die Null – Nachklang

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Irgendwann kommt das Ende, bei Allem. Das weiß man. Das ist nicht schlimm, aber man sollte sich darauf einstellen.

Dies sagte ich zu Juergen, gedacht als anlassloses Statement, einfach nur so,  genau in dem Moment, schon vor Tagen, als Susanne Haun das gemeinsame dialogische Zeichenprojekt „Null“ fuer beendet erklärte. Sie hatte gute Gründe.

Und Juergen hat das auch sogleich verstanden und akzeptiert. „Aber von heute auf morgen läßt sich der innere Flow nicht stoppen“, erklärte er mir dennoch.

Und so ist dann doch im Nachklang noch einiges entstanden.

Also hier Teil 1:

Nullen im Raum

Es seien Wandobjekte, entstanden aus Druckstöcken, zum Thema „Null“ – ein Projekt, dass er zusammen mit Susanne Haun abwickelt. So Juergen.

Ich vermute, dass es sich um Werke handelt, die er dabei unter „was sich sonst noch so ergibt“ führt.

Buchalov

Schlag auf Schlag

#65.3 Vermessung der Null Kuester 2016

Es geht Schlag auf Schlag: Hier die neuen Zeichnungen aus dem „Nullprojekt“ von Susanne Haun und Juergen. Ich habe Juergen fragend angeschaut, aber er hat zu seinen Ergebnissen nichts gesagt.

Buchalov

Mann, oh Mann!

#61.1 der Nulltunnel Kuester 2016

„Mann, oh Mann!“, stöhnte Juergen.

Während Susanne Haun bei ihrem gemeinsamen Zeichenprojekt zur „Null“ im Nulltunnel feststeckte und nach Nullseilen mit dem Nullanker rief, um das rote Nullseil werfen und sich aus diesem Tunnel herausziehen zu können, so schrieb sie jedenfalls, saß Juergen in seinem Atelier „Zelle k5“ und zeichnete und zeichnete und zeichnete. Da hatte sich wohl einiges aufgestaut und bei ihm konnte von Feststecken im Tunnel keine Rede sein.

Ich werde wohl bei der Menge an Material, das er produziert hat, zwei Beiträge posten müssen. Hier die ersten Bilder, als direkte Antwort auf Susannes Arbeiten.

Buchalov

wegschütten

Weggegossen No. 15  (c) Zeichnung von Jürgen Küster

Im Telefonat mit Susanne heute, ich war Zeuge des Gesprächs, waren sich die beiden einig darüber, das ihr schon abgeschlossenes Projekt „wegschütten“ bisher zu wenig Beachtung gefunden hat. Das finde ich auch.

>>> „wegschütten“ – das Buch <<<

Buchalov

Standortbestimmung

#58.4 Nullbarke kuster 2016

Es schade ja wohl nicht, wenn man ab und an eine Standortbestimmung vornehme. So Juergen. Ich weiß gar nicht, ob das eine Feststellung war oder eine an mich gerichtete Frage.

Er bezog sich auf sein Projekt „Null“ mit Susanne Haun. Ihr wißt schon. Und mit Standortbestimmung meinte er die vielen thematischen Ansätze, die die Beiden bisher durchlaufen haben. Man könne da  den Überblick verlieren, sagte er. Und gab mir eine Liste der Motivthemen:

das Jahr Null, der Nullraum, die Nullprognose, die Nullzerstörung, die Nike, die Time-maschine, die Nullscheiben, die Nullwerkzeuge (Nullzange, Nullkralle, Nullsäge), das Nullpferd, die Nullbarke, die Nullosmose und die Nullen als solches. Und als nächstes – so seine Absicht – werde wohl noch die Obszönität und die Vermessung der Null dazukommen.

Egal: ich zeige hier erst einmal die letzten Ergebnisse.

Buchalov

Nullraum und Nullwerkzeuge

54.2 Nullkralle Kuester 2016

Kein Zweifel: die Beschäftigung mit dem Thema „Null“ – ein dialogisch, zeichnerisches Projekt zwischen Susanne Haun und Juergen – konzentriere sich momentan auf den Nullraum und die Nullwerkzeuge. Meinte Juergen eben zu mir.

Und da sei dann noch der Kommentar von Gerda, der ihm durch den Kopf tanze. Aber das habe er gedanklich noch nicht klar. Das müsse erst wachsen.

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Nullraumdominanz

#36.1 Nullraum Kuster 2016

Ich kam ins Atelier „Zelle k5“ und Juergen, der mit dem Rücken zu mir am Zeichentisch saß, rief mir zu: „Raus hier – Nullraumdominanz!“ Ich bin gegangen, obwohl ich absolut nicht wußte, was er meinte – das muss mit seinem und Susanne Hauns Projekt „das Jahr Null“ zu tun haben. Ich weiss bis jetzt nicht, was „Nullraumdominanz“ eigentlich bedeutet.

Buchalov

Künstlerbuch „wegschütten“

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Als Jürgen nach seiner „Buchalovs Freunde Tour“ im Juli Berlin wieder verließ, gab Susanne Haun  ihm die erste Zeichnung des neuen Projekts mit auf den Weg. Ein zeichnerisches Zwiegespräch sollte es werden.

Die Prämissen für dieses neue Projekt waren einfach und schnell aufgezählt:

1. Der Titel lautete „wegschütten

2. Die Arbeiten dürfen nicht größer als A4 sein und sollen mit Tusche gezeichnet werden.

3. Das Trägermaterial der Zeichnungen kann beliebig gewählt werden

4. Der Dialog geschieht ohne sprachlichen Kommentar – nur die Zeichnung bestimmt das Miteinander

5. Die Zeichnungen werden per Mail hin und her gesendet.

6. Das Projekt fand im August 2015 statt.

Und heute hat Juergen mir erzählt, dass das dazugehörige Künstlerbuch nun auch fertiggestellt sei:

>> [ … WEGSCHÜTTEN … ] <<<

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Künstlerbuch „sammenzu“

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Juergen hat endlich das Künstlerbuch „sammenzu“ im Netz eingestellt. Manche Dinge benötigen ihre Zeit, meinte er lakonisch. Das muss er mir nicht sagen.

Hier der Link:

>>> [ SAMMENZU ] <<<

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