„Husch husch“ ist wieder angesagt. Für mehr bleibt heute keine Zeit.
Buchalov
For my english readers:
„Husch husch“ is going on. There is no time for more today.
Notizen von Juergen Kuester und seiner Kunstfigur Buchalov
„Was steht denn nun an?“, fragte ich Juergen. „Nichts“, meinte er.
Ich war überrascht, denn in der Ateliergemeinschaft und in „Zelle k5“ gibt es drei ständige Fragen, die immer wieder heiß diskutiert und besprochen werden:
1. Über was sollen wir heute „tiefschürfend“ reden? 2. An was arbeitest Du gerade? 3. Gibt es irgendwo eine Möglichkeit zur Ausstellung?
Und daraus müsste sich doch eigentlich was ergeben. An Handlungen. Für die Zukunft. Für 2013. Aber Juergen schüttelte nur den Kopf und erklärte, das 2013 wohl in dieser Hinsicht bisher ein dünnes Jahr werde. Man müsse halt abwarten. Hoffnung schwang mit.
Tja, dann wartet mal, habe ich gesagt.
Buchalov
For my english readers:
„What is going on“, I asked Juergen. „Nothing“, he answered. Juergen just shook his head and said, that 2013 in this regard will probably be a thin year. They have to wait. Hope was in the air.
Heute habe ich wieder Post bekommen. Von Kia. Aus Finnland. Seit wir uns auf „postcrossing“ kennengelernt haben, sind wir im Kontakt. Sie interessiert sich immer sehr für die Arbeiten von Juergen und fragte nach, wie dieser denn bei der Bilderflut, die um uns herum „flute“, seinen eigenen Ansatz verfolgen könne.
Ich habe mit ihm darüber gesprochen. Er dachte kurz nach. Seine Antwort: „Ich bin Gefangener meiner bildnerischen Sozialisation. Ich war wie wir alle einer ästhetischen Prägung ausgesetzt. Davon ausgehend versuche ich jetzt Bilder zu schaffen, die darüber hinausgehen. Ich liebe daher das Schräge, das „gegen den Strich bürsten“. Mir ist immer unbehaglich, wenn ich Bilder von anderen sehe, die den meinen ähneln. Und ich bin immer noch ein Gefangener, Gefangener der aktuellen Bilder um mich herum. Und wehre mich.“
Buchalov
For my english readers:
Today I got post again. By Kia. From Finland. Since we met on „postcrossing“, we are in contact. She is always very interested in the work of Juergen and asked, how he could do his own approach while this amount of images is existing around us.