Klausurwoche, Tag 5

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Am Anfang war da der Regen, der von außen ans Fenster im Atelier trommelte. Heftig, heftig! Und dann war da die Musik, die dagegen ankämpfte – und klar gewonnen hat. Juergen war nun den fünften Tag hintereinander im Atelier fleissig. Sein Gesicht zeigte Zufriedenheit als ich ihn dort traf.

Ach ja: Eine Tuschezeichnung ist heute natürlich auch entstanden und wurde von mir an die Rhizomwand gehängt. Morgen zeige ich vielleicht Bilder dieser Wand.

Fleißig gedruckt hat Juergen auch und sich herangetastet an die zentrale „BFT – Edition“. Bei Instagram kann man einiges, das noch im Werden ist, als kurze Story sehen: >>>>>

Buchalov

etwas Neues entsteht

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Juergen hat über die Tage nicht die Nerven verloren – es lief nämlich im Arbeitsprozess nicht so gut, wie er es erhofft hatte –  und er hat an seinem Thema weiter „herumgeprasselt“: an Latos Horchgeräte von denen es bisher nur zeichnerische Skizzen gab, und die nach anderen Ausdrucksformen suchen.

Gestern sah ich im Vorbeigehen obiges Blatt, das wohl noch wachsen wird.  Etwas Neues entsteht.

Und was uns zudem wichtig ist: Wir Beide wünschen allen von Herzen einen guten Übergang, Gesundheit, Kraft, Liebe und alles Glück der Welt für 2018!

Buchalov

Herrn Googas Bootshaus

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„Was ist das bloß mit diesen Booten und mir, mit den vielen Skizzen und den Gedanken und den Fragezeichen?“ Ich schaute Juergen an und wußte die Antworten. Sie in Form eines Bootshauses zu bündeln, dem „Bootshaus von Herrn Googa“, fand ich schon mal eine gute Idee. Den Rest sollte er selbst herausfinden.

 

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husch husch #11 – 2015

Ich war ganz überrascht, aber Juergen war heute am „heiligen Sonntag“ auch im Atelier und hat „husch husch“ schnell einiges zu „wer will schon wie Herkules sterben“ gedruckt. Druckskizzen, sagt er. Zeigen will er die Ergebnisse erst später.

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wer möchte schon so wie Herkules sterben

Haut, Gift und Hemd, ein Triptychon, erst als Linolschnitte, später als großformatige Holzschnitte, das sei der Plan, meinte Juergen, Untertitel: wer möchte schon so wie Herkules sterben? Was dieser Herkulesmythos sage, könne ich ja selbst nachlesen, bitte schön. 

Ich bin gegangen!

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Energie

Wie aus heiterem Himmel stand plötzlich das Thema im Raum: Energie, Kraft, Dynamik. Sie hatten sich Jürgens Linolschnittplatte mit den Löchern im Kunststoff angesehen und zudem diese Plastik, die seit Wochen in Rudolfs Atelier hin und hergerückt wurde, auf einen Sockel gestellt.

Juergen und Rudolf, der Bildhauer, waren sich einig: sehen muss man sie, ohne Kraft und Energie ist das Werk nichts, lau, schlapp, unscheinbar. Man müsse für etwas brennen und dann werde man das lodernde Feuer im Ergebnis auch sehen. Das hinterlasse Spuren. Und werde den Betrachter überzeugen. Und sich selbst genügen.

Und in den beiden Werken sahen die Beiden dies wohl.

Ich sah nichts.

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