Schlagwort: Altes Wasserwerk

  • Surium 23-05-2011

    Wir haben uns getroffen und einiges beredet: Monika Bänsch, Nanni Wagner und ich. Wir müssen so langsam unser Projekt im Alten Wasserwerk vorbereiten: die offene Werkstatt unter dem Titel „SURIUM“. „Surium“ ist die Verstümmelung von „Sammelsurium“.

    Wir begreifen uns als  Suchende. Und lassen uns treiben, während des Projektes, und werden alles auf uns wirken lassen.

    Fliessendes: Nanni wird sich auf die Verarbeitung von Wasser und die Gestaltung ihrer Fahnen konzentrieren.

    Festes: Monika bringt Sockel mit. Und viel Material wie Zement und Steine.

    Flüchtiges: Und ich werde mich mit den Kameras, dem Internet, Acryl und Aquarellfarben auf die Suche nach „Surium“ machen:  Es wird ein Film werden, in welchem ich die einzelnen Suchergebnisse in welcher Form auch immer dokumentieren werde.

  • SURIUM / der Start / 22-05-2011

    Neben „Buchalovs und Jürgens Tagebuch“ wird in diesem Blog als Drittes das „Surium Tagebuch“ geführt werden. Ab heute erscheinen die Beiträge.

    In diesem Online – Tagebuch wird von den Fortschritten bei der Suche nach SURIUM berichtet. Monika Bänsch, Nanni Wagner und ich werden im, um und am Alten Wasserwerk in  Wachtendonk drei Wochen lang auf die Suche gehen. Pfingsten werden wir das Projekt beenden. In dieser Zeit werden von Buchalov oder Juergen keine Beiträge im Tagebuch erscheinen. Der Focus des Schreibens und der Darstellung liegt ganz auf dem „SURIUM – PROJEKT“.

    Wir wollen gemeinsam das Projekt mit Inhalt füllen, haben noch keinen ganz genauen Plan, freuen uns auf uns und das Thema, werden die Freiheit vor Ort in dieser Naturoase genießen und uns künstlerisch treiben lassen. Alle, wirklich alle, die uns besuchen möchten, sind herzlich eingeladen – sie stören nie.

    Und wer sich mit Beiträgen ins Projekt – auch vor Ort – einbringen will, ist dazu herzlich eingeladen.

  • schweres Los?

    „Selbststudium – Bildung – Niveau“: das sind Kernbegriffe, die den  Autodidakten beschreiben.
    Warum ich auf dieses Thema komme?
    Susanne Haun hat in ihrem Blog im Rahmen der Blogparade das Thema aufgegriffen und es traf meinen Nerv.
    Bei mir lag immer ein schlechtes Gewissen vor, weil ich Kunst nicht studiert habe, die Kunst aber zentraler Teil meines Lebens ist. Und bei Bewerbungen auf Ausschreibungen im künstlerischen Feld beschleicht zum Beispiel mich noch immer das Gefühl der Zweitrangigkeit, der Zweifel, den Anforderungen nicht zu genügen, weil ich die Profession nicht von der Pike auf gelernt habe. Ich weiß, dass dies Blödsinn ist. Aber dennoch.
    Und ein „Freizeitkuenstler“ bin ich ja auch nicht. Dafür ist das Kreative ein zu existentieller Teil in mir und bestimmt meinen Alltag total, umfassend, immer.

    Den Autodidakten, so glaube ich, zeichnet aus, dass er aus eigenem Antrieb heraus ständig alles aus seinem Umfeld aufsaugt, was sich als in seinem Sinne verwertbar herausstellt. Ständig reflektiert er im Dialog mit sich und anderen, was da für ihn und seine Entwicklung bedeutsam sein könnte. Mir geht es jedenfalls so.
    Genau darüber habe ich mich am Alten Wasserwerk mit den Besuchern zwischen den Bäumen unterhalten. Über das schwere Los der Autididakten. Ein wirklich schweres Los? Na ja, nicht wirklich.