XYZ-Woche: der vierte Tag war der in Münster!

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Eine ordentliche Exkursion haben wir heute absolviert. Wir sind gemeinsam nach Münster gefahren zum Rundgang in der Kunstakademie. Juergen fährt schon seit Jahren dahin, ein Pflichttermin für ihn. Ein Termin, den er gerne absolviert. Er fühlt sich da immer sehr gut aufgehoben: Lebendig, modern, energetisch sei es. Und er schwärmt jedem davon vor. Also ist Dagmar diesmal mitgefahren.

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So war es dann auch diesmal: lebendig und kraftvoll und inspirierend und unterstützend. Denn Juergen schaut auch immer, ob er sich mit dem wie er momentan künstlerisch unterwegs ist dort wiederfindet. Er fühlte sich z.B. in der Art wie er mittlerweile seine Arbeiten präsentierten, u.a. auf seiner Wand im Atelier, total bestätigt.

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Dagmars Resümee beim Kaffeetrinken: vielseitig, verspielt und die Dinge auslotend. So wirke auf sie der Rundgang.

Jürgen meinte: Der Material-Mix mache es. Alles werde gemischt: Malerei, Zeichnung, Skizze, Abfallpapier, Plastik, Folie, Gips, Holz, Pappe und und und. Der Raum und nicht mehr die Wand sei zur zentralen Präsentationsfläche geworden. Ganzheitlich sei alles. Textiles sei im Vormarsch, und auch er überlege demnächst einen Nähkurs zu belegen, für seine Objekte. Na ja, das glaube ich erst, wenn ich es sehe.

Mehr gibt es eigentlich nicht zu schreiben. Auf der Rückfahrt bin ich auf dem Rücksitz im Auto eingeschlafen.

Buchalov

 

Praesentation

IMG_1592Das war für Kursentschlossene: Juergen packte mich in sein Auto und ab ging es nach Münster, zum Atelierrundgang der Kunstakademie.

Auf der Rückfahrt fragte ich ihn dann, was ihn so am stärksten beeindruckt habe. Diesmal, so Juergen, habe er verstärkt auf die Art und Weise geachtet wie die Werke der jungen Künstler von diesen selbst präsentiert worden seien. Er habe vieles gesehen – Hingehuschtes, Leichtes, Improvisiertes, Raumgreifendes, Rahmenloses, Prozesshaftes, Schnörkelloses – und dabei gelernt und einiges werde er sicherlich in sein Repertoire  aufnehmen. Er gehe als Betrachter eigentlich nicht mehr an Wänden entlang und schaue auf Zweidimensionales – er sei im Raum als Ganzes unterwegs und schaue. Und viele stellten genau so aus. Das finde er gut. Er, Juergen, habe sich angewöhnt, immer in die Mitte des Raumes zu gehen und von dort erst einmal den Blick schweifen zu lassen. Er nehme das Gefühl in sich auf mitten drin zu sein. Und dann erarbeite er sich die einzelnen Werke Schritt für Schritt und nehme den Raum nach und nach komplett in Besitz.

Buchalov