„Schön, wieder da zu sein!“

Juergen schloss die Ateliertür auf und meinte: „Prosit: schön, wieder da zu sein!“ Dann schaut er sich in „Zelle k5“ um. Aber seit gestern hatte sich ja nun in dem Raum wirklich nichts verändert. Jedenfalls wünscht er allen das Beste für 2017.

Und dann zeigte er mir seine ersten beiden kleinen Zeichnungen aus 2017. Die sind wohl am Frühstückstisch entstanden, heute morgen, am Neujahrstag, in seiner kleinen Kladde.

Das hat wohl alles so seine Gründe.

Buchalov

 

 

„Buchalovs Salon“ im Dezember

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Während ich dies hier schreibe, höre ich im Hintergrund Bob Dylan, eine lange Playlist. Ich schreibe jetzt nicht über Bob Dylan, der gestern den Nobelpreis verliehen bekommen hat, was Juergen schon sehr beschäftigte, wie er sagte, weniger der Nobelpreis als Dylans Leben, seine Absichten, seine Rollen, das Prinzip des Verschwindens und all diese Dinge um ihn herum,  und was dies alles mit uns zu tun hat.

Nein, ich schreibe über unseren Salon von gestern, über „Buchalovs Salon“ im Dezember. Weil dies etwas mit uns zu tun hat, unserem heutigen Leben und unserer kleinen Welt.

Juergen meint, das klinge ein wenig zu groß. Schließlich hätten wir uns im Salon ja nur unterhalten, unterhalten über unsere momentanen Projekte, über die Möglichkeiten eines offenen Kunstbegriffes, über die Bedeutung von Galerien und über den Zustand der Ateliergemeinschaften am Ostwall. „Der Kosmos“ als künstlerischer Gegenstand bei Beuys, einer Malerin aus Rees und bei Juergen sei auch besprochen worden. Klar, auch Bob Dylan sei anwesend gewesen. Und zu seinen neuesten Drucke habe er, Juergen,  auch etwas sagen dürfen.

Der Nusszopf sei aber der heimliche Star des Nachmittags gewesen, keine Frage. Ich stimmte ihm zu.

Buchalov