
Buchalov | Canon 50/1,8 adaptiert auf Sony NEX5
Notizen von Juergen Kuester und seiner Kunstfigur Buchalov

Der erste und zentrale Gedanke galt dem, was fertiggestellt werden sollte: der Zwickel als Urform und die Zwickelsammlung als Papercut. Das Ziel wurde noch nicht ganz erreicht.




Ein weiterer nicht unwesentlicher Gedanke zum Thema der eigenen Standortbestimmung ergab sich im Gespräch. Am Anfang vor Jahren stand in diesem Projekt die Beschäftigung mit dem Thema „Zwickel“. Der Gegenstand faszinierte und regte an. Daraus wurde dann im Laufe der Zeit das „Zwickelbüro“. Das Zwickelbüro ist nun mittlerweile der künstlerische Raum und Ort, wo gemeinsam der Zwickel zwar das dominierende Thema geblieben ist. Jetzt sind aber andere Themen dazugekommen, und das Zwickelbüro ist der Ort des offenen Austausch und Arbeitens geworden, und auch ein Ort des Nachdenkens über das, was uns künstlerisch bewegt – Bewusstseinsbildung, Standortbestimmung, Selbstrefkexion.

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Das Zwickelbüro wird wieder öffnen: vom 28. Oktober bis 2. November. Ich werde berichten.
Für Jürgen geht’s da immer um die Arbeit an der Form des Zwickels, an seiner Funktion und um den Austausch mit den anderen Künstlerinnen, allgemein, speziell und sehr speziell. Vorweg, weil er sich einstimmen möchte, sind drei Skizzen entstanden.



Und da geistern Begrifflichkeiten durch seinen Kopf, die vielleicht eine Umsetzung erleben werden:
die Zwickel und der Zufall / die Zwickel und ein Stück Stoff / der Zwickel und das Wachstum
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