Juergen hat diese Woche zur „Isolatorwoche“ erklärt. Sagt er. Intensiv, sehr intensiv will er sich mit dem Thema „Isolator“ beschäftigen. Das heißt für ihn: Latos Köpfe. Und ein paar erste Versuche sind entstanden.
Ich habe ihn gefragt, ob er nun Kunsthandwerk produziere. Juergen wußte sogleich worauf ich anspiele: auf diese fließende Linie zwischen Kunst und Kunsthandwerk, zwischen Dekoration und „schrägen Bildern“, wie er sie immer nennt.
Juergen hat nämlich den Prototyp einer Lampe hergestellt – aus einem Fehldruck seiner Holzschnitte. Die sammelt er nämlich gesondert in seiner „Zelle k5“, um sie irgendwie später zu verwenden. Weitere drei Modelle seien geplant. Spontanidee!
Juergen ergänzte dann: Holzschnitte an die Wand hängen sei das eine. Das sei wie immer. Sie mal anders zu präsentieren, sei das Andere.
Susanne Haun und Juergen haben im zeichnerischen Projekt „das Jahr Null“ jetzt bis im März eine Pause eingelegt. Sagte Juergen heute zu mir.
Und jetzt wirke es nach. Das sei immer so bei ihm, meinte er. Wie bei einem Auto, das anhalten solle und das dann langsam auslaufe bis es endgültig stehe. Obwohl offiziell Pause sei, könne er den Arbeitsprozess nicht sogleich stoppen.