Den gesamten Nachmittag über war ich im „Alten Wasserwerk“, habe mich eingerichtet, u.a. meine „Filmwand“ aufgebaut, ein wenig fotografiert – Selbstportraits – und viel über SURIUM nachgedacht.
Der Termin mit der Presse vor Ort, der mit der NN angesprochen war, kam leider nicht zustande.
Gegen abend sind dann Peter, Nanni, Monika und Frank gekommen und wir haben gegrillt. Eine schöne Vernissage: keine Bilder, nur oder gar kein Plan oder noch kein Plan, ein Raum, der sich mit Material fühlt, Grillduft, ein Glas Rotwein, die fünf Schafe auf der Wiese neben uns und das Gefühl von totaler Entspannung in der freien Natur.
Für mich hat „Phase -1“ heute ihr Ende gefunden. Jetzt geht es endlich richtig los.
Aus der „Zelle k4“ heraus – ins Alte Wasserwerk hinein: Es gibt schon einiges an Material, was transportiert werden muss und einen neuen Platz findet. Der Transport hat begonnen. Die meisten Dinge werden wir am Freitag anliefern und den Start unseres Projektes an diesem Tag mit einem Pressegespräch und einer kleinen abendlichen Feier für Freunde einläuten.
Für mich persönlich ist dies „die Phase -1“: die Vorbereitungen. Sie hat begonnen.
Ich habe nachgedacht und mich entschlossen:Es wird ein Film werden.
Im ehemaligen Zimmer des Betriebsleiters in der ersten Eage werde ich mich mit den Zeichenmaterialien und dem Computer niederlassen.
An der großen Fläche links neben dem Eingang werde ich eine sehr, sehr große Leinwand befestigen, auf der die Ergebnisse der Suche festgehalten werden, gefilmt im Zeitraffer – Modus meiner Digicam. Diese Fläche dient auch als Hintergrund für Portraitaufnahmen, Körperbewegungen oder Kostümierungen von Personen – in welcher Form, mit welchem Inhalt werde ich noch entwickeln. Diese Personen treffen Aussagen zu „Surium“.
Unter der Treppe wird es eine kleine Projektionsfläche geben, auf der das erstellte Film und Bildmmaterial dargestellt werden könnte. Soweit die „Phase -1“.
Danach kommt „die Phase 0„: die gedankliche Vorbereitung mit den Entscheidungen darüber, was Surium sein könnte und wie ich mich dem kreativ annähern möchte.
Wie es danach in „Phase 1“ weitergeht, wird man sehen.
Wenn man sucht, sollte man nicht planlos vorgehen, sondern die Dinge einkreisen. Gedanklich hat dies bei mir schon vor Tagen begonnen. Einiges, was SURIUM sein könnte, habe ich schriftlich festgehalten. Ich lasse mich stark vom Klang des Wortes leiten.
Und heute ist am Frühstückstisch – was ich gerne mache – die erste Skizze auf der Rückseite einer herumliegenden Karte entstanden.