Dom und Bunker

Meine Frau und ich haben uns gestern mit Svetlana, unserer jüngsten Tochter, in Limburg getroffen. Warum gerade Limburg? Warum nicht Limburg?

Und beim Streifen durch die alte und neue Stadt, durch die ganz alte und die alte Stadt, die neu aufpoliert worden ist (Werkstatt), wurde geredet, geschaut, das erste Eis gegessen und fotografiert.

Als ich gestern Abend noch die Fotos des Tages sichtete, blieben zwei Bilder, die nicht gegensätzlicher sein könnten und die doch irgendwie zusammenhängen, übrig: ein Foto aus dem Inerren des Domes und ein alter Bunker.

Buchalov

Svetlanas Katzen

An den Wochenenden besuche ich gerne eine meiner Töchter. Gestern und heute war ich bei Svetlana in Frankenberg, Hessen. Bei solchen Fahrten sitzt meine Frau am Steuer, sie macht das gerne , weil ich keine Lust habe, auch am Wochenende noch am Steuer zu sitzen, wenn ich schon die ganze Woche für die Firma fahren musste.

Meine Tochter und ihr Freund sind sehr tierlieb. Sie besitzen zwei Katzen aus dem Tierheim. Die eine heißt „Amigo“, die andere „Stromer“. „Amigo“ hat noch nie die Freiheit gesehen, er lebt als Siamkatze immer im Haus. „Stromer“ dagegen bleibt über Nacht weg und ist ganz Katze.

Alle geben sich große Mühe: meine Tochter und ihr Freund Daniel bei der Erziehung und Pflege der Tiere – die Beiden haben es echt gut – und die Katzen durch angepasstes Verhalten in der Wohnung bzw. durch ihre Lebendigkeit.

Die Katzen sind Leben. Sie sind wie Kinder. Sie benötigen Liebe, Streicheleinheiten, Regeln, Ansprache, Essen, eine Toilette, Beschäftigung im Spiel, körperliche Nähe, Respekt und Beachtung. Daniel redet mit „Amigo“ sogar und diese mit ihm. Es ist mir unklar, ob sie sich verstehen.

Das ist etwas ganz anderes als meine Maschinenwelt in der Garage, bei der mir die Maschine viel gibt, aber nicht so etwas. Die Maschine ist zwar lebendig, aber anders. Dennoch liebe ich sie.

Buchalov