HOCH/TIEF DRUCK

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Juergen ist auch mit dabei. Am Tag der Druckkunst. Im Ausstellungsraum von Dagmar Reichel in Viersen. Er präsentiert seine „Seelenkästen“ und zeigt zudem wie der Hochdruck als Holzschnitt funktioniert. Besucher sind gerne zum Mittun eingeladen.

Dagmar und Juergen sind Teil des bundesweiten BBK – Projektes. Und hier der Link für die bundesweite Aktion: >> [ … ] <<

Buchalov

in dieser Form vorbei

Wir standen in diesem Raum, der Pförtnerloge der Fabrik Heeder in Krefeld, waren guten Willens und sahen viele Fenster, die nach Außen den Blick freigaben, aber nicht nach Innen und hörten, dass dies ein schwierig zu bespielender Raum sei, dass er aber exklusiv für die Mitglieder des BBK Niederrhein zur Verfügung stehe, im Gegensatz zu den finanziellen Mitteln um eine Ausstellung zu planen oder durchzuführen, die gäbe es nicht, und dass man sich freuen würde von uns bis Juni einen Konzeptentwurf vorliegen zu haben, man könne die Vorgaben dem Handout entnehmen, und dass dann eine Jury entscheiden werde, wer die drei verfügbaren Termine bespielen könne und der Kreativität seien keine Grenzen gesetzt und  dies sei eine tolle Gelegenheit für den Verein einen festen Ausstellungsraum zu beziehen und für die Aufsicht sei jeder selbst verantwortlich und man könne mit einer Zeitschaltuhr arbeiten, denn der Hausmeister stehe nur begrenzt zur Verfügung und die Stadt habe Mittel versprochen, aber deren Erhalten dieser Form vorbei sei noch vollkommen ungewiss.

Ich fand es schön, einige BBK – Kolleginnen und Kollegen getroffen zu haben und mit ihnen reden zu können. Mehr blieb mir nicht. Mehr geht bei  mir bei diesen Rahmenbedingungen nicht. Für Lau in dieser Form ist vorbei.

Juergen

mal wieder husch husch

Ein sehr großer Teil des sonnigen Tages ist heute für die Mitgliederversammlung des BBK Niederrheins in Krefeld draufgegangen – was ja notwendig ist, aber schon gewaltig an den Kräften zehrt: sehr viel war „Formales“ und nur ein kleiner Teil war Austausch über Kreatives und dessen Organisation. Es hat geschlaucht.

Deshalb muss mal wieder ein „husch – husch Bild“ herhalten.

Juergen

7x neu im bbk

In der Galerie „Artedos“ von Eliana Schwarzenberg in Kempen haben die „Neuen im BBK Niederrhein“ die Gelegenheit sich vorzustellen. Eine gute Idee mit Tradition.

Ich bin der Einladung gefolgt, weil ich viele der Künstler des BBK über Juergen kenne. Und die Neuen treffe ich dann vor Ort mit ihren Werken.

Die Pappmascheearbeiten im Raum hatten es mir angetan, weil mich die Ursprünglichkeit des Materials und die Langwierigkeit des Arbeitsprozesses damit schon immer fesselten. Die Formengebung und Farben gaben den Rest. Die Arbeiten waren von Ines van der Ende.

Und Sabine Fischöder zeigte eine Performance, die alle in ihren Bann zog. Als sie dann durch eine Tür verschwand und ihre dreifarbigen Wäscheleineknäuel im Raum liegend mit ihr außerhalb des Raumes verbunden blieben, wurde es richtig spannend. Die Knäuel bewegten sich wie von selbst und man erahnte die Ursache. Das Nichtvorhandene, die Ahnung auf etwas Kommendes machte die Situation spannend und erwartungsvoll.

Buchalov

zu zweit

Boris lud mich ins Auto und wir führen nach Krefeld in die VHS.  Monika Bänsch und Nanni Wagner hatten dort am späten Nachmittag ihre Ausstellungseröffnung: zu zweit.

Die Arbeiten von Nanni waren in ihrer typisch – informellen Art auf Fahnen aufgebracht und sehr aufwändig im Foyer gehängt. Den Rundgang in der ersten Etage schmückten ebenfalls ihre Werke.


Monikas Skulpturen – Personen oder Personengruppen als Fragmente – wirkten in der Vergangenheit leicht und zart. Jetzt sind sie teilweise mit Farbe versehen worden und werden körperlicher. Sie ergänzten die Fahnen. Eine leichte, ideenreiche Installation von Zeichnungen rückte jedoch an den Rand des Raumes.Schade!

Ansonsten war die Vernissage ganz klassisch, so, wie ich sie nicht mag: lustlose, unkonzentrierte Worte der Vorsitzenden des BBK Niederrhein, eine abgehobene literarische Einführung, sich verflüchtigende esoterische Musik, ständiges Kommen und Gehen im Eingangsbereich, ständiges Gesprächsgeraume im Hintergrund, keine Getränke.

Das hatten die Beiden nicht verdient.

Buchalov