1 | Keimling | Sprossung | Wachstum | Rhizom | Verlängerung durch Wachstum | a new topic? | first steps

Keimling

Da ist wohl ein neues Thema am Horizont aufgetaucht: „Keimling | Sprossung | Wachstum | Rhizom | Verlängerung durch Wachstum“. Im Atelier lagen zwei kleine unbearbeitete Linolschnittplatten herum. Daraus ist in Kombination mit Restepapieren oder Papieren, die ihm seine Kunstfreundin Antje überlassen hat, u.a. das hier geworden:

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aus dem Zwickelbüro am letzten Wochenende | Zwickelformen auf einer Strickweste und dem Arbeitskittel | Altglasfotografie

Sony NEX5 mit adaptiertem Soligor 28mm, 1:2,8

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Projektohnenamen #75 | S: „Handstandmachend schaue ich aus dem Fenster …“ |

Weil Jürgen so lange im Süden unterwegs war, hat es diesmal gedauert bis er auf Susannes Halbsatz geantwortet hat. Jürgen und Susanne schicken sich nämlich im Wechsel immer Halbsätze zu, die der andere vervollständigen soll. Literarisch und zeichnerisch. Das Vorhaben nennt sich „Projektohnenamen“.

Susanne schrieb: „Handstand machend schaue ich aus dem Fenster …“ und Jürgen vervollständigte „…… und denke, ich sei Herr Baselitz.“

Zur Verfügung stand auch Folgendes:

… und bilde mir ein ich sei der Herr Baselitz

… und sogar die Zahlen stehen Kopf

.. und man sieht den Boden vor sich

… und Ich schließe die Auge

Der Herr Baselitz ist es geworden. Es war so wohl am Einfachsten.

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Für Susanne hat Jürgen jetzt folgenden Satz: „Ein Kuckkuckskind weiß …“

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Auf Instagram kann man das Projekt verfolgen: >>> [ Projektohnenamen ] <<<<

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im Zwickelbüro | it’s coming to an temporary end | mobile photography

Es war vorgestern der letzte Tag im Zwickelbüro. Thema: der Zwickel und seine Formen. Elke, Antje und Martina sind wieder abgereist. Einiges wurde fertiggestellt und dann wurde das Zwickelbüro für dieses Jahr geschlossen. Aber die Kollaboration wird fortgesetzt werden: Über die Karnevalstage 2022 geht es dann weiter.

im Zwickelbüro: Probedrucke von Linolschnitten | Was nun? | mobile photography

drei Platten, drei Probedrucke:

drei Platten, mehrere Kombinationen, verschiedene Hintergründe:

:

Und es stellt sich die Frage: Was nun? Es gibt einiges zu bedenken und zu entscheiden: denn die Muse küsse nicht. So Jürgen.

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Zeitmaschinen: das sind sie!

Die gedankliche Kette bei Jürgen war folgende: Garten Eden, die Zeit, die Zeit ohne Zeit, die Zeitmaschinen.

In Jürgens Vorstellung, so sagte er mir, ist die Zeitmaschine etwas, das pumpt und drückt und schiebt und bewegt. Der zu bewegende Gegenstand ist die Zeit. Da kommt etwas rein und geht etwas raus. Unentwegt. Ständig. Immer und ewig.

Und jetzt hat sich da einiges angesammelt, dass den Begriff der Zeit zu fassen versucht. Nur wer etwas in eine Form bringen kann, wird die Dinge klären – so lautet wohl seine Devise. Also:

Die Zeitmaschinen, entworfen für die „Schweizer Miniprint Competition“:

Die Zeitmaschine, die aus einer Landschaftsskizze zu den Bunkeranlagen von Hirtshals entstanden ist:

Die Zeitmaschine, die eine Person sein könnte:

Und die Zeitmaschine als Quader aus Papier und Pappe, gewachsen ohne Plan, einfach so aus Resten zusammengeklebt und fotografiert mit Jürgens neuem Spielzeug, der Altglaskamera:

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Abfallprodukt Punkte

Irgendwie habe das was. So eine Ansammlung von Punkten sei schon sehr speziell. Vier Blätter sind voll mit Punkten und zwei kleine Büchlein, ebenso mit Punkten gefüllt, sind gefaltet worden. Die Basis war ein kleiner Linolschnitt mit Punkten, der als Hintergrund gedacht war.

Er habe erst gedacht, so Jürgen, dass seien alles Abfallprodukte. Aber jetzt bemerke er, dass sie eine große Eigenständigkeit entwickeln und eine eigene Wertigkeit haben – ein seltsames Phänomen.

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Post von Constanze Kreiser: zum Tag der Druckkunst

Jürgen Küster: Zwickel

Auf dem Tisch liegt ein Druck mit dem Titel “double abstract, 21/50”, ein Anschreiben zum Projekt, ein Flyer zum Tag der Druckkunst am 15.3.2021 und ein Katalog von Constanze Kreiser mit dem Titel “Meer”, Holzschnitte.

Constanze Kreiser: “double abstract, 21/50”

Constance hatte dazu aufgerufen, an ihrem Projekt teilzunehmen. Geplant war zum Tag der Druckkunst im März eine Ausstellung mit einem Querschnitt der aktuellen Druckkunst im Stadtmuseum Brandenburg. „Double abstrakt“ war Constanzes Dankeschön an mich für die Zusendung meiner Arbeit, die ihr oben sehen könnt.

Daraus geworden ist nun eine Präsentation aller Arbeiten auf ihrem Blog – der Pandemie geschuldet – und eine Präsentation in Buchform im Druckladen Sonnensegel in Brandenburg/Havel. Radio Pax wird ebenfalls berichten.

Und damit ist alles gut. Jürgen findet den Einsatz von Constanze beachtlich und bedeutsam, und findet toll wie sie sich in dieser Sache engagiert hat. Und Jürgen meinte zudem, dass er da gut aufgehoben sei, sich gut fühle und sich freue, dass die Xylographie scheinbar an Bedeutung gewinne – auch durch solche Projekte und den Tag der Druckkunst am 15.3. in ganz Deutschland (hier der Link: >>> Tag der Druckkunst <<<).

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