75 | light side mix | komm, laß uns zum Fluss gehen |

Bisher ist es nur ein Gedanke: der Gedanke, dass der Fluss, zu dem wir gehen könnten, hier bei uns in der Nähe, an den wir uns stellen, den wir an uns vorbeifließen lassen: das es eben mehr ist als der Fluss. Es ist die Zeit, es sind die Bilder und Geschichten, es ist die Bewegung, und es ist die Stimmung, die Ruhe, das Betrachten und Sinnieren, diese Gleichmäßigkeit des Fließenden, die auf uns wirkt. Es sind die Farben, die Geräusche, der Geruch. Es ist das Ganze. Und es ist auch der Glaube daran, dass sich im Laufe der Zeit die Dinge verändern und auch heilen.

Es sind die Bilder und Dinge, die uns bewegen und beruhigen. Genau! Auch Farbfelder. Und es könnte helfen, den Nullpunkt, der einen manchmal plötzlich und unerwartet zu verschlingen droht, auf diesem Wege zu bändigen. Farbfelder geben Hoffnung – und der Fluss ebenfalls und die Begegnung mit ihm.

Buchalov | experimentelle Altglasfotografie und Zeichnung

74 | daily walk | Brühl: Falkenlust | experimentelle Altglasfotografie

Buchalov | experimentelle Altglasfotografie

73 | daily walk | am Hoogen Dyck | experimentelle Altglasfotografie

Buchalov | Altglasfotografie

powerstation | der Kern | experimentelle Altglasfotografie

Buchalov | fotografiert mit der „Alten – Neuen“ Kamera, einer Pentax k30

light side mix | der dritte Dengel | Papierobjekt

Gerichtet auf die Welt und ihre Signale ist dieser dritte Dengel – vielleicht ein Horch- oder Hörgerät.

Buchalov

light side mix | das Modell von der Lebenskraft | powerstation | Papercut und Altglasfotografie

Es gab eine zeichnerische Skizze, am Frühstückstisch aufs Blatt “gekritzelt”.

Und die wird nun zum Arrangement auf Jürgens kleiner Bühne. Die Bühne hat er schon vor Tagen gebaut. Sie soll beim Fotografieren zentral sein.

Der Titel seines Modells: Powerstation . Es geht um die Lebenskraft in uns. Energie und Kraft und Hoffnung: das ist Jürgens aktuelles Themendreieck. Die Abstraktheit der Begriffe verlangt nach einem konkreten Modell.

Buchalov

Pingpongpeng #118 und #119 | Buchalov und der Dengel | experimentelle Altglasfotografie | Kollaboration

Buchalov“ und „der Löwe“ realisieren das gemeinsame Fotoprojekt „pingpongpeng“. Beide verwenden das gleiche Fotoequipment und man führt damit das Bild des Vorgängers fort – inhaltlich, formal oder motivisch.

Ein Bild fortführen bedeutet ja zuerst einmal, sich genau mit den Inhalten des Ausgangsbildes zu beschäftigen, die Punkte zu benennen, an denen man sich verankern kann und dann nach Motiven und Projekten zu suchen, die diesen Verankerungen entsprechen und sie weiterführen.

Ich sehe Maschinenteile: etwas Rundes, Kabel, Stangen, und ich sehe die Farbe rot. Es kommt mir vor, als wenn ich in einen Tunnel schaue.

Auf meinem kleinen Zeichentisch im Atelier unterm Dach fand ich einen „Dengel“. Dengel sind kleine Plastiken, die ich aus Restepapier bzw. Pappe baue und die symbolisch für die Kraft /Energie stehen, die ich momentan benötige. Der wurde nun auf meine kleine, provisorische Bühne aus Karton gepackt. Stangen, Licht und Kabel wurden hinzugefügt und es wurde fotografiert, fertig! Ich sah Parallelen zum Foto des Löwen.

pingpong #119

Den Beitrag des Löwen kann man hier sehen: pingpongpeng #118

Zum Thema Bühne und der Faszination, die sie auf mich ausübt, gibt es in Stichworten folgendes zu sagen: besonderer Ort – Präsentation – Focusierung – eigene Welt – eigene Ästhetik – Hervorhebung – Bündelung von Materialien – Bündelung von technischen Hilfsmittel – das Große im Kleinen – Übererschaubarkeit …

Kamera: Sony NEX5
Objektiv: Heidosmat mittels 3D-Druckadapter auf M42 adaptiert mit Ventialatoraufsteckblende

Copyright von Buchalov’s Bildern: Jürgen

Copyright von Löwen’s Bildern: Bernhard

Für die, die unser Projekt auf Instagram verfolgen wollen, hier der Link: Instagram: pingpongpeng

Buchalov

light side mix | der zweite Dengel | Papierobjekt

Es ist noch nicht so recht geklärt, was der Dengel eigentlich ist. Ein Papierobjekt klar, aber was steckt in ihm.

Vielleicht hilft, was wir sehen:

es existieren Streifen. Sie geben die Körperlichkeit.

Dann gibt es einen schmalen Korpus, der einem Fisch ähnelt und aerodynamisch daherkommt.

Eine rein visuelle Ebene zeigt sich ebenfalls: der Gegenstand in der Schwebe.

Eine Wunschebene ist ebenfalls vorhanden: die der Ruhe und Gelassenheit.

Die gesamte Ästhetik reduziert und ähnelt etwas Tierischem.

Und Jürgen hat die Idee von einem Gegenstand, der unscheinbar daherkommt, der strahlt und der auf etwas lauert.

Buchalov

72 | daily walk | auf dem Spielplatz | Altglasfotografie

Buchalov | Altglasfotografie

71 | daily walk | auf dem Spielplatz | Altglasfotografie

Buchalov | Altglasfotografie