mühsam

Vier Stunden hat es heute gedauert bis Juergen am Punkt war. Es sei mühsam gewesen, meinte er. Es gab wohl vieles zu bedenken. Und die Erinnerung war schön.

Er hat das gesamte Material seiner „Buchalovs Freunde Tour“ vom Sommer gesichtet, gewogen, bewertet, sortiert, neun Skizzen ausgewählt, und die Wand begonnen, an der er alles zum Thema deponiert- situativ und rhizomartig. Auch dort kommt er manchmal den Dingen auf die Spur.

Und beim Verlassen des Ateliers ist das noch eine Skizze entstanden: wer weiß schon warum. Armin Rohrs Kommentar zur Zeichnung als Drahtstück auf weißem Papier als Hintergrund von gestern geisterte wohl noch durch seinen Kopf.

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Meeresgetier oder Ähnliches

Sie bringen ihm wieder Stücke, wie im letzten Jahr: Steine. Muscheln. Plastikteile. Und daraus wird momentan gezeichnetes Meeresgetier, oder Ähnliches. Ab und an ist auch eine OrtsMarke dabei.

Sie, das sind einige von den Frauen, die Juergen beim Spülen trifft, beim Plausch auf dem Weg oder am Strand oder die sehen, dass er unentwegt in sein Skizzenbuch zeichnet. Und die wissen, weil man sich das erzählt, und weil sie es sehen, dass er so etwas sucht und sammelt.

Und weil hier am Strand viel herumspaziert wird, rauf und runter, bringen Sie die Fundstücke zu ihm. Juergen freut sich jedes Mal.

Die Männer scheint das alles nicht zu interessieren.

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Kaffeefilter

Susanne fragte Juergen per „whatsApp“ ob der Kaffeegourmet Interesse an einem Keramikkaffeefilter habe. Juergen hatte. Und er freut sich schon im Voraus und dankt herzlich.

Und als ihm langweilig war, hat er ihn gezeichnet und untertitelt mit „der Filter des Fleckenmusang.“

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Ort 42 bis 46

Der Gedanke bei Juergen ist der, das es so viele Orte oder Stellen oder Plätze gibt, incl. OrtsMarken, die zu zeichnen und zu zeigen es sich alle Male lohnt. Bis 100 will er auf jeden Fall kommen, aber über die Jahre können es bestimmt auch einige Hundert werden. Meint er. Es sei ein konzeptioneller Ansatz: the neverending places. Auf den Weg hat er sich schon im Frühjahr gemacht und er weiß, dass er einen langen Atem braucht. Aber den hat er, das weiß ich.

Jetzt zeige ich mal Ort 42 bis 46 inclusive der „ZwillingsOrtsMarken“, die vor ein paar Tagen hier im Süden entstanden sind.

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Versuche

Wenn etwas misslingt, wandert es bei Juergen normalerweise auf die Halde: Wartehalde, Restehalde, Lagerhalde. Vielleicht kann man es noch mal irgendwie verwenden. So sein Gedanke. Es hat auf jeden Fall eine Wertigkeit, die es zwingend macht, jedes Produktionsteilchen aufzubewahren.

Hier als ein paar „Haldenbilder“, die auf dem Weg nach Oliva, dem heutigen Hier und Jetzt, entstanden sind. Im Moment empfinde er sie als missglückt, sagte Juergen, aber er gehe noch mal heran. Ein weiterer Versuch müsse her. Bangemachen gelte nicht.

Und die neuen Versuche, entstanden auf seinem Campingtisch vor dem Wohnmobil und unter Verwendung von aussortierten Blättern, die er einfach so mitgeschleppt hat, sehen dann so aus:

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Ort: Montroig Bahia

Das Meer liegt uns hier in Montroig/Bahia zu Füßen. Und die Wellen werfen sich in den Sand. Ihr rhythmisches Rauschen beruhige ihn, meinte Juergen.

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