Er wisse ja, dass die Erstellung eines Planes das Eine sei. Und dass die fortschreitende Realität dann doch ihr Eigenleben führe. So Juergen heute, als wir zum Atelier „Zelle k5“ fuhren.
Aber er benötige diesen roten Faden, sonst würde er sich verlieren. Und das gehe ja gar nicht!
Also haben wir für 2017 mal den roten Faden für 2017 ausgerollt (s. hier): >>> [ … ] <<<
Er sei nicht untätig gewesen, meinte Juergen. Ich fragte ihn, was er denn so alles in der Fremde entstanden sei.
Das Arbeiten im Wohnmobil und im Freien diene der Vorbereitung all der Dinge, die er in den Wintermonaten im Atelier dann in eine endgültige Form bringe, erklärte er einleitend.
So habe er diesmal die Tuscheskizzen zum „Isolator“ fertiggestellt. Dies helfe bei der Konkretisierung des Themas. Er habe danach die Geschichte von „Lato, dem Lauscher“ geschrieben, was ohne die Skizzen nicht möglich gewesen wäre, inklusive der Liedtexte und habe mit einem Aufnahmegerät die ersten Melodien gesammelt.
Martin Häusler, wofür er sehr dankbar sei, habe ihm per Mail zudem die Geschichte vom „Ehrenpoller“ zugeschickt, die er ebenfalls mit Liedtexten versehen habe.
Dann seien da noch die vielen Tuscheskizzen von Booten gewesen, die so zwischendurch entstanden seien und die in die Serie „die Boote des Herrn Gogga“ eingeflossen seien. Die würden später zu kleinen Radierungen oder Linolschnitten.
Und zwanzig Aquarellzeichnungen „von unterwegs“ habe er auch noch erstellt.
Mensch, meinte Juergen heute morgen zu mir, er habe ja jetzt schon geraume Zeit nichts mehr in der Plattform „Zelle k5“ eingestellt. Dabei sei er so fleissig. Das habe er glatt vergessen.
Dann habe ich das heute mal schnell gemacht. Oberflächlich zwar, aber immerhin.