnerischen Reiz hat und das später im Atelier durchgearbeitet werden wird.

Obwohl es schwieriger geworden ist, Passende zu finden. Juergen nimmt ja nicht jedes Fundstück in sein Repertoire auf, sondern es muss schon bewußten und unbewußten Kriterien genügen. Doch dazu später mehr. Viele Teile hat er noch nicht gefunden, obwohl er täglich ans Meer geht oder über irgendwelche Geländeteile streicht. Man müsse halt die Ruhe bewahren, meinte er zu mir.

Als er die Zeichnungen fotografiert hat, fand er es sehr anregend, dass die Reflexionen eines Plastikglases, das zufällig auf dem Tisch stand, mit aufs Bild kamen.

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ein Netz gefunden

Natürlich ist es Plastikmüll. Und darüber, dass diese Art von Müll eine Riesensauerei und zu einer unzumutbaren Belastung der Umwelt geworden ist, muss ich wohl nichts mehr schreiben.

Aber es ist auch, so wie es da liegt, ein Netz. Und Netze sind fuer Juergen ein zeichnerisches Thema.

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