am Ufer des Amur

DSC08984Ich traf Juergen am späten Nachmittag zuhause. Er lag halb in seinem Ohrensessel und er meinte, dass es heute ganz schön intensiv, ja richtig anstrengend gewesen sei: KGB hätte sich getroffen. Sie hätten gezeichnet. Kleinformatig. Den gesamten Tag lang. Wie immer sei das Thema „am Ufer des Amur“ gewesen. Aber es sei trotz der Anstrengungen einfach super gewesen! Einfach toll!

Die Ergebnisse könne man hier sehen: >> […]

Buchalov

For my english friends:

I met Juergen in the afternoon. He was sleepy. KGB had met. They had made drawings. Small in size. All day long. The theme  had been as ever „am Ufer des Amur“. But it had been simply amazing in spite of the efforts ! As always!

Magadan

IMG_6013Von meinem „Postcrossing – Projekt“ habe ich schon lange nicht mehr berichtet.

Gestern habe ich eine Postkarte erhalten, die war etwas wirklich Besonderes. Sie zeigt die „Mariä- Entschlafens- Kathetrale“ des Moskauer Kreml. Das ist an sich schon toll. Aber Katya, die Adressatin der Karte, hat die Karte von ihrem Wohnort „Magadan“ abgeschickt. Und das ist ein Ort auf dieser Welt, von dem ich noch nie gehört hatte und bei dem mich das Ergebnis meiner Internetsuche wirklich elektrisierte. Das war wirklich noch eine Spur toller.

Und an Juergens „KGB Projekt“ hat mich das auch erinnert.

Buchalov

It is a long time ago, that I wrote somethimg about my „postcrossing -project“.

Yesterday I got a postcard from „the domes of the Assumption Cathedral“ in Moscow. That is great. But Katya, the writer of the card, did send the card from her hometown „Magadar“. And that was a little bit greater.

heute war KGB Tag

Heute war wieder KGB – Tag. Das merkte ich allerdings erst, als ich zufällig in Jürgens Atelier vorbeikam und die drei KGBler als Künstlerkollektiv bei der Arbeit sah. Sie zeichneten sich wieder großformatig ihre „Amurwelt“ zusammen. Am „Ufer des Amur“, so heißt schon seit Jahren ihr Arbeitstitel. Sie sind unermüdlich in der Darstellung einer Welt jenseits des Ural, die zwar reale Elemente enthält, aber ansonsten ganz ihrer Phantasie entspricht und narrativ angelegt ist.

Es ist die Lust an der Zeichnung, die sie treibt. Und Zeichnung ist immer gut, sagt Juergen. Zeichnung klärt. Zeichnung bereitet vor. Zeichnung ist Basis.

Buchalov

KGB – Treffen

Wir haben uns wieder getroffen: KGB. Unser Arbeitsthema lautet schon seit Jahren: „Am Ufer des Amur“. Wir finden einfach kein Ende und sind mit Sicherheit auch zukünftig kräftig  „am Amur“ unterwegs.

Der Termin heute stand schon seit langem. Und wie immer begannen wir mit Kaffee und Kuchen und dem Reden über uns, die Welt, die Kunst, den Frust, die Freuden und was uns so antreibt.

Und es wurde in der Arbeitsphase danach schnell deutlich, welch großen Einfluss die eigene Befindlichkeit, der innere und äußere Zustand eines jeden von uns, unsere eigene Körperlichkeit, die Wahrnehmung von sich selbst, auf unserer Schaffen und die Ergebnisse hat – positiv wirkend oder eben den kreativen Prozess erschwerend.

Aber was erzähle ich da? Dies weiß doch eh jeder, der kreativ auf dem Wege ist.

Jürgen

KGB – Tag

Jürgen meinte: „Da entsteht etwas Neues. Eine Weiterentwicklung.“

Heute war wieder KGB – Tag. Die Drei haben sich in „Zelle k4“ getroffen, über den weiteren Weg diskutiert – weiter so oder kleinere Formate oder thematische Änderungen – und dann doch erst einmal so weitergearbeitet wie bisher. Denn die bisherigen Stärken wollten sie nicht aufgeben: die narrativen Elemente der Arbeit, das Thema „Leben am Amur“ und die Symbiose der unterschiedlichen zeichnerischen Vorgehensweisen. Und für heute, so meinte Jürgen, ist es ihnen gelungen. Aber sie sind mit den Arbeiten nicht fertig geworden und treffen sich im November erneut.

Buchalov

KGB Details

Am Samstag treffen sie sich wieder in Geldern. Es ist dann KGB -Samstag.

Juergen, Boris und Heinz haben mir Ausschnitte aus ihren noch nicht fertigen Zeichnungen gezeigt. Am Sonntag wollen sie das Ganze zu einer Einheit in Juergens Atelier zusammenführen. Ihr Arbeitsthema bleibt: „Am Ufer des Amur“.

Buchalov

vom Zeichnen

Wir traffen uns beim Jazzfrühschoppen an der Burgruine in Wachtendonk.

Juergen hörte aufmerksam zu als Boris von der Bedeutung des Zeichnens für seine Arbeit redete und meint, dass er, wenn er thematisch im „Loch hänge“ viel lese, aber genauso viel zeichne, morgens, nach dem Frühstück, bevor er das Haus für die Arbeit verlasse. Diese kurze Zeitspanne zwinge zur Konzentration auf das Wesentliche, thematisch und zeichnerisch, wirke hingehuscht – lebendig und da habe Boris recht, irgendwie ergebe sich daraus dann ein Thema. Er zeichne oft auf Resten der Post oder Zeitungen und wenn sich dann eine „rote Linie“ zeige, nehme er eine Zeichenkladde. Auch in den Filmen nehme das Zeichnen einen immer größeren Raum ein.

Die Bedeutung des Zeichnens sei ihm erst in den letzten Jahren wieder aufgegangen. Das habe auch mit der KGB – Arbeit zu tun.

Buchalov