Ort, Platz, Stelle

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Juergen kritzelt ja immer auf irgendwelchem herumliegenden Papier herum und nun hat er mir ein abgerissenes Blatt zugesteckt. Es geht wohl ums Thema „Orte“ im Zusammenhang mit seinen OrtsMarken. Und darauf steht:

Der Ort, der Platz, die Stelle, sie haben stets ein individuelles Aussehen.

Und im Laufe des Tages ändert sich diese Physiognomie des Ortes, des Platzes, der Stelle.

Und sie erzählen Geschichten, diese Orte – wenn man sie lesen kann, denn sie haben jeder für sich eine individuelle Geschichte.

Zu den Orten, Stellen, Plätzen, die man besucht und sieht, entwickelt man eine Beziehung, mal mehr oder weniger intensiv und fortdauernd oder eben auch nicht.

Ein Ort mit seiner Bestückung, den OrtsMarken, verankert uns.

Wir gehen von Ort zu Ort, von Geschichte zu Geschichte, von A nach B. Wir gehen in der Zeit.

Der Name des Ortes ist wie ein Schlüssel: er öffnet die Kiste der Erinnerungen. Und diese Erinnerungen sind Marken.

Gibt es einen Ort ohne Bilder im Kopf?

Buchalov

Weitere „OrtsMarken“

Dies sind die letzten „OrtsMarken“ aus dieser Serie, sagte Juergen zu mir – mit Aquarell und Fineliner entstanden. Das soll jetzt genügen. Er hat sie in ein grosses Skizzenbuch gezeichnet und das ist jetzt voll.

Ich solle mich schon mal auf die Nachfolgezeichnungen freuen. Demnächst, bald!

Buchalov

Die Ergebnisse von heute, kommentarlos.

Dann zeige ich mal, was Juergen heute so fertiggestellt hat. Die Fundstuecke von Beate, die er geschenkt bekommen hat ( ich habe vorgestern berichtet) dienten als Vorlage und Inspiration.

Buchalov

wieder unterwegs

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Wir sind wieder unterwegs. Auf der „Deutschen Alpenstrasse“.

Diesmal hat Juergen ein paar Blätter dabei, einen Skizzenblock, seine kleine Kiste mit den Tuscheutensilien und den Kasten mit der Wassermalfaben. Und die Kamera – fertig!

Ich habe ihn gefragt, was er denn zeichne und fotografiere, wenn ihm nichts einfalle. Das gebe es nicht, hat er geantwortet. Zu sehen gebe es immer etwas, gerade auf so einer „Panoramafahrt“. Und Gedanken mache man sich ja schließlich auch immer. Das finde dann schon den Weg aufs Papier und bekomme damit eine Form. Da sei er sicher.

Und zur Not seien da noch die „Landschaften als Szenarien“, „die OrtsMarken“ und die „was weiss ich schon von – Bilder“. Ich solle mir mal nicht so viele Gedanken machen.

Buchalov