aus Jürgens Materialkiste #4 – 2016

„Hermann der Vernetzer“ hat diese Photos geschossen. In „Zelle k5“. Ich war dabei. Juergen war ganz entspannt. Und plötzlich hat er wohl an „double bind“ gedacht. Vermute ich.

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Buchalov

Endlich! Der Druck der Linienkraft – gemeinsamer Holzschnitt der Ausstellung double bind

Susanne Haun

Während der Ausstellung double bind in Buchalovs Atelier arbeiteten wir gemeinsam mit unseren Besuchern am Holzschnitt Linienkraft.

 Holzdruckstock double bind (c) Foto von Susanne Haun Holzdruckstock double bind (c) Foto von Susanne Haun

Ich nahm die Druckplatte mit nach Berlin und fragte die fleißigen Holzschneider per Mail, ob sie einen Druck unserer gemeinsamen Arbeit wollen. Einige wollten gerne einen Druck und warten nun seitdem auch auf ihn.

Vorgestern und gestern habe ich nun endlich die Drucke erstellt. Da ich die Farbe mit einer Bürste mit der Hand in das Papier einreibe, habe ich gerade einmal 9 Abzüge geschafft. Mein Ziel waren eigentlich 10 — aber als der 9. Druck nicht so wurde, wie ich wollte, da wusste ich, dass es besser ist, es bei den 9 Abzügen zu belassen.

Geschafft, 9 drucke sind gerissen (c) Foto von Susanne Haun Geschafft, 9 drucke sind gerissen (c) Foto von Susanne Haun

Am nächsten Tag, nachdem die Farbe getrocknet war, begann ich, die Drucke auf die richtige Größe zu reißen…

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sammenzu

Galerie

Diese Galerie enthält 10 Fotos.

Ursprünglich veröffentlicht auf Susanne Haun:
Natürlich haben Jürgen und ich letzte Woche auch zusammen gezeichnet. Wir arbeiten an unserem Projekt sammenzu (siehe hier). Sammenzu (c) Zeichnung von S.Haun und H.Küster ? Die gemeinsame Arbeit bekommt mit den Jahren…

dickes Paket

IMG_7301„double bind“: was ist das?

Susanne HaunJuergen Kuester: was ist denn da für eine Zusammenarbeit über die Jahre gewachsen?

Was sagt ihr zu meinen Bildern?

Fühlt ihr Euch hier in „Zelle k5“ wohl?

Kann man künstlerisch zu allen drei großen Religionen gleichzeitig arbeiten?

Welchen Stellenwert hat die Zeichnung heute?

Was treibt uns Menschen eigentlich an?

Kann ich meinen Beitrag zum Projekt „Energielinien“ leisten?

Ist das ein Sandkasten hier?

Ist das Kunst oder nur Spielerei?

Darf ich dich näher kennenlernen?

Was sind denn so die Unterschiede zwischen Berlin und Geldern?

Was macht das Bild mit mir?

Was macht die Musik mit uns?

Seid Ihr zufrieden mit dem selbstgebackenen Kuchen?

Darf man Kritik einfach so äußern, um der Wahrheit willen?

Wieviel Kritik werde ich aushalten?

Wie differenziert sehen Männer Frauen und Frauen Männer?

Kann Kunst heilen?

Das sei nur ein Ausschnitt der Fragen und Themen gewesen, die bei Buchalovs Salon und der anschließenden Vernissage zu „double bind“ durch den Raum geschwebt seien, meinte Juergen heute morgen zu mir.

Ein ganz schön dickes Paket, habe ich gesagt, Mann oh Mann!

Buchalov

doppelt gebunden

IMG_7307Man solle sich da mal nur nichts vormachen, sagte Juergen. Wir alle seien irgendwie „doppelt gebunden“, double bind. Und die Nähe zur Schizophrenie sei auch stets gegeben.

Buchalov

was sein muss, muss sein

Die Atelierräume aufräumen, Staub saugen, den Flur streichen, den Müll entsorgen, Unnützes in die Ablagen verfrachten, die Wände von alten Bildern befreien, Material sichten, Post in Empfang nehmen, Getränke besorgen, und und und.

Es sei schon einiges zu tun, meinte Juergen. Und das, bevor ein Bild an der Wand hänge, für die anstehende Ausstellung am nächsten Wochenende. Was sein muss, muss sein.

Hier noch einmal der Link zur Einladung: >>> [ …]

Buchalov

 

double bind

Susanne Haun

Weihnachten 2014 gehört nun schon wieder der Vergangenheit an.

Am 2. Weihnachtsfeiertag zeichnete ich einen Engel, wie ich auch so viele Jahre davor Engel an diesem Tag zeichnete.

Engel der letzten Weihnacht Vers 2 (c) Zeichnung von Susanne Haun Engel der letzten Weihnacht Vers 2 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Die Frage, nach dem „Sein des Engels“ beschäftigte Jürgen „Buchalov“ Küster und mich in den letzten zwei Jahren.
In unserem Projekt doublebind (siehe hier) beleuchten wir unser zwiespältiges Verhältnis zum Thema Engel.

Nun möchten wir unsere kritische Auseinandersetzung zum Thema gerne einer größeren Öffentlichkeit präsentieren und stoßen bei den Galeristen schon bei Nennung des Thema „Engel“ auf eine leicht genervte Stimmung. Wir kommen gar nicht dazu, unser Konzept zu erläutern, schon das Wort „Engel“ scheint ein rotes Tuch zu sein. Erstaunlich!

Auf jeden Fall werden wir in 2015 im Rahmen unserer Salons (siehe hier Jürgens Salon und siehe hier Susannes Salon) unsere Ergebnisse präsentieren. Dabei haben wir den…

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