Antje kommt!

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Antje kommt, morgen. Das weiß Jürgen schon seit geraumer Zeit. Er freut sich daher schon lange. Und mit ihr kommt Elke. Und sie alle drei wissen noch nicht viel von dem, was sie machen wollen. Eines aber schon: sie wollen eine Woche gemeinsam arbeiten und sich gegenseitig inspirieren. Und paar schöne Tage in Juergens Atelier verbringen.

Juergen hat gegrübelt, was denn von seiner langen Liste an Themen bearbeitet werden könnte und hat hin und her überlegt. Zuerst möchte er dort anknüpfen, wo sie letztes Jahr geendet haben. Da gab es ein paar Kartoffelköpfe von Antje und ihm. So eine Art Porträt, aber mehr als kryptisch und zufällig. Die wird er als Ausgangspunkt benutzen.

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die Kartoffelköpfe

Und dann fragt er sich ja immer, was er so von den Dingen weiß. Eine Zeichenserie ist daraus im Laufe der Monate geworden, in der Portraits von Menschen dominieren. Und was er von sich selbst weiß, ist ja auch immer so eine Frage. Also wird es in einem zweiten Schritt in Richtung Portraits und Selbstportrait gehen. Besonders angetan hat es ihm hier der „heilige Titus von Isselhorst“ und ein paar fotografische Selbstpotraits. Also schauen wir mal. Ich bin ja wie immer an seiner Seite. Wird schon schiefgehen.

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der heilige Titus von Isselhorst

Buchalov

was man so findet beim Aufräumen und Sortieren

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Aufräumen muss sein. Und sortieren erst recht. Danach weiß man immer, wo man steht und hat Ordnung in das kreative Chaos gebracht. Meinte Juergen. Ich weiß nicht, ob dem wirklich so ist.

Auf seinem großen Tisch im Atelier hat Juergen jetzt Folgendes liegen: Fundstücke aus seinem Atelier, die ihm wohl irgendwie in den letzten Tagen ins Auge gesprungen sind und aus welchem Grund auch immer hier gelandet sind.

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Kleines Handgepäck

Das macht alles nichts: es gibt keine richtige Einladungskarte und auch keinen Flyer. Aber es gibt diese Einladung hier im Blog. Zu was?

Also:

Einladung #1

 

Und wer zwischen 12 und 18 Uhr an diesem 4.11. vorbeikommen möchte,  ist bei der zeitlich verlängerten Vernissage gern gesehener Gast. Sagt Juergen.

Nanni zeigt malerische Arbeiten und Stickbilder, inspiriert durch einen Besuch auf Bali letztes Jahr. Und Juergen präsentiert Zeichnungen, Objekte, Drucke und Scherenschnitte von seinen „OrtsMarken“, entstanden ebenfalls letztes Jahr als er durch Europa tourte.

Buchalov

 

Ankunft

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Die Tür zum Atelier wurde von uns beiden geöffnet und so sah es dann aus:

Juergen ist dabei, sein Atelier nach so langer Abstinenz wieder zu beleben. Und wie macht man dies? Man räumt auf. Ganz einfach. Wichtig dabei ist aber, dass man eine Stelle im Raum oder vor der Tür auswählt, an der man die Dinge sammelt, die entsorgt werden sollen.

Das alles sei auch eine Form von Ankunft, meinte er.

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