Im Telefonat mit Susanne heute, ich war Zeuge des Gesprächs, waren sich die beiden einig darüber, das ihr schon abgeschlossenes Projekt „wegschütten“ bisher zu wenig Beachtung gefunden hat. Das finde ich auch.
Es schade ja wohl nicht, wenn man ab und an eine Standortbestimmung vornehme. So Juergen. Ich weiß gar nicht, ob das eine Feststellung war oder eine an mich gerichtete Frage.
Er bezog sich auf sein Projekt „Null“ mit Susanne Haun. Ihr wißt schon. Und mit Standortbestimmung meinte er die vielen thematischen Ansätze, die die Beiden bisher durchlaufen haben. Man könne da den Überblick verlieren, sagte er. Und gab mir eine Liste der Motivthemen:
das Jahr Null, der Nullraum, die Nullprognose, die Nullzerstörung, die Nike, die Time-maschine, die Nullscheiben, die Nullwerkzeuge (Nullzange, Nullkralle, Nullsäge), das Nullpferd, die Nullbarke, die Nullosmose und die Nullen als solches. Und als nächstes – so seine Absicht – werde wohl noch die Obszönität und die Vermessung der Null dazukommen.
Egal: ich zeige hier erst einmal die letzten Ergebnisse.
Kein Zweifel: die Beschäftigung mit dem Thema „Null“ – ein dialogisch, zeichnerisches Projekt zwischen Susanne Haun und Juergen – konzentriere sich momentan auf den Nullraum und die Nullwerkzeuge. Meinte Juergen eben zu mir.
Und da sei dann noch der Kommentar von Gerda, der ihm durch den Kopf tanze. Aber das habe er gedanklich noch nicht klar. Das müsse erst wachsen.