eine besondere Ortsmarke

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Man solle sich ja nicht selbst loben: aber diese „OrtsMarke“ sei schon etwas besonderes. So Juergen. Geplant sei aber was anderes gewesen. Daher können das, was da an der Wand herunterhänge, tatsächlich nur ein Zwischenergebnis sein. Es solle eine Bodenplastik werden, aus Papier, als OrtsMarke, nach dem Vorbild einer „Origami – Hexenleiter“ Er habe das Ziel noch nicht erreicht, aber auch nicht aus dem Blick verloren. Es sei nicht ganz einfach, aber das werde schon.

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Papiersteine

Auch Steine sind OrtMarken. Selbstverständlich. Und Papiersteine erst recht. Sie entstehen momentan in Juergens Atelier – work in progress halt. Und er habe verdammt viel „rumgefummelt“, auch wenn man es nicht sehe, sagte er mir. Das Material: Papierreste, Kleber, Binder, Ponal und etwas Acrylfarbe. Jetzt liegen sie auf dem Boden, oder hängen an der Wand, aber fertig, das spüre er, seien sie noch nicht.

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Bademantelkommentar #1

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Ich habe noch nie davon erzählt und nichts dazu geschrieben. Aber manchmal, wenn ich Juergen zuhause abhole, um ihn ins Atelier zu bringen, Juergen läßt sich gerne fahren, dann begrüßt er mich im Bademantel. Er ist dann noch nicht reisefertig. Und wir trinken dann noch einen Morgenkaffee zusammen und Juergen sondert dann seine Kommentare ab.

Heute: „ich erkläre hiermit „Inszenierung“ zum Wort der Woche. Weil Verpackung mittlerweile scheinbar mehr zählt als Inhalt!“

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daraus will noch was werden

Daraus will noch was werden. Nur was? Das weiß Juergen wohl auch nicht so richtig.

Ich habe ihn gefragt und er meinte, dass sei eben so, wenn man rumexperimentiere und rumspiele. Da gehe man sicher manchen Irrweg. Aber wenn schon. Irgendwann passe es dann schon.

Er könne mir, wenn ich wolle, den Weg beschreiben, den er bisher gegangen sei,  vom Ausgangspunkt bis zu dem, was momentan vorliege. Ich habe mich bedankt, bin aber gegangen. Ich hatte keine Lust, mir das anzuhören. Vielleicht später.

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Vertrauen

Ich weiss ja, dass eine Plastik im additiven Verfahren der Anhäufung von Material entsteht. Aber das aus diesen kleinen Papierrollen mal etwas Bildhauerisches werden soll, kann ich noch nicht so recht glauben.

Das habe ich Juergen auch gesagt, als er heute an diesen Objekten arbeitete. Er aber meinte, dass er da schon ein grosses Vertrauen in den Prozess, das Material und den Einfallsreichtum habe. Zur Not könne er ja auch „Rudolf, den Bildhauer“ fragen. Wenn er denn in der Ateliergemeinschaft anwesend sei. Der habe für das Technische eigentlich immer eine Lösung.

Er, Juergen, tendiere momentan zu Fliesenkleber, den er auf die dünne Pappe aufbringen möchte. Und dann sehe man weiter.

Ich bin gespannt.

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