o.T.

Dass er so ein Grundvertrauen in die eigenen kreativen Prozesse habe, hatte ich ja schon vor Tagen berichtet.

Jetzt hat Juergen mir seine Ergebnisse vorgelegt, und ich zeige sie hier. Es gehe um Tilmann Riemenschneiders Figuren, um Gaunerzinken, den ihm einzig bekannten Astronauten mit Schnauzbart und um den Versuch einer seriellen Anordnung. Sagt Juergen.

Buchalov

hin und her

Juergen erzählte, dass er beim Aufräumen im Haus seiner Mutter einen Postkartensatz mit Abbildungen von „Tilmann Riemenschneider – Figuren“ gefunden habe. Die arrangiert er jetzt auf seinem großen Tische, hin und her. Er will etwas damit machen, weiß aber noch nicht was. Er versucht und experimentiert.

Und er sei richtig begeistert  über das, was er da gefunden habe. Er könne diese Bilder immer wieder betrachten. Die hätten was. Wenn er glaubt, etwas gefunden zu haben, kritzelt er Worte auf seinen Tisch. Das habe ich selbst beobachtet.

Und er frage sich, ob er nostalgisch sei oder vielleicht auch zu sehr nach hinten gerichtet oder einfach nur interessiert – wegen der Motive, dem Material und der Zeit.

Buchalov