flowers | im Schaugarten der Uni Wismar auf Poel | Altglasfotografie

(über dem Haupteingang)

Ich habe es schon einmal geschrieben: Juergen dachte, dass das mit den Blumen als Motiv bei ihm vorbei sei. Kitsch, Gefuehlsdusselei, Harmoniegesäusel und romantische Schwärmerei. The flowers are gone. Pustekuchen. Die Blumen haben ihn fest im Griff, geradezu an der Kandare.

Also, was sehen wir: Bilder aus dem Schaugarten der Uni Wismar auf Poel: Hier der Link: >>>>> Schaugarten. Und hier einiges, was Jürgen fotografiert hat:

| Altglasfotografie mit einem alten Teleobjektiv/135 mm auf Sony NEX5 bei bedecktem Wetter, im Gewächshaus mit tropischen Pflanzen und im Außengelände mit Gewächsen des regionalen Bestandes |

Buchalov

flowers | eine Art Blumenstrauß | auch für Myriades Impulswerkstatt

Na, dann eben noch mehr Blumen. Und sie beziehen sich auf das Bild der Harfespielerin im Wiener Volksgarten, die dort in einem riesigen Meer von Blumen eingebettet sitzt: siehe hier >>> Impulswerkstatt. Jürgen mag das – fotografiert mit dem Altglas- Equipment.

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das mit den Blumen ist so eine Sache | ein erster Blumenstrauß

Das mit den Blumen sei so eine Sache, meinte Jürgen. Vor Jahren habe er mal einen Themenblock gemacht – Flowers gone >>> […] – und dachte , dass es damit getan sei, und er das Thema Blumen durchhabe. Und jetzt mit der Altglasfotografie, Makrozusatz und der Zeit ohne Reisen seien sie wieder da. Wer? Die Blumen. Und wo? In Mechthilds Garten natürlich!

Es sei zum einen die technische Faszination mit dem alten/neuen Foto-Equipment. Aber dahinter stecke mehr. Die Blumen machen etwas mit einem. Das wisse er -obwohl hochgradiger Kitschverdacht bestehe. Und zudem stehen sie für Harmonie. Für Leben und Tod. Für Aufblühen und Verfall. Für Emotionen. Für Herz. Und für Hoffnung. Für die Wirkung von Farben. Für Formenvielfalt. Mein Gott: Blumen stehen für so vieles.

Wenn es denn so sei, dann sei es eben so. Er werde jetzt hier die Blumenschau eröffnen und einen ersten Blumenstrauß zeigen. Er kenne die Blumen, die da zu sehen seien teilweise vom Namen her noch nicht einmal. Aber das sei egal. Hauptsache Wirkung. Hauptsache positives Gefühl. Hauptsache Blumen.

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Mein Gott, jetzt ist er auf die Blumen gekommen!

„Mein Gott, jetzt ist er auf die Blumen gekommen.“ So habe ich gedacht als ich Jürgens aktuelle Bilder sah: das Ergebnis seines Herumstreifen in seinem Garten. Für den Garten ist seine Frau verantwortlich. Der Garten ist ihr ein und alles. Jürgens Interesse an gärtnerischer Arbeit ist dagegen eher begrenzt.

Aber er hat sich in einer spontanen Aktion einen Blumentopf gegriffen, mit Erde gefüllt und Blumensamen hineingegeben. Und er überläßt diese Konstruktion nun sich selbst. Das hat etwas zu bedeuten. Er will das Ganze wohl fotografisch begleiten. Ich bin auf seine Bilder gespannt.

Und jetzt kommen diese Blumen- und Kräuterbilder (Altglasfotografie), die über das Wochenende entstanden sind, noch dazu:

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irgendetwas mit zweifach

Na ja, es hat gedauert, keine Frage. Mit Unterbrechungen hat Jürgen das obige Bild gedruckt, Wochen hat es gedauert und ich meine, dass man es ihm ansieht. So richtig dynamisch schaut es mich nämlich nicht an. Die Unterbrechungen im Arbeitsprozess waren auch Unterbrechungen in der Energie, die hineingeflossen ist. Aber dekorativ sei es, meinte Jürgen. Aus seinem Mund ist das nicht unbedingt ein Kompliment.

Das Bild gehört in den Themenbereich „der Schatten ist der Zwilling“, irgendetwas mit zweifach und Verdoppelung, den Jürgen aber jetzt erst einmal unterbricht, weil nächste Woche das „Zwickelbüro“ in seinem Atelier öffnet: Antje von „MachArt“ kommt für ein paar Tage zu Besuch und gemeinsames Arbeiten ist angesagt.

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Was für Zeiten!

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Jetzt ist es geschehen: Juergen fotografiert Blumen. Die Fotos entstanden unterwegs beim Fahren mit dem Rad am Niederrhein und im Garten. Wenn er diesen Weg weitergeht, wird er sie wohl auch mal wieder zeichnen und drucken, obwohl er das eigentlich nicht mehr wollte.

Was sind schon gestrige Dinge, die man sich vorgenommen hat. Wir leben in besonderen Zeiten!

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