Tag 3

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Am Morgen meinte Juergen noch, dass er sehr gespannt sei, was heute geschehen werde. Er und Nanni arbeiten jetzt schon gemeinsam den dritten Tag in seiner >>> „Zelle k5“ <<<   an ihrem gemeinsamen Projekt. Gestern sei er ja gefragt worden, was er denn da mache. Tja, meinte er, heute haben er noch einmal die Scherenschnitte geprüft, geprüft, ob sie seinen eigenen Ansprüchen genügen. Keiner sei durchgefallen.

Dann habe er die Scherenschnittschnippsel in eine große Tüte gepackt und sich gefragt, ob er die auch, so wie Susanne, zu Gerda nach Griechenland schicken solle. Einfach so, absichtslos. Er habe sich noch nicht getraut.

Und dann habe er Origami – Schachteln gebastelt, große und kleine, eckige und runde. Solche Schachteln tanzen ihm schon seit geraumer Zeit im Kopf umher. Was die Fahrt letztes Jahr zu den verschiedenen Orten mit ihm gemacht habe, das solle da hinein. Irgendwie. Nanni habe ihm von Bali erzählt von den kleinen Opferschalen aus Papier und Blättern, die sie da gesehen hatte und die da überall an den Straßenrändern oder sogar  auf den Amaturenbrettern der Autos liegen, als Opfergabe. Das habe ihn inspiriert. Und dann sei das nun der Anfang einer geplanten großen OrtsMarke als RaumMarke gewesen, in seinem Atelierraum, als kleine Installation. Morgen arbeite er daran weiter.

Buchalov

Weitere „OrtsMarken“

Dies sind die letzten „OrtsMarken“ aus dieser Serie, sagte Juergen zu mir – mit Aquarell und Fineliner entstanden. Das soll jetzt genügen. Er hat sie in ein grosses Skizzenbuch gezeichnet und das ist jetzt voll.

Ich solle mich schon mal auf die Nachfolgezeichnungen freuen. Demnächst, bald!

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noch ein paar OrtsMarken

Es hat sich rumgesprochen, dass Juergen auf der Basis der Fundstuecke seine „OrtsMarken“ zeichnet. Fast täglich erhält er von einigen seiner Nachbarn Muscheln, Holzstuecke oder kleine Plastikteile , die sie bei ihren Strandsparziergängen gefunden haben. Juergen findet das super!

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Die Ergebnisse von heute, kommentarlos.

Dann zeige ich mal, was Juergen heute so fertiggestellt hat. Die Fundstuecke von Beate, die er geschenkt bekommen hat ( ich habe vorgestern berichtet) dienten als Vorlage und Inspiration.

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Beate kam vorbei

Beate kam vorbei und hat Juergen ein Schächtelchen mit Muscheln geschenkt, mit solchen, „die irgend etwas haben“, sagte sie. Sie weiß wohl, dass Juergen eine Schwäche für „das Gebrochene“ hat.

Ich habe ihn nicht darauf hinweisen müssen, was für ein wertschätzender und liebevoller Akt die Übergabe dieser Schachtel war. Juergen hat sich wirklich mächtig gefreut. Und es auch gezeigt. Und Beate war sichtlich angetan.

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eine OrtsMarke

Vierzehn Tage habe ich nun geschwiegen. Vierzehn Tage haben Juergen und ich nun hier im Oliva-Land gestanden und künstlerisch ist nichts geschehen.Und gebloggt wurde ebenfalls nicht. Es ist in der Zeit schon einiges passiert, aber halt nichts Künstlerisches, eher so Vorbereitendes und Gedankliches zur Einstimmung.

Gestern hat Juergen eine „OrtsMarke“ gezeichnet. Vielleicht bedeutet dies etwas. Ja, ich bin mir sicher, das es etwas bedeutet.

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