Parzelle T12 | nice to meet you again | on tour 2022 | Montroig/Sp | 12 | das Zerbrechen | scetches

Das Fundstück vom Strand sah aus wie eine kleine Plastikrose: gezeichnet auf gefaltetes Papier und wieder entfaltet, zerbrach sie allerdings. Ich musste an den Krieg in der Ukraine denken.

Buchalov | aus einem Fundstück wird eine OrtsMarke

Parzelle T12 | nice to meet you again | on tour 2022 | Montroig/Sp | 5 | two scetches

Buchalov | aus Fundstücken werden Ortsmarken | Fineliner und Buntstift | https://instagram.com/juergenkuester_buchalov

Projektohnenamen | # 81 | S: „Ich kann gerade nicht fröhlich sein…“ |

Na ja, Jürgen meinte, dass die Fortsetzung von Susannes Halbsatz für ihn ein Schnellschuss gewesen sei. Denn er war auf dem Sprung. In den Urlaub. Und vorher sollte noch die Antwort fertig gestellt werden, die jetzt im April veröffentlicht wird.

Susanne und er schicken sich seit Jahren halbe Sätze zu, die der andere vervollständigen soll, visuell und literarisch. Das Projekt kann man hier verfolgen: >>>> und hier >>> [ Susanne Haun].

Wenn man nicht fröhlich sein kann, was aufgrund der allgemeinen Situation in Europa und dem Krieg im speziellen und der weiter existenten Pandemie verständlich ist, ja dann hilft nur ein Garten und seine Blumen, um die eigene Stimmungslage aufzuhellen. Denn der Garten gibt Hoffnung. Das ist Jürgens Hintergrund. Und wenn man in solch einer Stimmung ist, ja dann muss man sich auf das besinnen, was elementar und fundamental ist: die Liebe.

Also: S:“ ich kann gerade nicht fröhlich sein …“ J:“… aber vielleicht hilft ja ein Blick in den Garten: träume, lebe, liebe!

Und an Susanne schickt Jürgen jetzt den Halbsatz: #82: „Let the sunshine in …“

Buchalov | https://instagram.com/juergenkuester_buchalov

das Zwickelbüro | open | four days and work in progress | a short report |

Also: das Zwickelbüro hatte wieder geöffnet. Übers Wochenende, einschließlich Montag, ein langes Wochenende. Einige Gäste waren gekommen, unter Coronabedingungen natürlich – geimpft, getestet und und und.

Und das hier ist Jürgens Stichwort-Report:

Freitag: ein Zwickelmotiv suchen und finden, gestalterisch mit Streifen verbinden und als Linolschnitt anlegen, kleinformatig, großformatig, dann schneiden und drucken auf verschiedenen Hintergründen – auch gefalteten – und sich fragen, was den Zwickel ausmacht.

Samstag: die Zwickeldrucke wurden sortiert und klassifiziert, Teile wurden ausgeschnitten und auf Kleidungsstücken befestigt. Einige Zwickel eroberten sich Jürgens grauen Arbeitskittel und eine Strickweste. Eine Fotosession folgte und Instagram bzw. Facebook wurden bedient.

SONY DSC

Sonntag: Das angefertigte Fotomaterial wurde bearbeitet: sichten, löschen, verbessern. Zudem wurden Zwickelformen aus der Isolation gelöst und als verbindendes Teil angelegt. Der liebe Gott schaute zu und Jürgen entschied, dass ein Gottesurteil her musste. Also: der Zufall wurde nach einem bestimmten Verfahren eingesetzt und lieferte eine neue Zwickelform, die mit Tusche gezeichnet wurde.

Montag: Wenn das Ende naht, dann reduziert sich der Antrieb. Es gab also heute: Fertigstellung einer weiteren Zwickeltuschezeichnung, nach dem Zufallsprinzip erstellt. Und einige kleine Zwickel -Zeichnung. Und zum Schluss dann die Reduktion in Art der Konzeptkunst auf vier Zwickelgrundformen – ein wichtiger Punkt, meinte Juergen.

Und dann noch dies hier (Auswahl):

Buchalov