to grow | ein Linolschnitt

Eine Frage zum Thema „wachsen“ lautete: Wo findet am und im menschlichen Körper Wachstum statt? Und als Auftrag sollte u.a. ein Linolschnitt erstellt werden.

Jürgen übergab mir nun folgende Ergebnisse:

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to grow | da fehlt noch ein Linolschnitt | Entwurfskizze

Die Frage lautet also: Wo findet am und im menschlichen Körper Wachstum statt?

Und die an sich selbst ausgegebene Handlungsanweisung: Erstelle mögliche Listen aufgrund Deiner Beobachtungen und erstelle zudem Fotos und genau einen Linolschnitt.

Der Entwurf dieses Linolschnitts sieht so aus:

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1 | Keimling | Sprossung | Wachstum | Rhizom | Verlängerung durch Wachstum | a new topic? | first steps

Keimling

Da ist wohl ein neues Thema am Horizont aufgetaucht: „Keimling | Sprossung | Wachstum | Rhizom | Verlängerung durch Wachstum“. Im Atelier lagen zwei kleine unbearbeitete Linolschnittplatten herum. Daraus ist in Kombination mit Restepapieren oder Papieren, die ihm seine Kunstfreundin Antje überlassen hat, u.a. das hier geworden:

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Projektohnenamen #75 | S: „Handstandmachend schaue ich aus dem Fenster …“ |

Weil Jürgen so lange im Süden unterwegs war, hat es diesmal gedauert bis er auf Susannes Halbsatz geantwortet hat. Jürgen und Susanne schicken sich nämlich im Wechsel immer Halbsätze zu, die der andere vervollständigen soll. Literarisch und zeichnerisch. Das Vorhaben nennt sich „Projektohnenamen“.

Susanne schrieb: „Handstand machend schaue ich aus dem Fenster …“ und Jürgen vervollständigte „…… und denke, ich sei Herr Baselitz.“

Zur Verfügung stand auch Folgendes:

… und bilde mir ein ich sei der Herr Baselitz

… und sogar die Zahlen stehen Kopf

.. und man sieht den Boden vor sich

… und Ich schließe die Auge

Der Herr Baselitz ist es geworden. Es war so wohl am Einfachsten.

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Für Susanne hat Jürgen jetzt folgenden Satz: „Ein Kuckkuckskind weiß …“

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Auf Instagram kann man das Projekt verfolgen: >>> [ Projektohnenamen ] <<<<

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im Zwickelbüro | it’s coming to an temporary end | mobile photography

Es war vorgestern der letzte Tag im Zwickelbüro. Thema: der Zwickel und seine Formen. Elke, Antje und Martina sind wieder abgereist. Einiges wurde fertiggestellt und dann wurde das Zwickelbüro für dieses Jahr geschlossen. Aber die Kollaboration wird fortgesetzt werden: Über die Karnevalstage 2022 geht es dann weiter.

im Zwickelbüro: Probedrucke von Linolschnitten | Was nun? | mobile photography

drei Platten, drei Probedrucke:

drei Platten, mehrere Kombinationen, verschiedene Hintergründe:

:

Und es stellt sich die Frage: Was nun? Es gibt einiges zu bedenken und zu entscheiden: denn die Muse küsse nicht. So Jürgen.

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corona notes2: Drucke auf Ausstellungskatalog

Jürgen ist durch sein Atelier gestrolcht. Das Wort strolchen hat er letztens auf einem Blog gehört und es gefällt ihm für die Aktion, bei der man sich so einfach ohne Plan in der Gegend oder einem Areal herumtreibt. So wie er.

Gefunden hat er dann einen Ausstellungskatalog von Klaus Harth, Landtag Saarbrücken, Jahr 2011. Den hat er von ihm auf einer der Buchalovs Touren geschenkt bekommen. Und Den hat er zerschnitten, die Einzelblätter sortiert – was springt mich an und passt zu meinen Motiven – so irgendwie – und dann bedruckt, mit seinen Linolschnitten. Klaus Harth hat sein Einverständnis zur Veröffentlichung gegeben. Jürgen meinte zu mir, das Klaus ein feiner Kerl sei, guter Künstler und ein Freund von Collaborationen, genau wie er. Hier einige Überdruckungen:

Jürgens Frau meinte letztlich, dass sie den Begriff Collaboration nicht möge. Der habe so etwas militärisch – kriegerisches. Damit wären wir beim Thema der Bedeutung von Begriffen und wie sie sich unter gesellschaftlichem oder mit Hilfe anderer Kräfte verändern. Aber das ist ein anderes Thema. Hier noch ein paar Bilder.

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