
Buchalov
Jürgen bat mich ein paar seiner vorbereitenden Gedanken und Skizzen zum anstehenden Zwickelbüro zu veröffentlichen.
„Das Zwickelbüro naht. Wie immer im November. Antje ist zu Gast und will mit mir zusammen ein paar Tage gestalten. Also gilt es für mich erst einmal altes Zwickelmaterial zu sichten und Inspirationen zu suchen. Gesagt getan.


Und Folgendes scheint möglich: neue Zwickelformen, auch auf der Basis von gesammeltem Verpackungsmaterial / der Zwickel als Tarnkappe / der Zwickel als Zeichen der Hoffnung / der Zwickel auf der Bühne / der Zwickel als Scherenschnitt / der Zwickel und die Zeit und das Morgen.“ Soweit Jürgen.
Buchalov | im Zwickelbüro



Aus drei Zeichnungen, die ich schon gezeigt habe, wurden in der Fortführung drei Scherenschnitte. Keine Frage: hier liegt ein Abgleiten in die Abstraktion vor, eine Entfernung zum eigentlichen Thema.
Und das Thema „Hoffnung“, um das es geht, hat sich im Spiel von Formen und lebendiger Oberfläche scheinbar aufgelöst. Das sei so nicht beabsichtigt gewesen, sagte Jürgen. Dann müsse er im nächsten Arbeitsschritt „wieder die Kurve kriegen“.
Buchalov | (Buchalovs persönlicher Mix zur Verstärkung positiver Energien)
Sein Thema “Hoffnung” und die Ergebnisse des kreativen Prozesses kommen nicht so recht zusammen. So Jürgen. Eine neue Vorgehensweise müsse also her. Vielleicht bringt sie die Ergebnisse, die er sich wünscht. Und die sieht für ihn so aus: Foto – Zeichnung – Scherenschnitt – Druckgrafik – Papierobjekt. In dieser Reihenfolge soll gearbeitet werden. Das Vorgängerergebnis ist die Vorlage für das Nachfolgebild. Und dann geht es wieder von vorne los. Den Anfang bildet das Foto eines Hoffnungsmotivs: das Bild einer „sterbenden“ Tulpe aus seinem Vorgarten.




(Buchalovs persönlicher Mix zur Verstärkung positiver Energien)
Buchalov