corona notes2: Leporello

Da gibt es eine Restepapierrolle – von wo auch immer, geschenkt wahrscheinlich.

Da gibt es einen langen Tisch.

Da gibt es den Versuch, das Papier auf diesem langen Tisch auszurollen und mit farbigen Kreisen zu versehen.

Und da gibt es am Schluss dann einen langen Papierstreifen, der alle wichtigen Linolschnitte zu „corona notes2“ enthält und der gefaltet zum Leporello werden wird – in den nächsten Tagen.

Buchalov

Leporello: Muschelzeichnungen

So, ein paar der am Strand gefundenen Muscheln hat Jürgen auf einen Kultur- Flyer der Stadt Essen gezeichnet – bestimmt für Beate, die so fleißig Muscheln lieferte. Als Leporello.

Und für Lato. Denn das zeichnerische Ergebnis ist Teil des Themenblocks „als Lato das Meer sah„. So hat er sich das gedacht.

Im Atelier in Geldern wird das Ganze noch einmal auf Papier aufgezogen, um die nötige Buchqualität und materielle Festigkeit zu bekommen.

Und ob daraus dann noch mehr wird – wer weiß.

(Jedes Bild zeigt zwei Seiten des Leporellos.)

Buchalov

Zweifel?

IMG_7052Das solle mal ein Leporello werden, meinte Juergen. Es fehle zwar noch einiges, aber das werde schon.

Ich habe geschluckt. Langanhaltend. Denn genau das bezweifle ich.

Buchalov

 

Tag für Tag

Bilder anschauen und dann frei digital zeichnen und später übertragen auf die Multiplexplatten und Linoleum – so geht Juergen momentan an seine neue Serie über den Dorsch heran. Und ergänzt das Ganze mit eigenen zeichnerischen Skizzen aus seinem Skizzenbuch, die ebenfalls den Weg auf die Druckplatten finden.

Es wird ein Leporello oder Buch mit Originaldrucken, Auflage fünf Exemplare. Es sieht nach verdammt viel Arbeit aus, wenn ich ihn da im Atelier sehe, Tag für Tag. Das mache ihm nichts, meinte er. Er habe Zeit. Na ja!
Buchalov