Schlagwort: Juergen Kuester

  • im Raum geschwebt

    Ruby war da – Angelas Hund – ebenso Angela, die Hobbymalerin, Rudolf der Bildhauer, Juergen und auch Teh, der Maler, den wir schon letztens in der Alten Molkerei besucht hatten: sie alle sassen gestern im Atelier bei Kaffee und „Talk Talk“. Und ich kam dann auch noch dazu.

    Juergen wollte eigentlich arbeiten und in seinen Ausstellungsvorbereitungen für sein Projekt „Flowers gone“ weiterkommen. Doch dann bestand seine Arbeit darin, Künstlerisches im Gespräch mit den Anderen zu „bearbeiten“. Das sei genau so harte und wertvolle Arbeit wie das Drucken, Filmen oder Zeichnen, meinte Juergen. Man lerne dabei. Die Verwendung von „masking tape“ bei der Hängung von Bildern war so ein Thema. Für ihn.

    Das Gespräch mit Teh im Anschluss hatte es ihm aber besonders angetan. Mit Teh verbinde ihn was, sagte Juergen. Es ging um das Bloggen, die technischen Tricks in „wordpress“, die strategischen Überlegungen des Tagebuchschreibens, über den Sinn des Ganzen, was das mit einem langfristig anstelle und wie man mit dem Zeitfresser umgeht, der beim Bloggen immer präsent sei.

    Aber eigentlich sei es um die Einheit von Fühlen und Denken in uns Menschen gegangen. Um die Ganzheitlichkeit in uns. Das habe ständig im Raum geschwebt.

    Teh schien auch zufrieden gewesen, sagte Juergen.

    Buchalov

  • Wozu das Ganze

    H. stellte die Frage, was das denn solle, diese Bloggerei. Wenn interessiere schon die Befindlichkeit des Bloggers und sein individuelles Tagesgeschäft. Dieser Kleinkram, dieser Tageskram. Diese Beliebigkeit. Er könne da keinen Zugewinn für andere sehen. Und er meinte sich selbst.

    Und versöhnlicher fragte er, ob ich das denn nur für mich mache?

    Und ich habe mich danach wieder einmal selbst gefragt: Wozu das Ganze? Und ich weiß, dass ich schon öfter dazu im Blog Antworten gegeben habe.

    Und es sind  die Gleichen wie zu Beginn der Bloggerei: Ich kann mich mit Hilfe von „Buchalov“ sortieren, meine Gedanken ordnen, meinem kreativen Alltag eine Struktur geben. Das brauche ich, weil ich so bin und schon immer Tagebücher geschrieben habe. Und jeder Beitrag ist so angelegt, dass eine sich dahinter verbergende allgemeine Aussage für mich und den Leser erahnbar wird. Das macht Sinn.

    Ich habe weiterhin die Möglichkeit zum Dialog mit anderen im Netz und erfahre dabei einen inhaltlichen und persönlichen Zugewinn. Ich lerne viel.

    Und ich kann den Blog nutzen, um meine Kunst zu zeigen. „Buchalovs Blog“ ist mein Schaufenster.

    Juergen

  • husch – husch

    Es gibt eine Vorlage, ein aktuelles Projektthema, ein Zeichenbrett und „Husch – husch – Zeit“, die genutzt werden will. Und manchmal gibt es ein zeigbares Ergebnis.

    Juergen