Es war ein verregneter Sonntag und zwei Alternativen standen an: im Schlafzimmer an meinem Aquarelltisch arbeiten oder ins Museum gehen und durch Schauen lernen.
Ich habe mich ins Auto gesetzt und bin nach Goch ins Museum gefahren, um mir die Videos von Nina Könnemann-Bann anzuschauen. Davon werde ich Juergen noch berichten, wegen der Themen, die sie aufgegriffen hat und der sparsam eingesetzten Mittel. Mit einfachen Maßnahmen war da geschickt eine Bühnensituation entstanden. Und auch die Solarisation, meine Lieblingsverfremdung bei Bildern, tauchte wieder auf.
Beim Rundgang durchs Haus, eine kleine ständige Sammlung, blieb ich dann vor einer schwebenden Skulptur hängen, die ich umrundete und die sich mir drehend näherte. Ich war so fasziniert, dass ich mir nicht den Namen des Künstlers gemerkt habe.
Buchalov
