Wenn man sucht, sollte man nicht planlos vorgehen, sondern die Dinge einkreisen. Gedanklich hat dies bei mir schon vor Tagen begonnen. Einiges, was SURIUM sein könnte, habe ich schriftlich festgehalten. Ich lasse mich stark vom Klang des Wortes leiten.
Und heute ist am Frühstückstisch – was ich gerne mache – die erste Skizze auf der Rückseite einer herumliegenden Karte entstanden.
Wir haben uns getroffen und einiges beredet: Monika Bänsch, Nanni Wagner und ich. Wir müssen so langsam unser Projekt im Alten Wasserwerk vorbereiten: die offene Werkstatt unter dem Titel „SURIUM“. „Surium“ ist die Verstümmelung von „Sammelsurium“.
Wir begreifen uns als Suchende. Und lassen uns treiben, während des Projektes, und werden alles auf uns wirken lassen.
Fliessendes: Nanni wird sich auf die Verarbeitung von Wasser und die Gestaltung ihrer Fahnen konzentrieren.
Festes: Monika bringt Sockel mit. Und viel Material wie Zement und Steine.
Flüchtiges: Und ich werde mich mit den Kameras, dem Internet, Acryl und Aquarellfarben auf die Suche nach „Surium“ machen: Es wird ein Film werden, in welchem ich die einzelnen Suchergebnisse in welcher Form auch immer dokumentieren werde.
Neben „Buchalovs und Jürgens Tagebuch“ wird in diesem Blog als Drittes das „Surium Tagebuch“ geführt werden. Ab heute erscheinen die Beiträge.
In diesem Online – Tagebuch wird von den Fortschritten bei der Suche nach SURIUM berichtet. Monika Bänsch, Nanni Wagner und ich werden im, um und am Alten Wasserwerk in Wachtendonk drei Wochen lang auf die Suche gehen. Pfingsten werden wir das Projekt beenden. In dieser Zeit werden von Buchalov oder Juergen keine Beiträge im Tagebuch erscheinen. Der Focus des Schreibens und der Darstellung liegt ganz auf dem „SURIUM – PROJEKT“.
Wir wollen gemeinsam das Projekt mit Inhalt füllen, haben noch keinen ganz genauen Plan, freuen uns auf uns und das Thema, werden die Freiheit vor Ort in dieser Naturoase genießen und uns künstlerisch treiben lassen. Alle, wirklich alle, die uns besuchen möchten, sind herzlich eingeladen – sie stören nie.
Und wer sich mit Beiträgen ins Projekt – auch vor Ort – einbringen will, ist dazu herzlich eingeladen.