„Hermann der Vernetzer“ hat diese Photos geschossen. In „Zelle k5“. Ich war dabei. Juergen war ganz entspannt. Und plötzlich hat er wohl an „double bind“ gedacht. Vermute ich.
Buchalov
Notizen von Juergen Kuester und seiner Kunstfigur Buchalov
„Hermann der Vernetzer“ hat diese Photos geschossen. In „Zelle k5“. Ich war dabei. Juergen war ganz entspannt. Und plötzlich hat er wohl an „double bind“ gedacht. Vermute ich.
Buchalov
Über den Atelierrundgang in Düsseldorf von letzter Woche möchte ich nicht reden. Das sieht Juergen auch so.
Über den Atelierrundgang an der Kunstakademie in Münster gestern gäbe es vieles zu sagen: positives, positives. Juergen hat heute schon begonnen in sich hineinzuhorchen, um herauszufinden, was da besonders wirkt und warum er so positiv angetan war. Hier ein Link: >>> [ … ] <<<
Es hat uns dort wirklich gut gefallen. Klar: man sieht, was man sehen will – wie Juergen immer sagt. Aber das bedeutet ja auch, das man sich an solchen Orten in der Flut von Bildern und Objekten und Präsentationsformen auch wiederfindet. Und nicht verloren geht.
Buchalov

Ich habe ihn gefragt, ob er nun Kunsthandwerk produziere. Juergen wußte sogleich worauf ich anspiele: auf diese fließende Linie zwischen Kunst und Kunsthandwerk, zwischen Dekoration und „schrägen Bildern“, wie er sie immer nennt.
Juergen hat nämlich den Prototyp einer Lampe hergestellt – aus einem Fehldruck seiner Holzschnitte. Die sammelt er nämlich gesondert in seiner „Zelle k5“, um sie irgendwie später zu verwenden. Weitere drei Modelle seien geplant. Spontanidee!
Juergen ergänzte dann: Holzschnitte an die Wand hängen sei das eine. Das sei wie immer. Sie mal anders zu präsentieren, sei das Andere.
Buchalov